{"id":951,"date":"2020-11-19T07:35:06","date_gmt":"2020-11-19T06:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=951"},"modified":"2020-11-19T07:35:06","modified_gmt":"2020-11-19T06:35:06","slug":"test-hp-elitebook-835-g7-laptop-erweiterbare-amd-kompaktklasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=951","title":{"rendered":"Test HP EliteBook 835 G7 Laptop: Erweiterbare AMD-Kompaktklasse"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Traditionell waren Business-Subnotebooks immer vollwertige Laptops im kleineren Format. Das bedeutete fr\u00fcher auch: Die gleiche Aufr\u00fcstbarkeit wie bei gr\u00f6\u00dferen Modellen. Doch seitdem es Ultrabooks gibt, ist die Kategorie aus der Mode gekommen. Um dem entgegenzuwirken, haben die gr\u00f6\u00dften Hersteller von Business-Laptops ihre Modellreihen &#8220;ultrabookifiziert&#8221;. Die aktuellsten Modelle von Dell und Lenovo, das&nbsp;Latitude 7310&nbsp;und das&nbsp;ThinkPad X13, haben beispielsweise komplett verl\u00f6teten RAM. Der dritte gro\u00dfe Hersteller im Bunde, HP, bleibt dagegen bei einem Design mit aufr\u00fcstbarem RAM.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das aktuellste HP EliteBook 835 G7 zeichnet sich aber nicht nur dadurch aus, sondern auch durch die aktuellsten AMD Ryzen Pro 4000 CPUs. Unser Testger\u00e4t enth\u00e4lt einen AMD Ryzen 5 PRO, 8 GB RAM, eine 256-GB-SSD sowie ein 13,3-Zoll-Display mit Full-HD-Aufl\u00f6sung. F\u00fcr diese Konfiguration muss man rund 1.450 Euro auf den Tisch legen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den schon erw\u00e4hnten Business-Laptops von Dell und Lenovo nehmen wir auch den direkten Vorg\u00e4nger&nbsp;HP EliteBook 735 G6&nbsp;und das Intel-Modell&nbsp;EliteBook 830 G7&nbsp;als weitere Referenzen&nbsp;in den Vergleich mit auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HP-Laptop mit Alu-Geh\u00e4use<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Vergleich zum&nbsp;HP EliteBook 735&nbsp;G6 wurde das Geh\u00e4use komplett erneuert. An der silbernen Farbe (mit schwarzem Displayrahmen und Tastatur als Kontrast) \u00e4ndert sich nichts. Daf\u00fcr ist der Displayrahmen nun schmaler, die Lautsprecher sind rechts und links der Tastatur platziert und der Pointing-Stick mit seinen dedizierten Tasten entf\u00e4llt. Das neue Dreicksmuster der Lautsprecher\u00f6ffnungen ist schon von anderen aktuellen HP-Laptops bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gro\u00dfteil des EliteBook-Geh\u00e4uses ist aus Aluminium gefertigt. Aus Kunststoff bestehen das LCD-Bezel, der obere Teil des Displayr\u00fcckens sowie der innere Rahmen unterhalb der Alu-Handballenauflage. Damit ist das HP EliteBook 835 G7 nicht ganz so verwindungssteif wie ein Laptop mit Alu-Unibody. Punktuellen Druck parieren Displaydeckel und Palmrest aber sehr gut, auch die Tastatur gibt nirgendwo nach. Die Verarbeitung ist perfekt und die Haptik, bis auf den billig-anmutenden Kunststoff-Streifen am Display, sehr hochwertig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das breite Drop-Down-Scharnier mit Kunststoffkappe l\u00e4sst kaum Wippen zu. Man kann den Bildschirm auch mit einem Finger aufklappen, doch nur auf bis zu 165 Grad.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gro\u00dfer Fortschritt: Das EliteBook 835 G7 ist ein ganzes St\u00fcck weniger lang als sein Vorg\u00e4nger. Dadurch ist es auch kompakter als das&nbsp;Lenovo ThinkPad X13, das&nbsp;Dell Latitude 7310&nbsp;ist dagegen etwa gleich gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Gewicht gibt es ebenfalls eine leichte Verbesserung. In dem Bereich sind die beiden Konkurrenten von Lenovo und Dell aber immer noch besser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstattung des HP EliteBook 835 G7 business-typisch gut<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Verlegung der L\u00fcftungs\u00f6ffnungen auf