{"id":755,"date":"2020-10-12T06:31:01","date_gmt":"2020-10-12T05:31:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=755"},"modified":"2020-10-12T06:31:01","modified_gmt":"2020-10-12T05:31:01","slug":"asus-rog-strix-g17-g712lws-im-test-leistungsfahiger-gamer-mit-integrierter-lichtshow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=755","title":{"rendered":"Asus ROG Strix G17 G712LWS im Test: Leistungsf\u00e4higer Gamer mit integrierter Lichtshow"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Asus ROG Strix G17 G712LWS z\u00e4hlt zu den 17,3-Zoll-Gaming-Notebooks der Oberklasse. Der Rechner wird von einem&nbsp;Core-i7-10750H-Prozessor und einem&nbsp;GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern angetrieben. Es handelt sich hierbei um das baugleiche Schwestermodell des bereits von uns getesteten&nbsp;Asus ROG Strix G GL731GU. Zu den Konkurrenten z\u00e4hlen Ger\u00e4te wie das&nbsp;Schenker XMG Pro 17, das&nbsp;MSI GL75 10SFR, das&nbsp;Lenovo Legion Y740-17IRHg&nbsp;und das&nbsp;Acer Predator Helios 300 PH317-54.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da das G712LWS und das GL731GU baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Geh\u00e4use, die Ausstattung, die Eingabeger\u00e4te und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen sind dem&nbsp;Testbericht zum Asus ROG Strix G GL731GU&nbsp;zu entnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display &#8211; 144-Hz-IPS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das matte 17,3-Zoll-Display arbeitet mit einer nativen Aufl\u00f6sung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Helligkeit (300 cd\/m\u00b2) und Kontrast (1.042:1) gehen in Ordnung. Dar\u00fcber hinaus liefert das 144-Hz-Panel kurze Reaktionszeiten. Positiv: Der Bildschirm zeigt kein PWM-Flimmern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine sehr ordentliche Farbdarstellung. Mit einer Delta-E-2000-Farbabweichung von 3,01 wird das Soll (Delta-E kleiner 3) haarscharf verfehlt. Unter einem Blaustich leidet das Display nicht. Mittels einer Kalibrierung werden Verbesserungen erreicht: So sinkt die Farbabweichung auf 1 und die Graustufen werden ausgewogener dargestellt. Die Farbr\u00e4ume AdobeRGB (66 Prozent) und sRGB (90 Prozent) werden nicht vollst\u00e4ndig abgebildet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Notebook ist mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel best\u00fcckt. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien ist ein Ablesen des Displays m\u00f6glich, wenn die Sonne nicht allzu hell strahlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistung &#8211; Genug f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asus hat mit dem ROG Strix G17 G712LWS ein 17,3-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment, das jedes aktuelle Spiel fl\u00fcssig auf den Bildschirm bringt. F\u00fcr unser Testger\u00e4t werden knapp 2.000 Euro f\u00e4llig. Andere Ausstattungsvarianten sind verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Testbedingungen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das vorinstallierte Armoury-Crate-Kontrollcenter erm\u00f6glicht die Wahl eines Energieprofils. Wir haben unseren Test bei aktivem Profil &#8220;Leistung&#8221; durchgef\u00fchrt. Einige Benchmarks haben wir zus\u00e4tzlich unter dem &#8220;Turbo&#8221;-Profil durchlaufen lassen. F\u00fcr die Akkutests nutzten wir die Windows-Energieschemata.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessor<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asus stattet das Strix mit einem&nbsp;Core-i7-10750H-Sechskernprozessor (Comet Lake) aus. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,6 GHz. Per Turbo kann der Takt auf 4,3 GHz (sechs Kerne) bis 5 GHz (ein Kern) gesteigert werden. Hyperthreading (zwei Threads pro Kern) wird unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks bearbeitet der Prozessor mit 4,2 GHz. Der Single-Thread-Test wird mit 4,3 bis 4,6 GHz durchlaufen. Im Akkubetrieb liegen die Taktraten bei 2,6 bis 2,8 GHz (Multi-Thread) bzw. 3,2 bis 3,5 GHz (Single-Thread).