{"id":883,"date":"2020-11-05T07:10:02","date_gmt":"2020-11-05T06:10:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=883"},"modified":"2020-11-05T07:10:02","modified_gmt":"2020-11-05T06:10:02","slug":"ratgeber-pcs-homeschooling-zocken-ab-150e","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=883","title":{"rendered":"Ratgeber PCs: Homeschooling &#038; Zocken ab 150\u20ac?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schule ist zu, jetzt muss schnell ein zus\u00e4tzlicher PC f\u00fcrs Homeschooling her. TechStage zeigt, was Systeme ab 150 Euro k\u00f6nnen und worauf man beim Kauf achten sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn mehr als eine Person pl\u00f6tzlich von zu Hause arbeiten soll, werden die Arbeitspl\u00e4tze schnell knapp. Ein Laptop reicht nicht, wenn ein Erwachsener im Homeoffice ist und die Kinder von zu Hause am Unterricht teilnehmen sollen. Wer hier schnell mehr Kapazit\u00e4ten schaffen will, der hat mehrere M\u00f6glichkeiten. Wird nur im Web gearbeitet, bieten sich Chromebooks als ein einfaches und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig g\u00fcnstiges Update an. Sobald aber Programme lokal installiert werden sollen, kommt man kaum um Windows 10 herum. Es gibt auch hier g\u00fcnstige Notebooks, im unteren Preisbereich machen aber auch kleine und kompakte Komplett-PCs diesen Systemen Konkurrenz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gro\u00dfe Vorteil: Sie sind deutlich flexibler als Notebooks. Das Display oder die Eingabeger\u00e4te kann man selbst w\u00e4hlen, zudem lassen sie sich meist zumindest im kleinen Rahmen aufr\u00fcsten. In dieser Markt\u00fcbersicht zeigen wir die unterschiedlichen Preisklassen und deren Hardware. Wir geben zudem Einsch\u00e4tzungen dar\u00fcber, f\u00fcr welche Aufgaben sich die jeweiligen Systeme eigenen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessoren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">AMD und Intel unterteilen ihre CPU-Familien in mehrere Zweige, die sich jeweils in Leistung, Stromaufnahme und Zielgruppe unterscheiden. Bei AMD ist der Einsteiger-Bereich die Athlon-Serie. Die kommt mit einer On-Board-Grafik, deren Leistung ist aber begrenzt. Je nach Ausf\u00fchrung besitzen die Athlon-CPUs bis zu vier Rechenkerne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutlich schneller sind die Ryzen-Prozessoren. Die einzelnen Serien sind Ryzen 3, Ryzen 5, Ryzen 7 und Ryzen 9. Der Unterschied besteht vor allem im Takt, den verf\u00fcgbaren CPU-Kernen und den Threads. W\u00e4hrend ein Ryzen 3 3100 maximal 4 Kerne und 8 Threads bei 3,6 GHz Basistakt schafft, kommt ein aktueller Ryzen 7 5800X auf 8 CPU-Kerne, bis zu 16 Threads und einen Basistakt von 3,8 GHz. Einfach gesagt: Je h\u00f6her die Ryzen-Zahl, desto schneller ist die CPU, desto mehr Strom ben\u00f6tigt sie aber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Intel ist die Aufteilung noch gr\u00f6\u00dfer. Hier gibt es die gro\u00dfen Familien Atom, Celeron, Core und Pentium. Atom-Prozessoren sind vor allem f\u00fcr den Einsatz in Systemen gedacht, die wenig Leistung bringen m\u00fcssen und eine m\u00f6glichst geringe Stromaufnahme besitzen sollen. Sie kommen etwa in den Intel Compute Sticks oder bei Chromebooks zum Einsatz. Celerons d\u00fcrfen dagegen deutlich mehr Strom ben\u00f6tigen, sie bringen eine h\u00f6here Leistung als vergleichbare Atom-CPUs, m\u00fcssen aber aktiv gek\u00fchlt werden. Die Pentium-Systeme sind oberhalb der Celeron-CPUs angesiedelt. Sie haben meist mehr Rechenkerne und k\u00f6nnen h\u00f6here Taktraten fahren. Die Core-Reihe sitzt ganz oben, hier handelt es sich um die aktuell schnellsten (und stromhungrigsten) CPUs von Intel, aufgeteilt in Core-i3, Core-i5, Core-i7 und Core-i9.