{"id":2800,"date":"2023-06-08T03:48:40","date_gmt":"2023-06-08T02:48:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2800"},"modified":"2023-06-08T03:48:40","modified_gmt":"2023-06-08T02:48:40","slug":"was-wirklich-jeden-iphone-nutzer-nervt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2800","title":{"rendered":"Was wirklich jeden iPhone-Nutzer nervt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das iPhone hat Milliarden Nutzer \u2013 und geht einigen davon m\u00e4chtig auf den Keks. Die Ger\u00e4te haben n\u00e4mlich manche Macken, denen kein Geduldsfaden gewachsen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Cupertino brummt das Gesch\u00e4ft: Gegen\u00fcber Android verzeichnet iOS zwar nach wie vor geringere Marktanteile, allein in 2022 hat Apple aber laut Marktforschung rund 238 Millionen iPhones verkauft &#8211; ein neuer Rekord. Apple-Fans wundert das wenig, die Ger\u00e4te sind schlie\u00dflich erstklassige Produkte, f\u00fcr die es viele gute Argumente gibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der t\u00e4glichen Routine zeigen sich beim iPhone aber auch einige aufdringliche und nervige Marotten, die uns manchmal von der Steinzeit tr\u00e4umen lassen: Als es noch keine Smartphones gab und man Probleme sofort beseitigen konnte, indem man mit einem Felsbrocken darauf eingeschlagen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zugegeben, die Methode steht uns auch heute noch zur Verf\u00fcgung &#8211; ist angesichts der Preisklasse moderner iPhones aber nur in Ausnahmef\u00e4llen zu empfehlen. Besser man schimpft sich den Frust von der Seele. Hier lesen Sie, was vielen Nutzern am iPhone so richtig auf die Nerven geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Siri, der d\u00fcmmere Assistant<br>\nDas Thema k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) ist zurzeit ja wieder in aller Munde. Tech-Gr\u00f6\u00dfen wie Elon Musk warnen schon vor den Gefahren einer zu schnellen KI-Entwicklung, die Risiken f\u00fcr Menschheit und Gesellschaft seien unvorhersehbar. Sogar ein Eingreifen der Regierung wird gefordert, wenn die Entwickler weiterhin mit Vollgas an vermeintlicher Frankenware basteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wovon die Unheils-Propheten um den Tesla-Gr\u00fcnder nicht sprechen: Siri. Kein Wunder, im Vergleich mit dem Google Assistant oder Alexa ist Apples Assistentin ja auch ziemlich d\u00e4mlich. Die einzige Gefahr, die davon aktuell f\u00fcr die Menschheit ausgeht, ist, dass man im Gespr\u00e4ch mit der unbeholfenen Bit-Schleuder einen Hirnschlag bekommt. Dem Service-Bot fehlt es an jeder Kontextkompetenz und bei komplexen Fragen ist ihr ein Wellensittich \u00fcberlegen. Der hilft einem zwar auch nicht weiter, gibt aber wenigstens eine Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sprechen muss man mit Siri dazu oft wie mit einem Dreij\u00e4hrigen, von nat\u00fcrlichem Redefluss fehlt jede Spur. Dazu kommt eine feinnervige Spezialit\u00e4t, der man fast b\u00f6se Absicht unterstellen muss: Siri kann n\u00e4mlich ganz sch\u00f6n aufdringlich sein, wenn einen das am meisten st\u00f6rt. Spricht man mit anderen Menschen, h\u00f6rt Musik oder schaut Videos, dann meldet sich die &#8220;intelligente&#8221; Assistentin gerne hilfsbereit aber unf\u00e4hig zu Wort, weil sie meint, jemand h\u00e4tte &#8220;Hey Siri&#8221; gesagt. Hat aber niemand. Klappe zu, Siri!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Sollte Siri sich eines Tages doch zur \u00fcberm\u00e4chtigen Super-KI entwickeln, m\u00f6chten wir uns f\u00fcr den letzten Absatz ausdr\u00fccklich entschuldigen.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Preisschraube dreht und dreht und \u2026<br>\nKlar: Dass das iPhone etwas teurer im Ladenregal steht, als vergleichbare Android-Smartphones, war ja schon immer so. Aber war es schon immer so extrem? Der Preis steigt und steigt. Das iPhone 14 Pro Max startet aktuell bei 1449 Euro, l\u00e4sst sich aber locker hochkonfigurieren, bis es die 2000-Euro-Marke knackt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Android-Welt bekommt man daf\u00fcr ohne Weiteres zwei Highend-Smartphones. Sag mal, Apple: Geht&#8217;s noch? Im Vergleich zu Vorg\u00e4ngermodellen machen iPhone-Serien ja nicht gerade riesige Spr\u00fcnge. Dazu kommt die dreiste Tatsache, dass iPhones in Deutschland deutlich teurer sind als etwa in den USA.