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob der CPU-Turbo im Netzbetrieb dauerhaft genutzt wird, \u00fcberpr\u00fcfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks f\u00fcr mindestens 30 Minuten in einer Schleife laufen lassen. Die Resultate fallen vom ersten zum dritten Durchlauf hin leicht ab und verbleiben dann auf relativ konstanter H\u00f6he. Der Turbo kommt auf hohem Niveau zum Einsatz. Etwas h\u00f6here Taktraten werden bei der Nutzung des Armoury-Crate-Profils &#8220;Turbo&#8221; erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">System Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das System arbeitet rund und fl\u00fcssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Die guten PC-Mark-Resultate verraten, dass der Rechner \u00fcber mehr als genug Leistung f\u00fcr alle g\u00e4ngigen Anwendungsbereiche bietet &#8211; und das \u00fcber die n\u00e4chsten Jahre hinweg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DPC-Latenzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem standardisierten Latency-Monitor-Test (Websurfen, 4K-Videowiedergabe, Prime95 High-Load) konnten wir Auff\u00e4lligkeiten bei den DPC-Latenzen beobachten. Das System scheint nicht f\u00fcr Video- und Audiobearbeitung in Echtzeit geeignet zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Massenspeicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Systemlaufwerk dient eine NVMe-SSD (M.2-2280) der Firma Intel, die 1 TB Speicherplatz bereitstellt. Die SSD liefert insgesamt gute Transferraten. Zu den Spitzenmodellen z\u00e4hlt sie nicht. Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Das Notebook bietet Platz f\u00fcr zwei weitere M.2-2280-SSDs. RAID 0 wird unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grafikkarte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der&nbsp;GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern geh\u00f6rt der GPU-Oberklasse an. Er kann auf schnellen GDDR6-Grafikspeicher (8.192 MB) zur\u00fcckgreifen. Der im Prozessor integrierte&nbsp;UHD-Graphics-630-Chip ist aktiv, und das Notebook arbeitet mit Nvidias Umschaltgrafikl\u00f6sung Optimus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nvidia sieht f\u00fcr diese DirectX-12-GPU einen Taktbereich zwischen 1.140 MHz (Basis) und 1.380 MHz (Boost) vor. H\u00f6here Geschwindigkeiten sind machbar, wenn die GPU eine festgelegte Temperatur- und\/oder Energieschwelle nicht erreicht. So registrieren wir ein Maximum von 1.994 MHz. Der Witcher-3-Test wird mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1.525 MHz bzw. 1.596 MHz (Turbo) durchlaufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Resultate in den 3D-Mark-Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau f\u00fcr die hier verbaute GPU. Das Armoury-Crate-Turbo-Profil l\u00e4sst die Werte leicht steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gaming Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Gaming-Front bestehen keine Probleme. Die verbaute CPU-GPU-Kombination bringt alle aktuellen Spiele in Full-HD-Aufl\u00f6sung und mit maximalen Qualit\u00e4tseinstellungen fl\u00fcssig auf den matten Bildschirm. Auch Aufl\u00f6sungen jenseits von Full HD sind bei Anschluss eines entsprechenden Monitors m\u00f6glich. Das Armoury-Crate-Profil &#8220;Turbo&#8221; bewirkt einen leichten Anstieg der Bildwiederholraten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Bildwiederholraten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum weitgehend konstant bleiben, lassen wir das Spiel &#8220;The Witcher 3&#8221; f\u00fcr etwa 60 Minuten mit Full-HD-Aufl\u00f6sung und maximalen Qualit\u00e4tseinstellungen laufen. Die Spielfigur wird nicht bewegt. Ein Einbruch der Bildwiederholraten ist nicht festzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Emissionen &#8211; Das Strix wird laut unter Last<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ger\u00e4uschemissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die L\u00fcfter arbeiten im Leerlauf \u00fcberwiegend mit niedrigen Geschwindigkeiten. Die dabei entstehende Ger\u00e4uschkulisse f\u00e4llt akzeptabel aus. Unter Last drehen die L\u00fcfter auf. So registrieren wir einen maximalen Schalldruckpegel von 53 dB(A) (Stresstest). Ohne ein Headset macht das Spielen keinen Spass.