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Core-i3 ist vor allem f\u00fcr PCs mit Standard-Aufgaben vorgesehen. Man sieht sie oft in g\u00fcnstigeren Notebooks. Core-i5 und Core-i7 sind f\u00fcr klassische Desktop-PCs gedachte und liefern gute Leistung. Der Core-i9 ist f\u00fcr High-End-Nutzer und deren Systeme gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Formfaktoren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drei gro\u00dfe Formfaktoren beherrschen den Komplett-PC-Markt: Der Stick, der 1-Liter-PC und das klassische Geh\u00e4use. Der Stick ist dabei exotisch und vor allem bei den g\u00fcnstigen Produkten zu finden. Deutlich h\u00e4ufiger ist der 1-Liter-PC. Der Name kommt daher, dass das Geh\u00e4use so klein ist, dass es weniger als 1 Liter Volumen belegen. Intel und seine NUC-Produkte sind die Paradebeispiele daf\u00fcr, inzwischen haben aber viele andere Hersteller entsprechende Produkte. Sie sind meist so klein, dass sie auf dem Schreibtisch fast verschwinden, meist lassen sie sich auch direkt hinten an einen Monitor schrauben. Die letzte Bauform ist das klassische Geh\u00e4use. Es hat den Vorteil, dass es gen\u00fcgend Platz f\u00fcr eine aktive L\u00fcftung bietet und sich oft besser aufr\u00fcsten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Intel NUC8I7BEH Kit (5 Bilder)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorderseite des NUC-Kits.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine inzwischen eher seltene Sonderform sind die All-in-One-Ger\u00e4te. Sie integrieren den PC in einen Monitor. Das kann sehr elegant aussehen, die Apple iMacs sind daf\u00fcr gute (und teure) Beispiele. Gleichzeitig macht es die PCs aber schwer aufr\u00fcstbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grafik<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten Rechner im unteren und mittleren Preissegment bieten eine On-Board-Grafik von Intel oder AMD, analog zu den Grafikkarten in vielen Notebooks. Die Onboard-Grafik reicht f\u00fcr die klassischen Aufgaben wie Textverarbeitung oder das Surfen im Internet. Problematisch wird es, wenn 3D-Anwendungen wie Spiele hinzukommen oder Videos mit hoher Aufl\u00f6sung wiedergegeben werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab der oberen Mittelklasse werden die PCs gr\u00f6\u00dfer und setzen meist auf eine echte Grafikkarte. Diese sind den On-Board-L\u00f6sungen normalerweise klar \u00fcberlegen, auch, weil sie \u00fcber mehr eigenen Grafikspeicher verf\u00fcgen. Wer den PC nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum Spielen nutzen will, der sollte auf ein eher gro\u00dfes System mit einer dedizierten Grafikkarte setzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Speicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Windows 10 braucht viel Speicher, das muss klar sein. Konkret ist es so, dass weniger als 32 GByte Speicher zu Problemen bei Updates f\u00fchren kann, wenn mehrere zus\u00e4tzliche Programme installiert sind. So wenig Datenspeicher ist nur dann zu gebrauchen, wenn alle Aufgaben in einem Browser erledigt werden. M\u00f6glich ist das mit Google Docs und Co, man sollte es nur vorher wissen. Der Speicher l\u00e4sst sich oft aufr\u00fcsten, allerdings kann es bei sehr kompakten Ger\u00e4ten