{"id":2853,"date":"2023-07-26T03:19:02","date_gmt":"2023-07-26T02:19:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2853"},"modified":"2023-07-26T03:19:02","modified_gmt":"2023-07-26T02:19:02","slug":"wie-apple-kleinen-und-mittleren-firmen-beim-wachsen-hilft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2853","title":{"rendered":"Wie Apple kleinen und mittleren Firmen beim Wachsen hilft"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple im Unternehmen \u2013 das war bisher eine eher seltene Kombination. Aber gerade im SMB-Bereich ist Cupertino sehr engagiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8220;Der Mac ist stark wie noch nie, besonders Apple Silicon macht den Unterschied&#8221;, lobt Apples Vice President of Worldwide Developer Relations and Enterprise &amp; Education Markets, Susan Prescott, die Hardware aus Cupertino im Gespr\u00e4ch mit Macwelt in Berlin die Rechnerpalette von Macbook Air \u00fcber Mac Mini und iMac hin zu Mac Pro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wobei wir uns den Kommentar verkneifen, dass gerade letzteres Ger\u00e4t noch ein St\u00fcck st\u00e4rker werden k\u00f6nnte, wenn es denn endlich auch einen Chip der M-Serie bekommt, M2 Ultra oder M2 Extreme oder gar einen der M3-Reihe &#8211; wir werden sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Botschaft ist aber klar: Der Mac ist nicht nur f\u00fcr Endverbraucher und kleinere Kreativunternehmen interessant (Hallo, Mac Studio!), sondern auch f\u00fcr das Business, insbesondere f\u00fcr den Bereich, der mit SMB abgek\u00fcrzt wird: Small and Medium Business.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was f\u00fcr kleine und mittelgro\u00dfe Unternehmen wichtig ist<br>\nEin solches Unternehmen besch\u00e4ftigt typischer Weise mehrere Dutzend bis wenige hundert Mitarbeitende, in diesen Gr\u00f6\u00dfenordnungen kann man Macs, iPhones, iPads und Apple Watches l\u00e4ngst nicht mehr &#8220;von Hand&#8221; administrieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch bringt Apple nicht nur Hardware und Software ein, sondern auch passende Tools und Services. F\u00fcr Mobiles Device Management (MDM) ben\u00f6tigt man nicht unbedingt L\u00f6sungen von Drittherstellern wie Jamf, sondern kann sich auch auf den Apple Configurator verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier bringt Susan Prescott auch eine Neuigkeit mit, denn man ist sich bei Apple bewusst, dass die Apple Watch eine immer st\u00e4rkere Rolle in Unternehmen spielt. Bisher gibt es noch kein Device Management f\u00fcr die Uhr, das k\u00f6nnte sich aber bald \u00e4ndern, denn mit steigender Beliebtheit der Watch f\u00fcr Unternehmen, beobachtet Apple auch hierf\u00fcr den Bedarf sehr genau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Rolle die Apple Watch im SMB spielen kann, illustriert Apple etwa am Beispiel Volvo. In dessen Vertragswerkst\u00e4tten sind die Mitarbeiter mit Apple Watches ausgestattet, die etwa Mechanikern, welche den ganzen Tag beide H\u00e4nden verwenden, w\u00e4hrend der Arbeit Benachrichtigungen \u00fcber die n\u00e4chsten Schritte oder eingetroffene Kunden auf das Handgelenk schicken. Zuvor mussten sich die Mitarbeitenden noch an zentralen Terminals Informationen holen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Unternehmen bietet Apple aber noch weitere Services, wie etwa zertifizierte Schulungen f\u00fcr Administratoren, Support f\u00fcr Ger\u00e4te und Software, Garantieverl\u00e4ngerungen wie Apple Care+ mit besonderen Bedingungen f\u00fcr Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Recht hilfreich sind auch Apples Financial Services. Endverbraucher bekommen mit denen nur am Rande Ber\u00fchrungspunkte, wenn sie ihren Kauf finanzieren, also \u00fcber Raten strecken. Anders als die Apple Card und ihrer neuesten Funktion, den Guthabenzinsen f\u00fcr Cashback und andere Einzahlungen, sind diese Finanzservices f\u00fcr Endverbraucher auch in Deutschland verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Business Essentials und andere Services<br>\nKleine, mittlere und gar nicht so kleine Firmen haben aber andere Anspr\u00fcche an die Finanzierung. Apple handelt hier im eigenen Interesse und hat einen Hebel in der Hand, ein Vorurteil zu entkr\u00e4ften, dass Macs, iPads und iPhones zu teuer f\u00fcr den Unternehmenseinsatz seien. Die Anschaffungskosten seien zwar h\u00f6her, best\u00e4tigt uns Susan Prescott, es z\u00e4hle der Restwert &#8211; also die Gesamtkosten \u00fcber die Einsatzzeit eines Ger\u00e4tes. Studien zeigen, dass Macs weit weniger Support ben\u00f6tigen, gro\u00dfe Firmen wie SAP, die ihren Mitarbeitenden die Wahl lassen, welchen Computer sie nutzen, k\u00f6nnen das in der Praxis best\u00e4tigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den