{"id":554,"date":"2020-07-06T03:59:34","date_gmt":"2020-07-06T02:59:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=554"},"modified":"2020-07-06T03:59:34","modified_gmt":"2020-07-06T02:59:34","slug":"test-msi-ge66-raider-10sfs-laptop-premiere-fur-die-rtx-2070-super","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=554","title":{"rendered":"Test MSI GE66 Raider 10SFS Laptop: Premiere f\u00fcr die RTX 2070 Super"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich f\u00fcr das GE66 interessiert, hat die Qual der Wahl zwischen drei verschiedenen Grundvarianten. W\u00e4hrend das Raider 10SF auf eine&nbsp;GeForce RTX 2070&nbsp;zur\u00fcckgreift, ist beim Raider 10SFS die&nbsp;Super-Version&nbsp;der RTX 2070 verbaut. Das obere Ende der Nahrungskette bildet das Raider 10SGS, welches von einer&nbsp;RTX 2080 Super Max-Q&nbsp;befeuert wird. Um die Bildwiedergabe k\u00fcmmert sich \u2013 abh\u00e4ngig vom Modell \u2013 entweder ein Full-HD-Screen mit 144, 240 oder 300 Hz bzw. ein UHD-Screen mit 60 Hz. Als Prozessor werkelt ein Sechs- oder Achtkern-Chip aus Intels Comet-Lake-Serie. Abgerundet wird das Paket von maximal 64 GB DDR4-RAM und bis zu zwei M.2-SSDs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr unsere Testkonfiguration, die ein 240-Hz-Panel, einen&nbsp;Core i9-10980HK, eine GeForce RTX 2070 Super, 2x 8 GB DDR4-3.200-RAM und eine 1-TB-SSD enth\u00e4lt, m\u00fcsste man derzeit knapp 2.700 Euro hinbl\u00e4ttern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den Konkurrenten des GE66 Raider geh\u00f6ren andere 15-Zoll-Gamer auf Core i9- und RTX 2070-Basis wie das&nbsp;Asus Strix G531GW, das&nbsp;Eurocom Nightsky RX15&nbsp;und das hauseigene&nbsp;GE65 Raider. Diese Notebooks tauchen in den Tabellen jeweils als Vergleichsger\u00e4te auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh\u00e4use<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Optisch weicht das GE66 sehr stark von seinem 15-Zoll-Bruder GE65 ab. Form- und Designsprache orientieren sich eher am 17-Zoll-Boliden&nbsp;GT76 Titan, das 2019 ausgiebig von uns getestet wurde. Der graue Deckel hebt sich dabei sch\u00f6n von den restlichen Oberfl\u00e4chen ab, welche in einem deutlich dunkleren Farbton gestaltet sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die zahlreichen Kanten\/Kurven und Designelemente wirkt das GE66 verspielter als viele MSI Kollegen, was nat\u00fcrlich Geschmackssache ist. Als besonders auff\u00e4llig entpuppt sich der LED-Streifen an der Notebookfront, der passend zur Tastatur in verschiedenen Farben leuchten kann (auf Wunsch deaktivierbar). Verarbeitung und Stabilit\u00e4t des Geh\u00e4uses geben \u2013 mit Ausnahme der etwas unsauber abschlie\u00dfenden LED-Leiste \u2013 kaum Anlass zur Kritik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Qualitativ macht der 15-Z\u00f6ller eine gute Figur. Neben dem Deckel (A-Cover) besteht auch die Oberseite der Baseunit (C-Cover) aus Metall. Das Gewicht rangiert mit rund 2,4 kg auf dem Level der Konkurrenz. Die Bauh\u00f6he f\u00e4llt derweil etwas geringer als bei den Gegenspielern aus. So kommt das GE66 nur auf 2,3 statt 2,5 bis 3,0 cm. Die Grundfl\u00e4che siedelt sich im Mittelfeld an (35,8 x 26,7 cm). Dem aktuellen Trend folgend nutzt MSI ein Slim-Bezel-Design.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstattung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schnittstellen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man den fehlenden Thunderbolt-3-Port ausklammert, liegt die Anschlussausstattung auf einem guten Niveau. Als USB-Ports verbaut MSI drei Typ-A-Buchsen und zwei Typ-C-Buchsen. Von Letzteren unterst\u00fctzt einer DisplayPort und der andere den modernen 3.2-Gen-2&#215;2-Standard (bis zu 20 Gbit\/s). Externe Bildschirme lassen sich auch am dedizierten Mini-DisplayPort oder dem HDMI-2.0-Ausgang (4K @60 Hz) anschlie\u00dfen. Dazu gesellen sich ein RJ45-Port, eine Audio-Buchse und ein Kartenleser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da sich die wichtigsten Schnittstellen auf der R\u00fcckseite befinden, m\u00fcssen sowohl Links- als auch Rechtsh\u00e4nder bei der Nutzung einer Maus keine Bewegungseinschr\u00e4nkungen bef\u00fcrchten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SDCardreader<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der eingebaute SD-Cardreader liefert eine sehr hohe Geschwindigkeit. Rund 200 MB\/s im Test mit unserer Referenzkarte richten sich nach dem Eurocom Nightsky RX15. Das GE65 9SF ist angesichts von knapp 30 MB\/s deutlich abgeschlagen (nur USB-2.0-Speed).