sein, dass sie ein fest verl\u00f6tetes Speichermodul besitzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Thema Arbeitsspeicher sollten die Systeme mindestens 4 GByte mitbringen. Darunter kann es eng werden, wenn viele Browser-Fenster offen sind. Vor allem Chrome ist ein wahrer Speicherfresser, der Browser (und alle auf ihm basierenden Programme) ist ber\u00fcchtigt. Aber auch Applikationen wie Teams ben\u00f6tigen vergleichsweise viel Arbeitsspeicher. Ein Tipp, wenn der RAM eng wird: Messenger-L\u00f6sungen wie Teams oder Skype kann man wunderbar am Smartphone nutzen. Die freien Ressourcen des PCs sind dann f\u00fcr Browser und andere Programme verwendbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zocken: Cloud statt lokal?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer auf dem Ger\u00e4t nicht nur arbeiten, sondern auch spielen will, dessen Anforderungen schrauben sich nach oben. Es sollte dann eine CPU vom Typ Coren oder Ryzen sein, dazu braucht man f\u00fcr aktuelle Spiele eine dedizierte Grafikkarte. Die meisten der kleinen, kompakten PCs fallen dann aus der Auswahl heraus. Es gibt aber mehrere M\u00f6glichkeiten, mit diesen kleinen Systemen dennoch ordentlich zu spielen. Die erste M\u00f6glichkeit sind \u00e4ltere Spiele, gerade aus der fr\u00fchen Windows- oder sp\u00e4ten DOS-\u00c4ra. Viele alte Spiele sind mit einem Emulator ohne gro\u00dfe Probleme auf aktuellen Systemen spielbar. Wer m\u00f6glichst wenig Aufwand m\u00f6chte, der sollte beim Anbieter&nbsp;Good Old Games&nbsp;(GOG) vorbeisurfen. Dort gibt es zahlreiche Retro-Games zum Kauf, die mit wenigen Klicks auf aktuellen Systemen laufen. Dabei sind auch Highlights dabei, etwa Warcraft II oder viele Lucas-Arts-Spiele.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine andere M\u00f6glichkeit ist, die Spiele direkt in der Cloud zu spielen und auf die Endger\u00e4te zu streamen. Was vor ein paar Jahren noch eine Bastelei f\u00fcr Nerds war, l\u00e4sst sich jetzt einfach als App kaufen. Zwei popul\u00e4re L\u00f6sungen sind Nvidia Geforce Now und Shadow. Bei beiden L\u00f6sungen muss man die Spiele bereits selbst besitzen. Die&nbsp;Nivida-L\u00f6sung&nbsp;streamt dann alle Produkte, die bereits in den Katalog aufgenommen wurden. Der w\u00e4chst regelm\u00e4\u00dfig und beinhaltet neben neuen Spielen auch popul\u00e4re \u00e4ltere Titel. Nvidia bietet den Dienst kostenlos an, dann allerdings mit Einschr\u00e4nkungen bei der Aufl\u00f6sung und der Spielzeit am St\u00fcck. Wer monatlich 5,50 Euro zahlt, kann dauerhaft spielen und bekommt die RTX-Features aktiviert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Shadow bekommt man einen kompletten Windows-PC in der Cloud. Darauf kann man jedes Spiel installieren und anschlie\u00dfend auf ein Endger\u00e4t streamen. Damit ist die L\u00f6sung etwas aufw\u00e4ndiger, bietet aber gro\u00dfe Freiheit bei der Spiele-Auswahl und erlaubt zudem die Installation von Mods.&nbsp;Shadow kostet monatlich ab knapp 13 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komplett-PCs bis 150 Euro<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Preisklasse bis zu 150 Euro sind extrem g\u00fcnstige Komplettsysteme. Hier darf man nicht zu viel erwarten, bekommt aber schon Ger\u00e4te, die ein vollwertiges Windows mitbringen und sich per USB erweitern lassen. Hier herrschen g\u00fcnstige CPUs wie Atom oder Celeron vor, von denen man auch nicht zu viel erwarten kann. Besonders spannend in diesem Umfeld sind die Compute Sticks von Intel. Sie