{"id":706,"date":"2020-09-24T06:24:01","date_gmt":"2020-09-24T05:24:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=706"},"modified":"2020-09-24T06:24:01","modified_gmt":"2020-09-24T05:24:01","slug":"huawei-watch-gt-2-pro-im-test-smartwatch-mit-langlauf-akku","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=706","title":{"rendered":"Huawei Watch GT 2 Pro im Test: Smartwatch mit Langlauf-Akku"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Pro-Version ist immer besser und teurer, so auch bei der neuen Huawei Watch GT 2 Pro. Was das genau bedeutet haben wir im Test zusammengefasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die&nbsp;Huawei Watch GT 2 (Testbericht)&nbsp;geh\u00f6rt zu den beliebtesten Smartwatches 2020 \u2013 und das, obwohl sie eigentlich gar keine echte Smartwatch ist. Denn App k\u00f6nnen beispielsweise nicht auf ihr installiert werden und auch das direkte Beantworten von Nachrichten ist nicht m\u00f6glich. Bei der neuen Huawei Watch GT 2 Pro soll alles besser werden. Die Uhr kommt mit hochwertigeren Materialien, bietet neue und mehr Features und kostet nat\u00fcrlich auch mehr \u2013 ist sie dadurch auch wirklich die bessere GT 2?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Test der Huawei Watch GT 2 Pro erscheint im Rahmen unserer Themenwelt zu Sportuhren. Dort sind bereits Tests zu Ger\u00e4ten wie der&nbsp;Fitbit Versa 2 (Testbericht), der&nbsp;Suunto 7 (Testbericht)&nbsp;oder der&nbsp;Huawei Watch Fit (Testbericht)&nbsp;zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Design<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den gr\u00f6\u00dften Fortschritt macht die Huawei GT 2 Pro im Vergleich zur&nbsp;GT 2 (Testbericht)&nbsp;ohne Pro-Zusatz bei der Materialwahl. Die Pro-Version kommt im dunklen Titan- statt Edelstahlgeh\u00e4use zum Nutzer, das Display wird von kratzfestem Saphirglas gesch\u00fctzt und auf der Unterseite gibt es Keramik statt Kunststoff. Das sieht nicht nur deutlich hochwertiger aus, sondern tr\u00e4gt sich angenehmer. Dass auch die Pro noch als Sportuhr ausgelegt ist, zeigt das Silikon-Armband der Sport Edition, die etwas hellere Classic Edition kommt alternativ mit Lederarmband und Silikonband. Noch schicker wird es mit der Porsche Design Edition, die direkt mit einem Armband aus Titan kommt. Mit dieser Kombination will Huawei seine Uhr nicht nur Sportlern ans Herz (oder besser: ans Handgelenk) legen, sondern sie auch im Sportjacket eine gute Figur machen lassen. Noch sind zus\u00e4tzliche Armb\u00e4nder von Huawei nicht zu bekommen, Besitzer der Uhr k\u00f6nnen sich aber mit 22-Millimeter-B\u00e4ndern von Drittherstellern behelfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schick f\u00fcr Laufstrecke und Laufsteg gelingt. Die nicht drehbare L\u00fcnette der GT 2 mit aufgedruckter Zeitskala wie bei einer Taucheruhr ist verschwunden oder zumindest deutlich reduziert, das Armband geht nun direkt in das Geh\u00e4use \u00fcber. Wechselbar ist es ebenfalls. Bei der GT 2 wird es von deutlich aus dem Geh\u00e4use ragenden Stegen gehalten, die Pro ist mehr aus einem Guss. Das wirkt moderner. Gleichzeitig ist sie aber nicht nur schwerer, sondern auch gr\u00f6\u00dfer und dicker geworden \u2013 genau das will man eigentlich bei einer Smartwatch \u00fcberhaupt nicht. Tats\u00e4chlich f\u00e4llt das aber nur im direkten Vergleich auf, im Alltag macht das kaum einen Unterschied. Denn die Watch GT 2 Pro ist nur einen knappen Millimeter l\u00e4nger und breiter geworden, in der Dicke hat sie ebenfalls einen knappen Millimeter auf 11,4 Millimeter zugenommen. Das Gewicht w\u00e4chst von 41 auf 52 Gramm \u2013 plus Armband.