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die WLAN-Geschwindigkeit f\u00e4llt auch sehr \u00fcberzeugend aus, wobei die Werte hier nicht mit der Konkurrenz vergleichbar sind (vor Kurzem haben wir unseren Router aktualisiert). Aus einem Meter Abstand erreichte das GE66 durchschnittlich 1.150 Mbit\/s (Senden) respektive 1.670 MB\/s (Empfangen). Kein Wunder, handelt es sich beim Killer Wi-Fi 6 AX1650i um ein topaktuelles Funkmodul. F\u00fcr Kabelverbindungen ist mit dem E3100G ein ebenfalls sehr flottes Killer-Produkt verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webcam<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenngleich die Webcam etwas sch\u00e4rfere Bilder als bei vielen Kontrahenten erzeugt, wird die gebotene Qualit\u00e4t dem Notebookpreis nur bedingt gerecht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit die High-End-Komponenten gen\u00fcgend Strom erhalten, legt MSI der Testkonfiguration ein m\u00e4chtiges 280-Watt-Netzteil bei, das fast 0,9 kg wiegt und auf eine Gr\u00f6\u00dfe von 18 x 8,5 x 3,5 cm kommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wartung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wartung erweist sich als recht kompliziert. Damit man den Geh\u00e4useboden aus der Verankerung hebeln kann, m\u00fcssen nicht nur 11 Schrauben gel\u00f6st, sondern auch die Kunststoffleiste hinter dem Deckel entfernt werden. Dieser Vorgang gestaltet sich etwas fummelig und ist unseres Erachtens unn\u00f6tig. Schlie\u00dflich zeigen diverse andere Gaming-Laptops (auch von MSI selbst) wie es einfacher geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Inneren des Geh\u00e4uses warten jedenfalls das Funkmodul, zwei SO-DIMM-B\u00e4nke und zwei M.2-Slots des Typs 2280 (1x frei). Das K\u00fchlsystem setzt sich wenig \u00fcberraschend aus zwei L\u00fcftern und mehreren Heatpipes zusammen. Der vordere Bereich des GE66 wird vom riesigen Akku in Beschlag genommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Garantie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">MSI gew\u00e4hrt auf den 15-Z\u00f6ller eine 24-monatige Garantie mit Pick-up &amp; Return-Service.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eingabeger\u00e4te<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tastatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die auf Gamer zugeschnittene Tastatur bietet ein gutes und relativ klar definiertes Tippgef\u00fchl, das die meisten K\u00e4ufer zufriedenstellen wird. Diskussionsw\u00fcrdig ist \u2013 wie so oft bei MSI \u2013 mal wieder das Layout. Zum einen weicht die Position mancher Tasten vom (deutschen) Standard ab (&lt;&gt;| &amp; #\u2018). Zum anderen existieren ein paar ung\u00fcnstige Kombinationen (F12 + Druck, Entf + Einfg). Das einzeilige Enter und der Verzicht auf einen dedizierten Nummernblock k\u00f6nnten Vielschreiber ebenfalls st\u00f6ren. Hinzu kommt, dass die Fn-Taste und das rechte Strg arg schmal geraten sind und f\u00f6rmlich zusammenkleben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ergo: Um sich an das Keyboard des GE66 zu gew\u00f6hnen, f\u00e4llt jede Menge Einarbeitungszeit an. Pluspunkte gibt es derweil f\u00fcr die schicke RGB-Beleuchtung, welche sich individuell anpassen l\u00e4sst (Farben, Modi etc.).