sehen aus wie \u00fcbergro\u00dfe USB-Sticks, haben aber einen HDMI- statt eines USB-Anschlusses. Die Compute Sticks werden direkt in einen Monitor oder einen TV gesteckt, zudem verf\u00fcgen sie \u00fcber WLAN und mehrere USB-Anschl\u00fcsse. Die USB-C-Anschl\u00fcsse werden dabei meist f\u00fcr die Stromversorgung genutzt, mit einem&nbsp;aktiven USB-C-Dock (Ratgeber)&nbsp;kann man hier noch mehr Anschl\u00fcsse nachr\u00fcsten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Compute Sticks bergen deutlich mehr Leistung, als man ihnen auf den ersten Blick zutraut. Die Kollegen der c\u2019t haben die Vorg\u00e4nger der aktuellen Ger\u00e4te im Artikel&nbsp;Windows am Stiel&nbsp;genauer angesehen. Ihr Fazit ist, dass sie eine gute Allround-Leistung bieten, sie allerdings unter Last deutlich h\u00f6rbar sind. Auch sind RAM und lokaler Speicher f\u00fcr Windows 10 sehr knapp bemessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komplett-PCs bis 250 Euro<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer um die 200 Euro f\u00fcr ein Komplettsystem ausgeben m\u00f6chte, der hat die Auswahl zwischen zahlreichen Mini-PCs. Dabei handelt es sich um sehr kompakte Ger\u00e4te, die viele Anschl\u00fcsse bieten. Hier dominiert der Celeron-Prozessor, allerdings bekommt man auch bereits die ersten Ger\u00e4te mit Core-i3-CPUs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten der Ger\u00e4te d\u00fcrften in den Bereich \u201eOK f\u00fcr den Alltag, schlecht f\u00fcr h\u00f6here Lasten\u201d fallen. Ein konkretes Beispiel ist der&nbsp;Minix Neo N42C-4 (Testbericht). Der kompakte PC mit Windows 10 kostet um die 240 Euro. Im Test gefiel uns damals gut, dass der kleine Minix-PC alle notwendigen Anschl\u00fcsse mitbringt, neben HDMI hat er auch gen\u00fcgend USB-Anschl\u00fcsse um Maus, Tastatur und einen Webcam anzuschlie\u00dfen. Bei der Leistung steht der Rechner gut f\u00fcr die komplette Preiskategorie: W\u00e4hrend er bei normalen B\u00fcroaufgaben gut abschneidet, ist die Grafikleistung im 3D-Bereich und bei Videos mit h\u00f6herer Aufl\u00f6sung viel zu gering.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Nachteil ist der Speicher: Das Minix-Ger\u00e4t hat etwas wenig RAM und vor allem fast zu wenig Platz f\u00fcr Daten. Weniger als 64 GByte Festplattenspeicher sind f\u00fcr Windows 10 problematisch, bei der Nutzung des Ger\u00e4tes hatten wir beispielsweise mit gr\u00f6\u00dferen Updates Probleme. Meist kann man hier allerdings NVMe-Datenspeicher einfach nachr\u00fcsten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komplett-PCs bis 500 Euro<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier kommt man langsam in den spannenden Preisbereich. Bei bis zu 500 Euro gibt es neben den Mini-PCs auch die erste Mini- und Midi-Tower. Die belegen zwar mehr Platz, haben aber auch ein besseres Aufr\u00fcstpotential. So lassen sich einfach g\u00fcnstige SSDs nachr\u00fcsten oder mehr RAM. Dazu kommen h\u00e4ufig CD\/DVD-Laufwerke (auch wenn man diese heute nur noch selten braucht).