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die reinen Zahlen belegen, versucht der Hersteller bei der Pro-Version nicht einmal mit optischen Tricks zu kaschieren. Ist bei der GT 2 die bereits erw\u00e4hnte L\u00fcnette noch deutlich nach au\u00dfen abgeflacht und selbst in der silbernen Version die R\u00fcckseite schwarz und versteckt damit am Handgelenk getragen bei einem Blick von der Seite noch einen weiteren Teil der tats\u00e4chlichen Geh\u00e4usedicke, so verzichtet die Pro auf derartige Tricks. Ihr Display steht insgesamt sogar deutlich sichtbar aus dem Geh\u00e4use hervor. Der auch hier schwarze Keramikboden kann diesen vergleichsweise klobigen Screen-Aufsatz entsprechend gar nicht mehr besch\u00f6nigen &#8211; trotz ihres sportlicheren Auftritts ist die&nbsp;GT 2 (Testbericht)&nbsp;filigraner. Da hilft es auch nichts mehr, dass der Rand der beiden seitlichen Druckkn\u00f6pfe bei der Huawei Watch GT 2 Pro fein geriffelt ist. Genau genommen ist das sogar Unsinn, denn drehen \u2013 und nur daf\u00fcr w\u00e4re diese Riffelung f\u00fcr besseren Gripp sinnvoll \u2013 lassen sich die Kn\u00f6pfe ohnehin nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So hinterl\u00e4sst die Pro-Version ein ambivalentes Bild. Einerseits ist die neue Uhr klar edler und auch moderner, was an der gehobenen Materialwahl und dem flie\u00dfenden \u00dcbergang des Armbandes ins Geh\u00e4use liegt. Andererseits ist die GT 2 Pro dicker und zumindest ihr aufgesetztes Display wirkt weniger grazil. Perfekt sind \u2013 auch wenn das sicherlich immer auch Geschmackssache ist \u2013 beide Uhren nicht. Uns gefallen sie dennoch beide so gut, dass wir sie gern je nach Tageslaune oder Kleidungsstil wechseln w\u00fcrden. Zum Gl\u00fcck ist das gleichzeitige Verbinden von zwei Smartwatches mit der ben\u00f6tigten Health-App m\u00f6glich, dann reicht ein Klick, um auszuw\u00e4hlen, welche gerade getragen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Display selbst gibt es keine Unterschiede zur normalen GT 2 \u2013 warum auch? Schlie\u00dflich brillierte der Screen auch in der \u00e4lteren Uhr schon mit seinen 1,39 Zoll Durchmesser bei scharfer Darstellung dank 456 \u00d7 456 Pixel und 464 Pixel pro Zoll. Dank OLED als Technologie ist die Darstellung \u00e4u\u00dferst kontrastreich, Schwarz zudem im Gegensatz zum gr\u00e4ulichen Farbton bei LCDs tiefschwarz. Farben werden intensiv dargestellt, die Blickwinkelstabilit\u00e4t ist hervorragend. Im Verbund mit der guten Helligkeit, die sich in f\u00fcnf Stufen oder automatisch bestimmen l\u00e4sst, haben Nutzer auch im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung kaum Probleme mit der Ablesbarkeit. Dann kann es aber schon mal n\u00f6tig werden, das optional nutzbare Always-on-Display zu \u00fcbergehen und das Display voll anzuschalten. Ansonsten reicht das AOD f\u00fcr fl\u00fcchtige Blicke zur Uhrzeit aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstattung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hardware der neuen Huawei Watch GT 2 Pro ist grunds\u00e4tzlich mit der&nbsp;GT 2 (Testbericht)&nbsp;identisch. Entsprechend d\u00fcrfte hier wieder ein Kirin A1 f\u00fcr fl\u00fcssige Bedienung sorgen, rund 2 der 4 GByte interner Speicher stehen f\u00fcr Musik und andere Daten zur Verf\u00fcgung und auch die Pro-Version ist nur bis 5 ATM wasserdicht. \u201cNur\u201d, da das \u2013 auch wenn Huawei selbst von Schwimmen als m\u00f6gliche Sportart spricht \u2013 eigentlich nicht wirklich zum Schwimmen gedacht ist. Denn 5 ATM bedeutet eigentlich eher Schutz gegen Spritzwasser. Durch schnelle Schwimmbewegungen kann allerdings der Wasserdruck auf das Geh\u00e4use so stark erh\u00f6ht werden, dass der Zeitmesser Schaden nimmt. Daher ist auch die Pro-Variante eher was f\u00fcr die Dusche, als f\u00fcr eine \u00c4rmelkanal-Ddurchquerung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dabei ist auch wieder der TruSeen-Sensor, jetzt in Version 4.0+. Er misst den Puls des Tr\u00e4gers nach Angaben des Herstellers jetzt noch genauer, einen gro\u00dfen Unterschied zu Version 3 konnten wir aber nicht beobachten. Das d\u00fcrfte aber in erster Linie daran liegen, dass wir auch schon mit den Sensoren in der&nbsp;GT 2 (Testbericht)&nbsp;weitestgehend zufrieden waren. Bis auf einen leichten Zeitversatz hatten