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchpad<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer Breite von 10,5 cm und einer H\u00f6he von 6,5 cm ist das Touchpad f\u00fcr ein 15-Zoll-Ger\u00e4t ordentlich dimensioniert. Das glatte Finish gew\u00e4hrleistet flotte Eingaben, die meist sauber und zuverl\u00e4ssig angenommen bzw. erkannt werden. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr den Multi-Touch-Support. Per Zwei-Finger-Geste kann man Inhalte komfortabel zoomen und scrollen. Da dedizierte Maustasten fehlen, werden Links- und Rechtsklicks \u00fcber einen Druck der unteren Fl\u00e4che ausgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie eingangs erw\u00e4hnt, trumpft die Testkonfiguration mit einem 240-Hz-Display auf. Im vorliegenden Fall hat sich MSI f\u00fcr das Sharp LQ156M1JW03 entschieden, welches beispielsweise auch im GE65 sein Werk verrichtet und dort bereits mit einer guten Vorstellung auf sich aufmerksam gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das GE66 erbt die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des 15-Zoll-Screens. W\u00e4hrend die Leuchtkraft mit rund 280 cd\/m\u00b2 nur mittelpr\u00e4chtig ausf\u00e4llt, knackt der Kontrast durch den relativ niedrigen Schwarzwert (0,25 cd\/m\u00b2) die 1.000:1-Marke. Die Farbgenauigkeit muss sich ebenfalls nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Dank der True-Color-Software (es wurde der Modus \u201esRGB\u201c getestet) liegen Graustufen und Farben im Idealbereich. Eine nachtr\u00e4gliche Kalibrierung kann man sich somit sparen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es um die Blickwinkel geht, richtet sich das GE66 nach dem typischen IPS-Niveau. Passend zur hohen Bildfrequenz wei\u00df auch die Reaktionszeit zu gefallen. Laut unseren Messungen kommt der 15-Z\u00f6ller auf 10 ms black-to-white und 16 ms grey-to-grey.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass der Bildschirm bis zu einer Helligkeit von 19 % flackert, d\u00fcrfte selbst f\u00fcr empfindliche Personen kein Problem darstellen (siehe Infofenster weiter unten). Allerdings m\u00fcssen K\u00e4ufer ohne die Bildverbesserung G-Sync leben. F\u00fcr eine h\u00f6here Akkulaufzeit beherrscht das GE66&nbsp;Optimus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Testbedingungen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tuning-Fans werden sich \u00fcber das umfangreiche Dragon Center freuen, das MSI auf seinen Gaming-Laptops vorinstalliert. Erw\u00e4hnenswert ist vor allem der Reiter \u201eUser Scenario\u201c, welcher mehrere Profile beinhaltet. Unsere Tests wurden im Modus \u201eUser\u201c mit dem Leistungslevel \u201eHigh\u201c und der automatischen L\u00fcftergeschwindigkeit durchgef\u00fchrt. In anderen Modi k\u00f6nnten die ermittelten Ergebnisse (Performance, Emissionen etc.) teils stark abweichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz seiner kompakten Abmessungen w\u00fcrden wir das GE66 Raider als waschechtes High-End-Notebook bezeichnen, das durchaus als Desktop-Replacement verwendet werden kann. Neben dem Achtkern-Prozessor sollten auch die 16 GB RAM und die NVMe-SSD nicht so schnell an ihre Leistungsgrenzen gelangen. Die GeForce RTX 2070 Super ist f\u00fcr Gamer ebenfalls eine \u00fcberaus gute Option.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessor<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die teureren Ausbaustufen des GE66 sind mit Intels derzeit st\u00e4rkster Laptop-CPU, dem Core i9-10980HK best\u00fcckt. Das Octa-Core-Modell aus der Comet-Lake-Generation bietet 16 MB L3-Cache, einen offenen Multiplikator und wird dem (preislich weitaus attraktiveren) AMD-Achtkerner&nbsp;Ryzen 7 4800H&nbsp;gef\u00e4hrlich, der im 7- statt im 14-nm-Prozess entsteht. Per SMT k\u00f6nnen beide Chips bis zu 16 Threads parallel bearbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Basistakt nennt Intel f\u00fcr den Core i9-10980HK 2,4 GHz. Dank der Turbo-Boost-Funktion sind unter Last jedoch bis zu 5,3 GHz m\u00f6glich. Was das GE66 aus dem vorhandenen Taktspielraum herausholt, haben wir mithilfe des Cinebench R15 \u00fcberpr\u00fcft. W\u00e4hrend der Single-Core-Test mit 4,2 bis 5,0 GHz berechnet wird, schafft der Comet-Lake-Chip bei der Belastung aller Kerne zwischen 3,8 und 4,2 GHz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl die Leistung im Verlauf des Cinebech-Loops \u2013 die meisten Laptops lassen gr\u00fc\u00dfen \u2013 etwas abf\u00e4llt, zieht das GE66 auf lange Sicht an den Konkurrenz-Ger\u00e4ten mit&nbsp;Core i9-9980HK&nbsp;bzw.