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten Produkte setzen auf Intel CPUs, Core i3 und Core i5 sind weitverbreitet. Damit geht eine etwas st\u00e4rkere Grafikleistung einher, auch wenn man hier keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge in der 3D Leistung erwarten darf. Die meisten dieser PCs sind vergleichbar mit durchschnittlichen Notebooks. Sprich, man kann damit gut arbeiten und hat einfache Multimedia-Funktionen, wer zocken m\u00f6chte, der ist aber auf Retro-Klassiker oder einfache Spiele mit wenigen Details beschr\u00e4nkt. Interessant ist aber, dass es ab etwa 350 Euro die ersten All-in-One-Ger\u00e4te gibt, also eine Kombination aus Rechner und Monitor. Hier sind die technischen Daten aber sehr eng gefasst, Wunder sollte man hier keine erwarten. Um aber schnell einen zus\u00e4tzlichen Arbeitsplatz einzurichten, der vor allem mit Textverarbeitung zu tun hat, k\u00f6nnten die Ger\u00e4te aber spannende Alternativen sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Preisbereich kann man sich auch \u00fcberlegen, selbst einen PC zu bauen. F\u00fcr weniger als 600 Euro bekommt man ein Ger\u00e4t, mit dem man nicht nur arbeiten, sondern auch gut spielen kann. Sogar VR ist hier schon m\u00f6glich. Allerdings hat der Eigenbau meist kein Windows 10 mit an Bord. Wer sich daf\u00fcr interessiert, dem empfehlen wir unseren Artikel \u201eVR-tauglichen PC f\u00fcr weniger als 600 Euro bauen\u201d. Ein Tipp hier: Es spricht zu Beginn nichts dagegen, nur mit der On-Board-Grafik zu arbeiten und eine dedizierte Grafikkarte sp\u00e4ter nachzur\u00fcsten. Dann muss man nur darauf achten, dass CPU und Mainboard die Karte unterst\u00fctzen und den entsprechenden Anschluss, meist HDMI oder Display-Port, besitzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komplett-PCs bis 1000 Euro<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer zwischen 500 und 1000 Euro in die Hand nimmt, der bekommt einen sehr guten PC f\u00fcr Alltagsaufgaben. Hier ist es meist auch so, dass eine dedizierte Grafikkarte verbaut ist. Die k\u00f6nnen zwar nicht mit den aktuellen High-End-Karten mithalten, f\u00fcr ein gelegentliches Spielen in Full-HD ist aber gen\u00fcgend Power da. Wer in diesem Bereich einen Rechner sucht, der sollte direkt zu einem mit einer Core- oder einer Ryzen-CPU greifen. Bei der Grafikkarte sollte es mindestens eine Radeon RX 580 oder eine Geforce GTX 1660 Super sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple-Fans k\u00f6nnen ebenfalls langsam mitlesen. Hier gibt es die ersten Mac Minis, sie beginnen preislich ab etwa 830 Euro. Ob man die allerdings jetzt noch holen sollte, ist eine Frage. Apple will k\u00fcnftig auf ARM-Chips aus eigener Herstellung setzen (heise+ Apples Mac: Was der Wechsel auf ARM-CPUs bedeutet) und hat wohl im November noch ein Event (mac &amp; i:&nbsp;Apple k\u00fcndigt Special Event an) geplant. Fans von Mac OS sollten unserer Meinung nach abwarten, was es da an Produkten gibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komplett-PCs \u00fcber 1000 Euro<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie immer ist nach oben der Preis offen. \u00dcber 1000 Euro bekommt man sehr gute Komplettsysteme mit einer Core-i5\/Ryzen-5-CPU oder besser. Eine dedizierte Grafikkarte ist ebenfalls an Bord, so dass man mit diesen Systemen problemlos Zocken kann. Allerdings f\u00e4llt das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis gegen\u00fcber einem Eigenbau hier massive ab. Kurz gesagt: Wer seinen PC selbst zusammenschraubt, der bekommt hier fast immer mehr Leistung, Platz, Flexibilit\u00e4t oder Grafik als wenn man zu einem fertigen System greift. Einzige Ausnahme sind die iMacs von Apple.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Monitore<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man nicht gerade einen iMac oder ein All-in-One-Ger\u00e4t kauft, dann ben\u00f6tigt man neben dem PC mindestens noch einen Monitor. F\u00fcr den Notfall tut es dabei auch ein Fernseher, allerdings sorgt deren gro\u00dfe Bildschirmdiagonale oft daf\u00fcr, dass Inhalte wie Texte unscharf wirken. Wer einen dedizierten Monitor sucht, der hat die Qual der Wahl. Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrden wir dazu raten, nicht unter eine Aufl\u00f6sung von 1920 \u00d7 1080 Pixeln zu gehen. Beim Seitenverh\u00e4ltnis kommt es darauf an, wozu der PC genutzt wird. Wer mehrere Dokumente oder Webseiten zeitgleich darstellen m\u00f6chte, der sollte eher breite Monitore nehmen, beispielsweise 16:9, 16:10 oder 21:9.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es mag verlockend sein, gleich zu einem gro\u00dfen UHD-Monitor zu greifen. Dann allerdings muss man ein paar Dinge beachten. Gerade die einfachen Onboard-Grafiken k\u00f6nnen zwar theoretische UHD-Aufl\u00f6sungen darstellen, es bringt die Systeme aber geh\u00f6rig ins Schwitzen. Full-HD oder WQHD (2560 \u00d7 1440 Pixel) sind hier meist eine bessere L\u00f6sung. Zudem setzen billige UHD-Monitore oft auf TN-Panels. Diese haben einen sehr begrenzten Blickwinkel und sollten nicht mehr genutzt werden. Mehr dazu im Artikel \u201eRatgeber: G\u00fcnstigste UHD-Monitore und ihre Haken\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu jedem PC geh\u00f6rt eine Tastatur und eine Maus. Viele der fertigen Systeme haben neben WLAN auch Bluetooth an Bord, so dass man die Eingabeger\u00e4te kabellos anschlie\u00dfen kann. Ansonsten ben\u00f6tigt man unter Umst\u00e4nden einen USB-Hub. Maus und Tastatur brauchen nicht viel Bandbreite, sie k\u00f6nnen meist problemlos an einem USB-Hub betrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Video-Calls unerl\u00e4sslich ist eine Webcam. Anders als bei Smartphones haben die Komplett-PCs meist keine eingebaut, von All-in-One-Ger\u00e4ten abgesehen. Dazu kommt, dass selbst billige Webcams meist besser sind als die integrierten. Mehr dazu haben wir im Artikel&nbsp;Webcams ab 35 Euro im Vergleich&nbsp;aufgeschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch mehr praktisches Zubeh\u00f6r, darunter USB-C-Docks, Schreibtischleuchten oder Headsets zeigen wir in unserem&nbsp;gro\u00dfen Artikel rund um das perfekte Homeoffice.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Empfehlung ist vergleichsweise einfach: Wer mehr als 600 Euro ausgibt und nicht gerade einen Mac m\u00f6chte, der sollte den PC selbst zusammenbauen oder zumindest darauf achten, dass sich das Komplettsystem nachtr\u00e4glich aufr\u00fcsten l\u00e4sst. Darunter findet man im Bereich zwischen 300 und 400 Euro inzwischen sehr viele gute und kompakte Rechner. Die kann man an Monitor oder TV anschlie\u00dfen und hat eine solide Grundlage, um zu Arbeiten. Bei Spielen sollte man nicht zu viel erwarten. Doch alte Klassiker laufen auch darauf und mit einem Cloud-Gaming-System kann man auf diesen Ger\u00e4ten \u00fcberraschend gut zocken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unterhalb von 150 Euro wird es sehr eng mit brauchbaren Systemen. Die Compute Sticks sind hier eine Ausnahme, allerdings muss man sich hier klar sein, wo die Grenzen dieser kleinen Sticks liegen. Dennoch, um schnell einen zus\u00e4tzlichen Arbeitsplatz zu schaffen, k\u00f6nnten sie sich gut eigenen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schule ist zu, jetzt muss schnell ein zus\u00e4tzlicher PC f\u00fcrs Homeschooling her. TechStage zeigt, was Systeme ab 150 Euro k\u00f6nnen und worauf man beim Kauf achten sollte. 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