die R\u00fcckseite hinter das Scharnier gibt es mehr Platz f\u00fcr Anschl\u00fcsse an den Seiten. Dennoch speckt HP bei den Ports ab: Mit dem propriet\u00e4ren Side-Dockingport sowie dem RJ45-Ethernet-Anschluss entfallen zwei gro\u00dfe Ports. Neu hinzugekommen ist ein zweiter USB-C-Anschluss, was f\u00fcr viele Nutzer sicherlich positiv sein d\u00fcrfte. Gerade den RJ45-Port mag aber so mancher schmerzlich missen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Thunderbolt 3 ist wie bei allen AMD-Laptops nicht vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl die Wi-Fi-Karte eine modernes Intel Wireless AX200 (2&#215;2) ist, schneidet das HP EliteBook 835 G7 bei den Wi-Fi-Transferraten ziemlich schlecht ab. Gegen\u00fcber dem HP EliteBook 735 G6 mit AC-Wi-Fi gibt es kaum eine Verbesserung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sicherheit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als waschechtes Business-Laptop kommt das HP EliteBook 835 G7 mit dem vollem Paket an Hardware-Security-Funktionen. Das schlie\u00dft Kensington-Lock, Fingerprint-Leser, Infrarot-Kamera und Smartcard-Leser mit ein. Sogar eine mechanische Privacy-Blende f\u00fcr die Webcam ist vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dem 65-Watt-Netzteil mit USB-C-Stecker liegt kein weiteres Zubeh\u00f6r bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wartung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die f\u00fcnf Kreuzschlitz-Schrauben bleiben im Geh\u00e4use stecken, wenn man sie l\u00f6st. Neben ihnen ist das Cover auch durch einige Clips gesichert, die man mit einem Kunststoffspatel \u00f6ffnen muss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorbildlich ist die Aufr\u00fcstbarkeit: Weder SSD, RAM noch Wi-Fi-Modul sind verl\u00f6tet, alle Komponenten sind einfach austauschbar. Beim RAM ist ein SO-DIMM-Slot ab Werk frei. Ebenso einfach nachr\u00fcstbar ist eine WWAN- bzw- LTE-Karte: SIM-Slot und Antennen sind ebenso wie der freie M.2-2242-Slot vorbereitet. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Tastatur ist bei diesem Modell nicht mehr einfach austauschbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Garantie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit drei Jahren &#8220;Collect and Return&#8221;-Garantie, bei der das Laptop im Schadensfall vom Hersteller abgeholt wird, bewegt sich das HP EliteBook 835 G7 auf dem \u00fcblichen Niveau f\u00fcr Premium-Business-Laptops. Optional kann man die Garantie verl\u00e4ngern und durch Vor-Ort-Service erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gute Eingabeger\u00e4te im HP-PC<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tastatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HP nutzt beim EliteBook 835 G7 ein kleineres Layout als beim gr\u00f6\u00dferen EliteBook 845 G7. Die dedizierten Navigationstasten rechts entfallen, genau wie der Kontextmen\u00fc-Button. Die restlichen Tasten sind aber gl\u00fccklicherweise gleich gro\u00df, wobei die vertikalen Pfeiltasten auch hier sehr klein sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die glatten Backlight-Tasten (zwei Stufen) haben einen Hub von ca. 1,5 mm. Man kann auf ihnen sehr gut tippen, da der Druckpunkt definiert und knackig ist. Subjektiv ist die Tastatur der ThinkPads noch ein wenig besser, aber HP kann ziemlich gut mithalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchpad<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als Lenovo beim&nbsp;Lenovo ThinkPad X13&nbsp;setzt HP auf ein Touchpad aus Glas. Mit 11 x 6,3 cm hat das Touchpad eine ordentliche Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr ein 13-Zoll-Notebook. Zugutekommt dem Touchpad, dass es weder dedizierte Touchpad- noch Pointing-Stick-Tasten gibt. Letzteres ist eine \u00c4nderung im Vergleich zum&nbsp;EliteBook 735 G6, da der Pointing-Stick leider