{"id":2665,"date":"2023-03-22T03:35:02","date_gmt":"2023-03-22T02:35:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2665"},"modified":"2023-03-22T03:35:02","modified_gmt":"2023-03-22T02:35:02","slug":"google-offnet-ki-textroboter-bard-fur-die-offentlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2665","title":{"rendered":"Google \u00f6ffnet KI-Textroboter Bard f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Faktenfehler in der ersten Demo des Google-Textroboters Bard sorgte f\u00fcr Spott und H\u00e4me im Netz und lie\u00df die Google-Aktie abschmieren. Nun k\u00f6nnen sich Anwender selbst ein Bild machen.<br>\nGoogle hat den Zugang zu seinem KI-Chatbot Bard f\u00fcr eine begrenzte \u00d6ffentlichkeit ge\u00f6ffnet. &#8220;Es handelt sich um ein fr\u00fches Experiment, das den Userinnen und Usern die Zusammenarbeit mit generativer KI erm\u00f6glicht&#8221;, schrieben die Google-Manager Sissie Hsiao (Vizepr\u00e4sientin Product) und Eli Collins (Vizepr\u00e4sident Research) am Dienstag in einem Blogpost. &#8220;Wir haben beim Testen von Bard schon viel gelernt, und der n\u00e4chste wichtige Schritt zur Verbesserung besteht darin, das Feedback von mehr Menschen einzuholen.&#8221; Der Beta-Test ist anf\u00e4nglich nur f\u00fcr Anwenderinnen und Anwender aus den USA und Gro\u00dfbritannien zug\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Bard tritt Google gegen ChatGPT des kalifornischen Start-ups OpenAI an, das wiederum eng durch Milliarden-Investitionen mit dem Softwarekonzern Microsoft verbandelt ist. ChatGPT sorgt seit seiner Ver\u00f6ffentlichung f\u00fcr Furore und lenkt die \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit stark auf das Thema K\u00fcnstliche Intelligenz. Google ist in der KI-Forschung seit Jahren in einer F\u00fchrungsposition, hatte sich bislang aber nicht getraut, die Systeme f\u00fcr einen Zugriff von au\u00dfen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nutzer in Deutschland m\u00fcssen noch warten<br>\nBard basiert \u00e4hnlich wie ChatGPT auf einem gro\u00dfen Forschungs-Sprachmodell (LLM). OpenAI arbeitet mit GPT, aktuell in der Version 4. Bei Google l\u00e4uft Bard auf einer abgespeckten und optimierten Version des Sprachmodells LaMDA und soll im Laufe der Zeit mit neueren, leistungsf\u00e4higeren Modellen aktualisiert werden. Interessenten k\u00f6nnen sich von sofort an unter der Webadresse bard.google.com anmelden. Nutzer aus Deutschland bekommen derzeit dort aber nur den Hinweis zu sehen, dass das System in diesem Land noch nicht zur Verf\u00fcgung stehe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bard sei eine direkte Schnittstelle zu einem gro\u00dfen Sprachmodell, schreiben Hsiao und Collins weiter. &#8220;Wir sehen es als Erg\u00e4nzung zur Google-Suche an.&#8221; Bard sei so konzipiert, dass man die Suche einfach aufrufen k\u00f6nne, um die Antworten zu \u00fcberpr\u00fcfen oder Quellen im Internet zu erkunden. Bei einem Klick auf &#8220;Google it&#8221; k\u00f6nne man Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Suchanfragen sehen. Die Suche werde in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet, damit man relevante Ergebnisse finden und tiefer gehen k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beiden Google-Manager stellten in Aussicht, Bard weiter zu verbessern und neue Funktionen hinzuzuf\u00fcgen, einschlie\u00dflich Codierung, weitere Sprachen und multimodale Erfahrungen. &#8220;Und eine Sache ist sicher: Wir werden gemeinsam mit Ihnen lernen, w\u00e4hrend wir arbeiten. Mit Ihrem Feedback wird Bard immer besser und besser werden.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Faktenfehler in der ersten Demo des Google-Textroboters Bard sorgte f\u00fcr Spott und H\u00e4me im Netz und lie\u00df die Google-Aktie abschmieren. Nun k\u00f6nnen sich Anwender selbst ein Bild machen. 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