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Temperatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen f\u00fcr mindestens eine Stunde) absolvieren CPU und GPU mit 2,5 GHz bzw. 1.470 MHz. Der Stresstest stellt ein Extremszenario dar, welches so im Alltag nicht auftritt. Wir \u00fcberpr\u00fcfen mit diesem Test, ob das System auch bei voller Auslastung stabil l\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das G17 erw\u00e4rmt sich sp\u00fcrbar, aber nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig stark. W\u00e4hrend des Stresstests registrieren wir an zwei Messpunkten Temperaturen oberhalb von 50 Grad Celsius. Etwas geringer f\u00e4llt die Erw\u00e4rmung bei der Durchf\u00fchrung des Witcher-3-Tests aus. Im Alltagsbetrieb liegen die Werte im gr\u00fcnen Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieverwaltung &#8211; Die Akkulaufzeiten des G712LWS gehen in Ordnung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Leerlauf registrieren wir eine maximale Leistungsaufnahme von 25 Watt. Der Stresstest l\u00e4sst den Bedarf auf bis zu 230 Watt steigen. W\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung unseres Witcher-3-Tests messen wir eine Leistungsaufnahme von durchschnittlich 186 Watt. Die Nennleistung des Netzteils betr\u00e4gt 230 Watt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akkulaufzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Strix liefert sehr ordentliche Akkulaufzeiten. Unseren WLAN-Test (Aufruf von Webseiten mittels eines Skripts) bzw. Videotest (Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, FHD) l\u00e4uft in einer Schleife) beendet der 17,3-Z\u00f6ller nach 5:30 h bzw. 7:06 h.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die leistungsf\u00e4hige Hardware des Strix G17 bringt alle aktuellen Computerspiele fl\u00fcssig auf den Bildschirm. Kompromisse bez\u00fcglich Aufl\u00f6sung und Qualit\u00e4tsniveau m\u00fcssen nicht eingegangen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hingucker des Notebooks findet sich in der LED-Leiste, die drei Seiten der Unterschale umfasst. Das Farbschema kann individuell an die eigenen W\u00fcnsche angepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Speicherplatzangebot (1 TB) kann erweitert werden. Zus\u00e4tzlich zu der vorhandenen NVMe-SSD finden noch zwei weitere M.2-Modelle Platz. RAID 0 wird unterst\u00fctzt. Auch der Arbeitsspeicher (2x 8 GB, Dual-Channel-Modus) kann ausgebaut werden. Allerdings ist laut der&nbsp;Asus-Webseite&nbsp;bei 32 GB Schluss. Viele Konkurrenten unterst\u00fctzen bis zu 64 GB.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wartungs- und Aufr\u00fcstma\u00dfnahmen erfordern eine Demontage der Unterschale. Dies ist grunds\u00e4tzlich machbar. Allerdings ist die Unterschale \u00fcber zwei Flachbandkabel mit der Hauptplatine verbunden. Es muss also mit Vorsicht vorgegangen werden. Die Kabel lassen sich mit etwas Fingerspitzengef\u00fchl l\u00f6sen und wieder befestigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Full-HD-Bildschirm (IPS, 144 Hz) punktet mit matter Oberfl\u00e4che, stabilen Blickwinkeln, ausreichender Helligkeit, gutem Kontrast, kurzen Reaktionszeiten und einer sehr ordentlichen Farbdarstellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das runde Schnittstellenangebot umfasst drei Typ-A-USB-3.2-Gen-1-Steckpl\u00e4tze, die alle an der linken Geh\u00e4useseite zu finden sind. Zumindest einen Anschluss h\u00e4tte Asus an der rechten Seite verbauen sollen. Ein Thunderbolt-3-Anschluss z\u00e4hlt nicht zur Ausstattung. Es gibt nur einen Typ-C-USB-3.2 Gen-2-Steckplatz, der Displayport per USB-C unterst\u00fctzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Asus ROG Strix G17 G712LWS z\u00e4hlt zu den 17,3-Zoll-Gaming-Notebooks der Oberklasse. Der Rechner wird von einem&nbsp;Core-i7-10750H-Prozessor und einem&nbsp;GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern angetrieben. Es handelt sich hierbei um das baugleiche Schwestermodell des bereits von uns getesteten&nbsp;Asus ROG Strix G GL731GU. 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