&nbsp;Core i9-9880H&nbsp;vorbei. Insgesamt ist die Turboentfaltung des i9-10980HK weder besonders gut noch besonders schlecht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">System Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Systemleistung entspricht voll und ganz den Erwartungen. Nicht zuletzt dank des sehr schnellen Solid State Drives reagiert das Betriebssystem (Windows 10) \u00e4u\u00dferst flott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DPC-Latenzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwas nachbessern k\u00f6nnte MSI beim Thema Latenzen. Laut dem Tool LatencyMon sind die Werte suboptimal. Unser 4K-Youtube-Video lief dagegen einwandfrei durch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Massenspeicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SSDs auf PCIe- bzw. NVMe-Basis geh\u00f6ren bei Gaming-Laptops inzwischen fast zum Pflichtprogramm. Das im GE66 verbaute 1-TB-Drive von WDC kann sich beim CrystalDiskMark sehr gut gegen die Samsung- und Intel-Konkurrenz behaupten. Egal, ob Lesen oder Schreiben, gro\u00dfe oder kleine Dateien: Die PC SN730 spielt ganz vorne mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grafikkarte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die meisten bisher getesteten \u201eSuper-Notebooks\u201c auf einen stromsparenden&nbsp;Max-Q-Chip&nbsp;setzen, wartet das GE66 10SFS mit einer vollwertigen GeForce RTX 2070 Super auf. Im Vergleich zum alten&nbsp;Standard-Modell&nbsp;hat Nvidia beispielsweise die Menge der Shader-Einheiten erh\u00f6ht. So sind es statt 2.304 jetzt 2.560 CUDA-Cores, was ein gewisses Leistungsplus verspricht. Der GDDR6-Videospeicher ist erneut 8 GB gro\u00df und per 256-Bit-Interface angebunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Benchmark-Parcours positioniert sich das GE66 durch die etwas schnellere GPU an der Spitze des Vergleichsfelds. Je nach Benchmark und Ger\u00e4t betr\u00e4gt der Vorsprung der Super-Variante zwischen 4 und 30 %.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie Sie anhand des unteren Graphen sehen k\u00f6nnen, bleibt die 3D-Leistung auch \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume ziemlich konstant. Im 60-Minuten-Check mit&nbsp;The Witcher 3&nbsp;traten keinerlei Performanceeinbr\u00fcche oder dergleichen auf. Der Kerntakt der RTX 2070 Super pendelte sich im Schnitt auf ca. 1.560 MHz ein (Basistakt: 1.140 MHz).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gaming Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das GE66 Raider ist flott genug, um in der nativen Full-HD-Aufl\u00f6sung (1.920 x 1.080) alle aktuellen Games mit maximalen Details auf den Bildschirm zu zaubern. Selbst extrem rechenintensive Titel wie&nbsp;Red Dead Redemption 2&nbsp;werden mit mehr als 40 FPS dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit 2.560 x 1.440 Pixeln h\u00e4tte die RTX 2070 Super meist auch keine Schwierigkeiten. Eng wird es nur im 4K-Bereich, also beim Einsatz von 3.840 x 2.160 Pixeln. Generell gilt: Der Leistungssprung von der RTX 2070 ist in Spielen messbar, aber nicht immer sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Emissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ger\u00e4uschemissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kritik muss sich das GE66 f\u00fcr seine hohe Ger\u00e4uschentwicklung anh\u00f6ren. Zwar arbeitet das System stellenweise lautlos, hin und wieder touren die L\u00fcfter jedoch bereits im Idle-Modus kr\u00e4ftig auf (\u00fcber 40 dB). 