entf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den daraus entstehenden Nachteil gegen\u00fcber dem ThinkPad kann das HP EliteBook 835 G7 mit dem besseren Touchpad etwas ausgleichen, vor allem, weil die Glasoberfl\u00e4che einfach besser als Kunststoff ist. Die Mechanik des Clickpads hat einen knackigen, hochwertigen Druckpunkt und auch treibertechnisch gibt es, dank Microsofts Precision-Touchpad-Treiber, nichts zu bem\u00e4ngeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display: Der Schwachpunkt des HP-Notebooks<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An Auswahl von matten 13,3-Zoll-LCDs mangelt es beim HP-Computer auf jeden Fall nicht. Alle Displays haben die Full-HD-Aufl\u00f6sung (1.920 x 1.080) und IPS-Basis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Full-HD, 250 cd\/m\u00b2, 45 % NTSC<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Full-HD, 250 cd\/m\u00b2, 45 % NTSC, Touch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Full-HD, 400 cd\/m\u00b2, 72 % NTSC, Low-Power<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Full-HD, 1000 cd\/m\u00b2, 72 % NTSC, Sureview<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider verbaut HP in unserem Testger\u00e4t das Basispanel. Mit durchschnittlich 228,4 cd\/m\u00b2 bleibt es sogar noch hinter den schon niedrigen Erwartungen zur\u00fcck. Damit hat das HP EliteBook 825 G7 das dunkelste Display im Vergleich. Zwar verstehen wir, dass HP dieses Display f\u00fcr eher geizige Firmenkunden im Programm hat, aber bei einer Endkundenvariante f\u00fcr \u00fcber 1.000 Euro sollte dieses Panel nicht mehr verbaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl der Kontrast von 1.289:1 nicht schlecht ist &#8211; alle anderen Vergleichslaptops sind besser. In Sachen Farbbalance konnten wir ab Werk einen leichten Gr\u00fcnstich mit CalMan messen, der nach einer Kalibrierung mit dem X-Rite i1Pro 2 Colorimeter aber verschwunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HPs Angabe von 45 % NTSC-Farbraum \u00fcbersetzt sich in eine extrem schlechte sRGB-Abdeckung von nur 61 %. So werden Farben verf\u00e4lscht und lasch dargestellt. Dieses LCD-Panel ist f\u00fcr die Arbeit mit Farben ungeeignet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz der matten Oberfl\u00e4che ist das Display im Au\u00dfenbereich fast unbrauchbar. Selbst bei bew\u00f6lktem Himmel l\u00e4sst sich kaum etwas erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immerhin gibt es an der Blickwinkelstabilit\u00e4t des IPS-Panels nichts auszusetzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistung: \u00dcberdurchschnittlich schnelle AMD Ryzen 4000 CPU<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es werden ausschlie\u00dflich Ryzen-Pro-4000-CPUs von AMD im HP EliteBook 835 G7 verbaut. Zur Auswahl stehen der&nbsp;Ryzen 3 Pro 4450U, der&nbsp;Ryzen 5 Pro 4650U&nbsp;und der&nbsp;Ryzen 7 Pro 4750U. Dedizierte GPUs gibt es keine, daf\u00fcr aber die integrierten AMD GPUs&nbsp;Radeon RX Vega 5,&nbsp;Radeon RX Vega 6&nbsp;und&nbsp;Radeon RX Vega 7.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gr\u00f6\u00dfte Vorteil des HP EliteBook 835 G7: Es hat gleich zwei DDR4-3200 SO-DIMM-Slots, womit maximal bis zu 64 GB RAM m\u00f6glich sind. HP verkauft das EliteBook ab Werk mit 32 GB. Als Massenspeicher gibt es eine M.2-2280-SSD mit bis zu 1-TB-Kapazit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessor<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der&nbsp;AMD Ryzen 5 Pro 4650U&nbsp;ist der zweitschnellste Prozessor der Ryzen-Pro-Serie f\u00fcr Business-PCs. Die sechs Kerne des Renoir-Prozessors takten mit 2,1 bis 4 GHz. F\u00fcr Vergleiche mit anderen Prozessoren verweisen wir auf unsere&nbsp;CPU-Benchmarkliste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nominell hat die CPU eine TDP von 15 Watt. HP r\u00e4umt ihr mit rund 30 Watt das Doppelte ein. Schon