USA hat Apple vor etwa einem Jahr die Apple Business Essentials gestartet, in dessen Rahmen kleine und mittlere Unternehmen Ger\u00e4temanagement, Support, Schulungen, sicheren Cloudspeicher und Garantieverl\u00e4ngerung bekommen. Pro Ger\u00e4t kostet der Service 7 respektive 20 Dollar (mit Apple Care+) pro Ger\u00e4t, daf\u00fcr bekommt man jeweils 200 GB iCloud-Speicher. Will man 2 TB pro Lizenz buchen, kostet das 13 respektive 25 Dollar im Monat. Sogar Einzelunternehmer k\u00f6nnen f\u00fcr 3 respektive 10 Dollar pro Monat den Service buchen &#8211; 50 GB sind hier inkludiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Angebot werde in den USA gut angenommen, die Absprungrate sei besonders niedrig, verr\u00e4t uns Prescott, nennt aber keine genaueren Zahlen und auch keine Details dazu, ob und wann Apple das Programm international ausweiten wird. Deutschland mit seiner stark auf mittelst\u00e4ndischen Unternehmen basierenden Wirtschaft k\u00f6nnte aber ein interessanter Markt sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie Mac und iPhone ins Unternehmen kommen<br>\nImmerhin: Was Apple im Paket der Business Essentials verkauft, gibt es schon jetzt f\u00fcr alle Firmen, die auf den Mac setzen. Ein interessantes Beispiel f\u00fcr den Einsatz von Apple-Ger\u00e4ten im Mittelstand gibt das Unternehmen Dance mit Hauptsitz in Berlin. Dance setzt auf E-Mobilit\u00e4t und Services und vermietet E-Bikes und E-Mopeds. Das aber nicht auf Stundenbasis, sondern dauerhaft. Konkret bekommt man in Berlin, M\u00fcnchen, Hamburg, Wien und Paris bei Dance ein E-Bike f\u00fcr 59 Euro Monatsmiete (im Jahresabo, Monatsabo f\u00fcr 79 Euro), der E-Roller kostet 89 respektive 119 Euro im Monat. Daf\u00fcr bekommt man nicht nur das Fahrzeug ausgeh\u00e4ndigt, sondern auch w\u00e4hrend der Vertragslaufzeit alle Reparaturen und Wartungen. Selbst einfache Sch\u00e4den, bei denen man schlicht den platten Reifen aufpumpen und nicht mal flicken m\u00fcsste, erledigen Mitarbeiter von Dance.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese nutzen f\u00fcr ihre Arbeit iPhones, auf denen sie etwa sehen, wo sie welches Bauteil finden oder wo die Havarie abzuholen w\u00e4re. In der Zentrale setzt Dance komplett auf Macs, nicht nur f\u00fcr die Verwaltung des Unternehmens und der Ger\u00e4te, sondern auch f\u00fcr die Programmierung und Pflege der Dance-App, ohne die das Fahrrad oder Moped nicht nutzbar ist. Stolz erkl\u00e4rt etwa die App-Entwicklerin Nynke de Boer: &#8220;Ich habe Swift in nur ein paar Wochen gelernt und die App innerhalb weniger Monate entwickelt&#8221;. Die App ist f\u00fcr iOS und Android zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dance ist aber auch ein Beispiel f\u00fcr die Au\u00dfergew\u00f6hnlichkeit von Apple-zentrierten SMBs. Gr\u00fcnder und CEO Eric Quidenus-Wahlforss sagt zwar, Apple biete einfach die beste Technologie, um ein innovatives und flexibles Unternehmen wie Dance aufzubauen, gibt aber auch einen Einblick, woher seine Leidenschaft f\u00fcr Apple und seine Produkte hat. Den ersten Kontakt damit hatte der Schwede in seiner Kindheit, als sein Vater einen Mac Plus mit nach Hause brachte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch zeigt Dance eindrucksvoll, dass nicht Windows die Unternehmenswelt dominieren muss. Es ist wohl so etwas wie der anfangs der 2000er in der iPod-\u00c4ra betrachtete Halo-Effekt, der den Mac im SMB st\u00e4rkt. &#8220;Besonders f\u00fcr Unternehmen, die bereits iPhones nutzen, ist die Einbindung von Macs in ihre IT leicht, denn viele der n\u00f6tigen Schritte zum Managen der Ger\u00e4te kennen sie schon,&#8221; erkl\u00e4rt Susan Prescott. Von Windows L\u00f6sungen auf den Mac zu bringen, sei da weniger gefragt. So gesehen ist es f\u00fcr den Mac im Business kein besonders gro\u00dfes Hindernis, dass Windows auf Apple-Silicon-Macs noch ein besonderes Thema ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch im Business eine gute Figur<br>\nDer Mac macht auch im Business eine gute Figur, gerne im Zusammenspiel mit iPhone, iPad, Apple Watch und Apple TV. Der Hersteller bringt alle daf\u00fcr n\u00f6tige Hardware, Software und Services ein &#8211; und will seine Pr\u00e4senz in n\u00e4chster Zeit st\u00e4rken. Sollte Apple Business Essentials nach Deutschland kommen, w\u00e4re das gerade f\u00fcr Firmen mit wenigen Mitarbeitenden eine gute Nachricht. Auf die Apple Card und die damit auch f\u00fcr kleine Unternehmen interessante Funktionen wie Tap to Pay werden wir in Deutschland vermutlich noch l\u00e4nger warten m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple im Unternehmen \u2013 das war bisher eine eher seltene Kombination. 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