53 bis 55 dB unter Last sind ebenfalls eine Hausmarke und zwingen fast schon zur Nutzung von Kopfh\u00f6rern. Allerdings sei zur Verteidigung von MSI gesagt, dass das Asus Strix G531GW und das Eurocom Nightsky RX15 im 3D-Modus \u00e4hnlich laut werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Temperatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Tempraturentwicklung des GE66 passt das Wort unspektakul\u00e4r. Sowohl im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 als auch in The Witcher 3 machten es sich CPU und GPU bei rund 70 bis 80 \u00b0C bequem (mit kurzen Ausrei\u00dfern nach oben). Das Geh\u00e4use wird ebenfalls nicht \u00fcbertrieben hei\u00df, wenngleich maximal 52 \u00b0C auf dem Geh\u00e4useboden tendenziell gegen Gaming-Sessions auf dem Scho\u00df sprechen. Der Handballenbereich bleibt in jeder Situation recht k\u00fchl (weniger als 35 \u00b0C).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lautsprecher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hinblick auf den Notebookpreis ist die Soundqualit\u00e4t etwas entt\u00e4uschend. Schon g\u00fcnstige externe L\u00f6sungen sollten einen besseren Klang liefern. Unsere Audio-Analyse sieht in nahezu jedem Segment (Tiefen, Mitten, H\u00f6hen) Verbesserungsbedarf. Speziell bei h\u00f6heren Lautst\u00e4rken neigen die Speaker, welche hinter den Seitenfl\u00e4chen angebracht sind, zum Ausfransen und einem blechernen Klangbild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieverwaltung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Grafikumschaltung sorgt im Idle-Betrieb f\u00fcr einen geringen Stromverbrauch. Mit 6 bis 25 Watt ist das GE66 sparsamer als die Konkurrenz, welche sich zum Teil \u00fcber 30 Watt genehmigt. Unter Last liegen die RTX-2070-Laptops n\u00e4her zusammen. Hier ben\u00f6tigt der MSI Spross zwischen 108 und 280 Watt. Das Netzteil ist also ausreichend bemessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akkulaufzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als eines der gr\u00f6\u00dften Highlights w\u00e4re der gigantische Akku zu nennen. Mit 99,9 Wh k\u00f6nnen es die Gegenspieler nicht ansatzweise aufnehmen (51 bis 66 Wh). Trotz der Optimus-Technik und der \u00fcppigen Akkukapazit\u00e4t ist das GE66 kein Ultra-Langl\u00e4ufer. Mehr als 7,5 Stunden lassen sich aus dem Ger\u00e4t kaum herausquetschen. Im WLAN-Test bei mittlerer Leuchtkraft hielt das System rund 6 Stunden ohne Netzteil durch. Die 3D-Leistung sinkt im Akkumodus um gut 40 % (getestet mit The Witcher 3) \u2013 ein typischer Wert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem GE66 Raider 10SFS hat MSI einen kompakten und sehr performanten 15-Zoll-Gamer im Angebot, der nicht nur Beleuchtungsfans (LED-Streifen an der Front), sondern auch Freunde von schnellen Displays anspricht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der 240-Hz-Screen k\u00f6nnte zwar etwas heller sein, begeistert ansonsten jedoch in fast allen Kategorien. Um die 3D-Power muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Die&nbsp;Super-Version&nbsp;der GeForce RTX 2070 bringt ein hohes Ma\u00df an Leistung mit. Weitere Kaufargumente sind der 99-Wh-Akku, die vielen Anschl\u00fcsse (wobei es leider keinen Thunderbolt-3-Port gibt) und das gelungene Chassis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr ein \u201eSehr Gut\u201c als Gesamtnote reicht es aufgrund der happigen Ger\u00e4uschentwicklung, der bescheidenen Webcam und der d\u00fcrftigen Lautsprecher nicht ganz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sich f\u00fcr das GE66 interessiert, hat die Qual der Wahl zwischen drei verschiedenen Grundvarianten. W\u00e4hrend das Raider 10SF auf eine&nbsp;GeForce RTX 2070&nbsp;zur\u00fcckgreift, ist beim Raider 10SFS die&nbsp;Super-Version&nbsp;der RTX 2070 verbaut. Das obere Ende der Nahrungskette bildet das Raider 10SGS, welches von einer&nbsp;RTX 2080 Super Max-Q&nbsp;befeuert wird. 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