wir hier nichts zu bem\u00e4ngeln. Ein Unterschied zur GT 2 ist das Fehlen der Pogo-Pins, die bei der \u00e4lteren Uhr zum Laden ben\u00f6tigt werden. Die neue Pro-Version setzt hier vollst\u00e4ndig auf kabelloses Laden per Induktion und l\u00e4sst sich daher auf (fast) jeder beliebigen&nbsp;Qi-Ladematte (Ratgeber)&nbsp;laden. Ansonsten ist wieder alles dabei: GPS, Kompass, Barometer, Schrittz\u00e4hler, Mikrofon und Lautsprecher sind mit dabei. Eine eSIM fehlt, Telefonate k\u00f6nnen also nur in Verbindung mit einem per Bluetooth 5.1 LE verbundenen Smartphone entgegengenommen und gef\u00fchrt werden. Das klappt zumindest in halbwegs ruhiger Umgebung gut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sport<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber 100 Sportarten erkennt die Uhr theoretisch selbst\u00e4ndig, wir raten aber erfahrungsgem\u00e4\u00df zum manuellen Start von Messungen. Das ist auch bei der ebenfalls neuen&nbsp;Huawei Watch Fit (Testbericht)&nbsp;so, im Gegensatz zur GT 2 Pro bietet die sogar noch h\u00fcbsch animierte Trainings- oder Entspannungs\u00fcbungen. Das fehlt der GT 2 Pro, sie versteht sich daf\u00fcr zus\u00e4tzlich zu den Sportarten von GT 2 und Fit auch noch auf Skifahren, Snowboarden und Golfen. Dabei misst die Uhr per K\u00fcnstlicher Intelligenz Back- und Downswing und die Geschwindigkeit des Schlages und erlaubt so, daran zu arbeiten \u2013 glaubt man Huawei, wird so jeder zum n\u00e4chsten Tiger Woods.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Generell unterst\u00fctzt die KI bei den vielen Lauftrainings und hilft, die richtige Laufgeschwindigkeit zu finden, mit dem vorherigen Lauf mitzuhalten oder selbst bestimmte Zielzeiten zu erreichen. Daf\u00fcr gibt der Trainingsassistent auf Wunsch per Sprache nach jedem Kilometer einen Zwischenstand bekannt und bewertet auf einer Skala von \u201310 bis +10, wie der Streckenabschnitt im Vergleich war. neben weiteren Auswertungen sieht der Sportler au\u00dferdem, ob er sich gerade im aeroben oder anaeroben Zustand befindet und kann seine Laufgeschwindigkeit entsprechend anpassen. Das ist locker auf dem Niveau von bekannten Gr\u00f6\u00dfen wie&nbsp;Garmin Fenix 6S (Testbericht)&nbsp;oder&nbsp;Polar Grid X (Testbericht).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neu ist die Route-Back-Funktion. Wer sich w\u00e4hrend des Trainings verl\u00e4uft, findet mit ihrer Hilfe auch ohne Smartphone zur\u00fcck. Dabei bietet die Uhr sogar eine einfache grafische Darstellung, anhand derer entweder der R\u00fcckweg wie zuvor oder auf direktem Weg zum Ausgangspunkt eingeschlagen werden kann. Au\u00dferdem warnt die Uhr anhand des eingebauten Barometers auch vor aufziehenden Wetterumschw\u00fcngen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neu ist au\u00dferdem offenbar die M\u00f6glichkeit, Apps auf der Uhr zu installieren. Derzeit ist diese Funktion noch sehr eingeschr\u00e4nkt, lediglich zwei Spiele lassen sich zur Premiere dieser Funktion auf Huawei-Uhren angeblich auf der GT 2 Pro hinzuf\u00fcgen. Au\u00dferdem soll daf\u00fcr nicht nur die Health-App von Huawei ben\u00f6tigt werden, sondern die AI-Life-App. Das ist nicht nur umst\u00e4ndlich, sondern funktionierte im Test bei uns leider auch nicht. Schade, denn damit macht Huawei aus der GT 2 Pro theoretisch erstmals eine echte Smartwatch, schlie\u00dflich ist das Installieren von Apps auf der Uhr ein Merkmal einer echten Smartwatch. Aber was nicht ist, das kann ja noch kommen \u2013 das gilt auch f\u00fcr m\u00f6gliches kontaktloses Bezahlen mit der Uhr. Denn NFC ist durchaus eingebaut, mangels Google-Diensten ist diese Funktion derzeit aber noch nicht nutzbar. Das k\u00f6nnte sich im Laufe des Jahres \u00e4ndern, wenn Huawei Pay in Deutschland verf\u00fcgbar wird. Derzeit l\u00e4sst sich NFC aber etwa schon zum schnellen Koppeln mit dem Smartphone nutzen. In diesem Zusammenhang etwas seltsam: Das Huawei-Konto kann neben MyFitnessPal auch mit Google Fit verbunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ansonsten ist alles wie gehabt: Die Health-App dient als Anlaufstelle f\u00fcr Daten wie Puls, Stresslevel, Blutsauerstoff, Schritte und mehr. Hier finden Nutzer zahllose Auswertungen, um ihre Fitness, aber auch das Schlafverhalten zu optimieren. W\u00fcnsche bleiben dabei nicht offen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akku<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bei der&nbsp;GT 2 (Testbericht)&nbsp;gibt Huawei auch f\u00fcr die neue GT 2 Pro eine Laufzeit von 14 Tagen an. \u00dcberraschend dabei: Bei dieser Angabe handelt es sich nach Angaben des Herstellers nicht um eine theoretische Zahl, die im Alltag ohnehin nicht erreicht werden kann, sondern Huawei macht dazu konkrete Angaben. 10 Tage Laufzeit erreicht die Uhr demnach mit aktivierter Herzfrequenz\u00fcberwachung, aktivierter Schlaf\u00fcberwachung, 90 Minuten Training pro Woche (mit GPS), 30 Minuten Musikwiedergabe, Bluetooth aktiviert, Benachrichtigungen aktiviert (50 SMS-Nachrichten, 6 Anrufe und 3 Alarme pro Tag) und 200-maligem Einschalten des Display pro Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gr\u00f6\u00dfter Stromfresser ist GPS, hier gibt Huawei 30 Stunden permanente GPS-Nutzung als Maximum an. In unserem Test, bei dem sofern m\u00f6glich das Always-on-Display immer aktiv ist, h\u00e4lt die Pro gut eine Woche durch \u2013 ein sehr guter Wert, der zuvor auch schon von der GT 2 erreicht wurde. Das Auflegen auf das Pogo-Pin-freie Ladepad ist einfacher als zuvor, da jetzt nicht mehr auf die Ausrichtung der Uhr geachtet werden muss. F\u00fcnf Minuten Ladung reichen \u00fcbrigens f\u00fcr bis zu 10 Stunden Nutzung, eine Stunde zur vollst\u00e4ndigen Ladung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Preis<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">299 Euro (UVP) kostet die Huawei Watch GT 2 Pro als Sport- und Classic-Variante. Die Sport Edition ist dabei etwas dunkler als die Classic gehalten. Sp\u00e4ter kommt noch eine Version mit Porsche Design, die 699 Euro kostet und unter anderem mit einem Titan-Armband ausgestattet ist. Technisch gibt es keine Unterschiede.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">299 Euro sind eine Menge Geld f\u00fcr eine Uhr, die technisch kaum mehr als die deutlich g\u00fcnstigere GT 2 ohne Pro-Zusatz kann. In erster Linie ist der h\u00f6here Preis den verwendeten Materialien geschuldet: Titan statt Edelstahl, Saphierglas f\u00fcr das Display und Keramik statt Kunststoff auf der Unterseite. Au\u00dferdem l\u00e4dt die neue Uhr jetzt per Induktion statt \u00fcber Pogo-PINs und kann daher auch einfach auf eine Qi-ladematte gelegt werden \u2013 praktisch. Allerdings h\u00e4lt der Akku ohnehin sehr lang \u2013 eine der gro\u00dfen St\u00e4rken der Uhr \u2013 und entsprechend ist wegen seltener Ladestopps der Komfortgewinn nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig hoch. Neue Sportarten wie Skilaufen oder Golf, der Outdoor-Assistent und Unwetterwarnungen d\u00fcrften dank \u00fcberarbeiteter Software auf die Uhr gekommen sein, das k\u00f6nnte also als Update auch GT-2-Nutzer demn\u00e4chst erfreuen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So gesehen ist die GT 2 Pro eigentlich \u00fcberfl\u00fcssig &#8211; wenn sie nicht so hochwertig wirken w\u00fcrde. Wen das eh nicht interessiert, der sollte einen Blick auf die &#8220;normale\u201d&nbsp;GT 2 (Testbericht)&nbsp;werfen. Die kann fast das gleiche und kostet deutlich weniger. Noch g\u00fcnstiger, aber \u00e4hnlich gut und mit eckigem Display wird\u2019s mit der neuen&nbsp;Huawei Watch Fit (Testbericht). Wer eine Alternative zu Huawei sucht, sollte einen Blick in unsere Themenwelt Sportuhren werfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Pro-Version ist immer besser und teurer, so auch bei der neuen Huawei Watch GT 2 Pro. Was das genau bedeutet haben wir im Test zusammengefasst. 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