nach kurzer Zeit wird der Verbrauch aber etwas gesenkt. In der Cinebench-Schleife k\u00f6nnen rund 25 Watt gehalten werden, was in Taktraten von etwa 3 GHz und Temperaturen von rund 94 \u00b0C resultiert. Damit schneidet das HP EliteBook 835 G7 extrem stark ab und holt sogar fast das&nbsp;Lenovo ThinkPad X13&nbsp;ein, das den eigentlich deutlich st\u00e4rkeren&nbsp;Ryzen 7 Pro 4750U&nbsp;mit acht Kernen enth\u00e4lt. Im Vergleich zum Intel-EliteBook&nbsp;830 G7&nbsp;ist das EliteBook 835 G7 rund 70 % schneller bei der Multicore-Leistung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Akkumodus steht die volle CPU-Leistung zur Verf\u00fcgung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">System Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den PCMark-Benchmarks ist das HP-Notebook schlechter als das&nbsp;Lenovo ThinkPad X13. Urs\u00e4chlich daf\u00fcr kann die eher schwache SSD oder auch der Single-Channel-RAM sein. Im Alltag l\u00e4uft das EliteBook 835 G7 aber durchgehend fl\u00fcssig und schnell.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DPC-Latenzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Arbeit mit Audio kann es zu Aussetzern kommen. Das liegt laut dem Analyse-Programm LatencyMon vermutlich am CPU-Powermanagement.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Massenspeicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die M.2-2280-SSD von SK Hynix unterst\u00fctzt zwar den PCIe-NVMe-Standard, ist aber ziemlich langsam im Vergleich zur Konkurrenz. Im Alltag wird man davon nicht sehr viel merken. Beim Kopieren gro\u00dfer Datenmengen kann die 256-GB-SSD aber merklich langsamer sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grafikkarte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die&nbsp;AMD Radeon RX Vega 6&nbsp;ist die mittlere Variante der AMD-iGPUs, die es im HP EliteBook 835 G7 gibt. Ihre Leistung ist vor allem davon abh\u00e4ngig, ob der System-Speicher im Dual- oder Single-Channel-Modus l\u00e4uft &#8211; schlie\u00dflich hat die GPU keinen eigenen Speicher. Da der Speicher im HP-Notebook mangels eines zweiten RAM-Moduls ab Werk nur im Single-Channel-Mode arbeitet, k\u00f6nnte die Leistung deutlich besser sein &#8211; das zeigt sich auch im Test des&nbsp;Lenovo ThinkPad T14. Auch die Games w\u00fcrden mit Dual-Channel-RAM wesentlich fl\u00fcssiger laufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die GPU reduziert nicht ihre Leistung im Akkumodus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Emissionen: HP-Laptop k\u00fchl unter Last, leise im Idle<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ger\u00e4uschemissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Idle-Zustand bleibt der L\u00fcfter komplett ausgeschaltet. Das \u00e4ndert sich unter Last, maximal messen wir 38,5 dB(a) &#8211; an sich schon eine ordentliche Lautst\u00e4rke, zudem l\u00e4uft der L\u00fcfter ziemlich hochfrequent. Definitiv nervig, wenn auch nur unter Last der Fall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spulenfiepen konnten wir nicht feststellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Temperatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der laute L\u00fcfter f\u00fchrt die Hitze scheinbar gut ab, denn unter Last erhitzt sich das Geh\u00e4use kaum. Nicht einmal 40 \u00b0C werden erreicht. Dabei zeigt sich im Stresstest mit Prim95 und FurMark, dass das nicht an einer Leistungsdrosselung liegt: Auch nach einer Stunde kann der Prozessor noch 22,5 Watt verbrauchen. Das K\u00fchlsystem h\u00e4lt die CPU-Temperaturen dabei vergleichsweise konstant bei 92,1 \u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Audio<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz ihrer prominenten Platzierung sind die Boxen des HP EliteBook 835 G7 nicht gut. Sie sind zu leise und der Bass geht ihnen komplett ab. Dadurch ist der Sound unausgewogen