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Glaubt man aktuellen Ger\u00fcchten, dann steht mit dem iPhone 15 auch schon wieder ein neuer Preisrekord vor der T\u00fcr. Es k\u00f6nnte das mit Abstand teuerste iPhone aller Zeiten werden. Dahinter stehen zwar auch Inflation, gest\u00f6rte Lieferketten und gestiegene Produktionskosten &#8211; aber eben auch die elit\u00e4re Philosophie von Apple und der fast fanatische Hang zu Exklusivit\u00e4t in der Marketing-Abteilung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das iPhone 15 Ultra (neuer Name f\u00fcr Pro Max) plant man wohl ein um den Faktor 30 teureres Titan-Chassis und duale Front-Kameras. Wer braucht denn sowas? Und wie soll das weitergehen? Triple-Seitenkameras mit Hexa-Tone-Flash am Geh\u00e4userand? Ein iPhone aus Gold? Wir h\u00f6ren mal besser auf, in Cupertino schreiben sie vielleicht schon mit \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Audio-Ausgabe im DJ-Modus<br>\nEin kurzer Punkt &#8211; aber ein schwerwiegender: Die Priorit\u00e4t der Audioausgabe am iPhone l\u00e4sst uns manchmal vermuten, dass das Feintuning von iOS im Vorhof der H\u00f6lle erledigt wird. Wenn man sich Musik anh\u00f6rt oder einem spannenden Podcast folgt, dabei aber in anderen Apps mit eigenen Medien unterwegs ist, dann wird der Ton immer wieder unterbrochen &#8211; manchmal sogar, wenn die ge\u00f6ffneten Medien gar keine Tonspur haben. Es ist zum Haare raufen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Garten, sie zu knechten<br>\nNichts gegen Z\u00e4une, die haben ja durchaus ihren Zweck. Bei Apple dreht man das an sich bew\u00e4hrte Konzept aber um: In Cupertinos &#8220;Walled Garden&#8221; will man niemandem den Eintritt verwehren, stattdessen soll keiner mehr rauskommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das markante Synonym f\u00fcr Apples geschlossenes \u00d6kosystem trifft den Nagel auf den Kopf: Strenge Regeln und zahllose Einschr\u00e4nkungen sollen Ger\u00e4te wie das iPhone, den Mac oder Apple Watches exklusiv verzahnen, ohne Drittanbieter an Bord zu lassen. Propriet\u00e4re Anschl\u00fcsse und inkompatible Software machen es m\u00f6glich &#8211; und Apples Garten bei aller Sch\u00f6nheit auch ziemlich einsam. Zumindest dann, wenn man mal \u00fcber den hohen Gartenzaun schielt: Da ist vielleicht nicht alles so sch\u00f6n aufger\u00e4umt, es ist aber m\u00e4chtig was los.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Android-Spielwiese schlagen clevere Apps die Br\u00fccke zwischen Plattformen oder erlauben die Fernbedienung von Windows-PCs und beliebigen Netzwerkger\u00e4ten. Manche Samsung-Ger\u00e4te bieten sogar eine eigene Desktop-Ansicht f\u00fcr verbundene Monitore. iPhone-Nutzer spielen im goldenen K\u00e4fig dagegen immer nur mit sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurzer Atem, kurze Laufzeiten<br>\nDas iPhone steht mittlerweile in Version 14 zur Verf\u00fcgung (ist aber schon die 22ste Reihe, man denke etwa an die drei iPhone SE und das iPhone XR) und kann manche technischen Meilensteine vorweisen. Die Feature-Liste wird dabei zwar l\u00e4nger und l\u00e4nger &#8211; an einer der wichtigsten Stellen verweigert man sich in Cupertino aber jedem Nutzerwunsch: der Ger\u00e4telaufzeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was will man denn mit Satellitentelefonie, Passkeys oder der iCloud, wenn sich das iPhone nach intensiver Nutzung in einen kraftlosen Briefbeschwerer verwandelt? Obwohl beispielsweise der Akku des iPhone Pro Max mit immerhin 4.352 mAh aufwartet, macht er schon nach rund 19 Stunden Feierabend. Wenn Apple an dem Trend festh\u00e4lt, dann kann man das iPhone 17 vielleicht nur noch an der Steckdose nutzen. Das erste station\u00e4re Mobiltelefon! Wir k\u00f6nnen es kaum erwarten \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dauerfeuer-Updates mit der Brechstange<br>\nH\u00e4ufige Updates sind eine gute Sache. Sollte man zumindest meinen, am iPhone erwartet uns n\u00e4mlich eine andere Erkenntnis: Dort sind sie oft eine nervige und zeitraubende Sache. Die oft in kurzer Taktung ausgerollten Aktualisierungen k\u00f6nnen ganz sch\u00f6n nerven, wenn sie das System ausbremsen oder zu Fehlfunktionen f\u00fchren. Auch am Speicher knabbert das Aufspielen neuer Software mitunter sp\u00fcrbar &#8211; vor allem, wenn man da ohnehin schon Platzprobleme hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dateien einfach teilen? Fehlanzeige!