und blechern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber den 3,5mm-Ausgang kann man ein wesentlich besseres Ergebnis erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beiden Mikrophone neben der Webcam nehmen Stimmen klar auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieverwaltung: HP EliteBook 835 G7 ist ein Langl\u00e4ufer<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Stromverbrauch sind insbesondere die Vergleichswerte von&nbsp;EliteBook 830 G7&nbsp;und&nbsp;Lenovo ThinkPad X13&nbsp;interessant: W\u00e4hrend das ThinkPad deutlich weniger effizient l\u00e4uft, hat das Intel-Modell im Idle immer noch Vorteile.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der maximale Stromverbrauch bleibt deutlich unter der kritischen 65-Watt-Schwelle, die das Netzteil liefern kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akkulaufzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit 53 Wattstunden kann sich die Akkukapazit\u00e4t durchaus sehen lassen. In Kombination mit dem besseren Stromverbrauch schl\u00e4gt das HP EliteBook 835 G7 so locker seinen Vorg\u00e4nger und das&nbsp;Lenovo ThinkPad&nbsp;X13 im Wi-Fi-Test. Fast elf Stunden sind ein sehenswertes Ergebnis, nur das&nbsp;Dell Latitude 7310&nbsp;ist deutlich besser als das HP-Laptop. Einen kleinen Vorteil hat die Intel-Variante&nbsp;HP EliteBook 830 G7.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit: AMD EliteBook lieber mit Alternativ-Display<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine beiden RAM-Slots machen aus dem HP EliteBook 835 G7 ein besonderes Subnotebook. Eine derartige RAM-Flexibilit\u00e4t ist heutzutage besonders in der Kompaktklasse selten geworden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das alleine macht nat\u00fcrlich noch kein gutes Business-Laptop. Dazu sind auch das stabile Geh\u00e4use, das gute Touchpad und die angenehme Tastatur notwendig, genau wie die vielen Sicherheitsfeatures und Ports. F\u00fcr so ein kompaktes Laptop auch nicht verkehrt sind die sehr gute Akkulaufzeit sowie die niedrigen Temperaturen &#8211; f\u00fcr die Scho\u00df-Nutzung angenehm. Dass WWAN vorbereitet ist, ist definitiv ein Pluspunkt. Noch ein extrem positiver Aspekt: Die CPU kann konstant \u00fcber 20 Watt verbrauchen, sodass der Hexacore im EliteBook fast die Leistung des Octacores im&nbsp;Lenovo ThinkPad X13&nbsp;erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klingt bisher fast perfekt. Doch HP zerst\u00f6rt das positive Bild ein wenig durch den Bildschirm, der geringe Farbraumabdeckung mit geringer Helligkeit vereint. Warum HP dieses Panel bei einem Modell f\u00fcr \u00fcber 1.000 Euro verbaut, ist uns nicht ganz klar &#8211; schlie\u00dflich gibt es das EliteBook 835 G7 optional auch mit besseren LCDs. Weitere Kritikpunkte umfassen den fehlenden Thunderbolt-Standard, die schlechten Wi-Fi-Transferraten sowie die langsame SSD. Im Vergleich zum Vorg\u00e4nger vermissen wir den Pointing-Stick, zudem gibt es immer noch keinen SD-Kartenslot. Etwas st\u00f6rend ist auch der hochfrequente L\u00fcfter unter Last &#8211; dass er im Idle aber stumm bleibt, sortieren wir wiederum bei den positiven Aspekten ein. Das gilt auch f\u00fcr die dreij\u00e4hrige Garantie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr stark, bis auf das Display: HP EliteBook 835 G7 sollte mit einem anderen Bildschirm gekauft werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlussendlich bleibt uns zu sagen: Wir k\u00f6nnen das HP EliteBook 835 G7 empfehlen &#8211; aber die Konfiguration mit dem schwachen LCD sollte man meiden.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traditionell waren Business-Subnotebooks immer vollwertige Laptops im kleineren Format. Das bedeutete fr\u00fcher auch: Die gleiche Aufr\u00fcstbarkeit wie bei gr\u00f6\u00dferen Modellen. 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