<br>\nWir m\u00fcssen nochmal auf den &#8220;Walled Garden&#8221; zur\u00fcckkommen, der sch\u00fcttet uns n\u00e4mlich noch an anderer Stelle Sand ins Getriebe. Wer beruflich oder privat Dateien mit Nicht-Apple-Nutzern teilen m\u00f6chte, der kennt das Dilemma: Im propriet\u00e4ren Dateiensystem (iCloud) kommt man ohne Apple-ID mitunter nicht weit. Bilder vom Kindergeburtstag, Diagramme aus dem B\u00fcro oder eine neue Pr\u00e4sentation m\u00fcssen wir oft umst\u00e4ndlich \u00fcber Filehoster teilen. Also hochladen, verlinken und URLs versenden &#8211; ein nerviges Klein-Klein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keine Kopfh\u00f6rer-Klinke<br>\nSeit Serie 7 gibt es beim iPhone keinen normalen Kopfh\u00f6reranschluss mehr. Der 3,5-mm-Klinkenstecker ist ein weit verbreiteter, bequemer und einfacher Standard, der Milliarden andere Ger\u00e4te nahtlos miteinander verbindet &#8211; klar, dass Apple den gestrichen hat. Wo kommen wir auch hin, wenn man Nutzern g\u00fcnstige und simple L\u00f6sung zur Verf\u00fcgung stellt? In den Walled Garden sicher nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber stimmt, alles halb so wild: Der Lightning-Anschluss ist ja ein vollwertiger Ersatz. Also &#8220;vollwertig&#8221; im Sinne von minderwertig, \u00fcberteuert und umst\u00e4ndlich. Dass Apple kostspielige Adapter anbietet, die Lightning mit Klinke oder USB verbinden, setzt den Marketing-Witz konsequent fort. F\u00fcr einen saftigen Aufpreis d\u00fcrfen wir uns dann mit nervigem Gest\u00f6psel und umst\u00e4ndlichem Kabelsalat herum\u00e4rgern. Der einzige Silberstreif am Horizont: Auch Android-Nutzer m\u00fcssen bei den meisten Anbietern auf die Klinke verzichten. Geteiltes Leid \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Display-Keyboard kann man sich einweisen lassen<br>\nWer mal eine Auszeit braucht, der kann sich mit der Bildschirm-Tastatur vom iPhone in die n\u00e4chste Klinik einweisen lassen, dazu muss man das virtuelle Keyboard an der Pforte nur vorzeigen. Das Personal wei\u00df dann schon Bescheid. Wer hat es denn bei Apple f\u00fcr eine gut befunden, Satzzeichen wie Komma nicht direkt auf der ersten Seite unterzubringen? Und warum funktioniert die Tastatur so unpr\u00e4zise und l\u00e4sst sich kaum anpassen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beantworten kann man solche Fragen nicht, auch mit Abhilfe sieht es schlecht aus: Display-Keyboards von Drittanbietern sind am iPhone n\u00e4mlich richtig mies implementiert. Man kann von Gl\u00fcck reden, wenn man noch nie mit einem Android-Smartphone geschrieben hat &#8211; dann wei\u00df man wenigstens nicht, was man verpasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Benachrichtigungen: Blo\u00df nicht von Android lernen<br>\nDass wir bei iOS nur dann Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm finden, wenn wir uns per Face-ID identifiziert haben, kann man akzeptieren &#8211; und sogar gut finden. Dass man uns anderweitig aber ins Info-Labyrinth wirft, nervt gewaltig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Benachrichtigungen reagieren aufs Antippen, andere muss man gedr\u00fcckt halten. Um die Meldungen zu l\u00f6schen, m\u00fcssen wir entweder nach links wischen und das L\u00f6schen best\u00e4tigen, oder doppelt auf ein transparentes Kreuz in der Benachrichtigungszentrale tippen. Die ersten paar Male ist das keine gro\u00dfe Sache, in der t\u00e4glichen Routine summieren sich die Kommandos aber zum nervigen Gefummel. Bei Android tippen wir einmal auf &#8220;Alles l\u00f6schen&#8221; und der Keks ist gegessen. Ob man sich daran in Cupertino aber ein Beispiel nehmen wird, kann man abwarten &#8211; oder gleich vergessen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das iPhone hat Milliarden Nutzer \u2013 und geht einigen davon m\u00e4chtig auf den Keks. Die Ger\u00e4te haben n\u00e4mlich manche Macken, denen kein Geduldsfaden gewachsen ist. 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