{"id":2609,"date":"2023-02-15T03:53:42","date_gmt":"2023-02-15T02:53:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2609"},"modified":"2023-02-15T03:53:42","modified_gmt":"2023-02-15T02:53:42","slug":"welches-notebook-ist-besser-fur-den-business-alltag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2609","title":{"rendered":"Welches Notebook ist besser f\u00fcr den Business-Alltag?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Unterschiede zwischen Mac und PC schrumpfen, doch die Entscheidung zwischen PC und Mac als Business-Notebook ist noch immer viel mehr als eine Lifestyle-Entscheidung. Sie ist auch ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PC oder Mac &#8211; seit \u00fcber 40 Jahren m\u00fcssen Nutzer, die einen neuen Rechner ben\u00f6tigen, mit dieser Entscheidung ringen. Im Business-Bereich dominierten in der Vergangenheit Windows-PCs, w\u00e4hrend vor allem Kreative im Text-, Bild- und Video-Bereich auf Macs setzten. Diese Trennlinie l\u00f6st sich allerdings auf, Macs werden auch im Business-Bereich immer beliebter. Die Premium-Notebooks der Macbook-Reihe sind edel verarbeitet und dabei ausgesprochen funktional und zuverl\u00e4ssig &#8211; kein Wunder, dass so mancher Mitarbeiter sie dem Windows-Pendants vorzieht. Gibt es \u00fcberhaupt noch ein &#8220;besser&#8221; f\u00fcr den Business-Einsatz?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnlichkeiten und Unterschiede<br>\nDer gr\u00f6\u00dfte Unterschied zwischen Mac und PC liegt tats\u00e4chlich im Betriebssystem: MacOS ist 1984 fester Bestandteil eines jeden Macs. Genau wie Windows hat das Betriebssystem eine Evolution durchgemacht: MacOS 13 ist ein ebenso modernes Betriebssystem wie Windows, mit einer leicht bedienbaren Oberfl\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gro\u00dfe Unterschied zwischen beiden Systemen ist &#8211; neben der Bedienung &#8211; der Kern: MacOS setzt &#8211; wie etwa Linux &#8211; auf ein Unix-System, Windows ist eben Windows, wobei das eher f\u00fcr die IT-Abteilung relevant ist. Deutlich wichtiger ist der (derzeitige) Performance-Unterschied: Apple setzt bei seinen Notebooks inzwischen auf hauseigene ARM-Prozessoren, die besonders leistungsstark und energieeffizient sind. Damit sind Akkulaufzeiten von bis zu 22 Stunden m\u00f6glich &#8211; Werte, von denen die meisten PC-Notebooks derzeit nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sache mit der Software<br>\nIn der Vergangenheit war der Mac in Sachen Standard-Anwendungen oft problematisch. Inzwischen ist das kein Thema mehr: Standards wie Microsoft Office, die Adobe-Programme oder das in vielen Unternehmen nach wie vor verwendete Lotus Notes (beziehungsweise IBM- oder HCL-Notes) sind f\u00fcr MacOS erh\u00e4ltlich. Das gleiche gilt f\u00fcr Messenger und Konferenz-Software wie Zoom oder Teams oder das &#8220;digitale B\u00fcro&#8221; Slack. Moderne Anwendungen f\u00fcr den Business-Bereich sind ohnehin meist Web- und cloudbasiert, entsprechende Client-Software liegt in aller Regel f\u00fcr MacOS vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Altlasten k\u00f6nnen problematisch werden<br>\nAnders sieht es bei in vielen Unternehmen reichlich vorhandenen &#8220;Altlasten&#8221; aus: An so manchem Arbeitsplatz existieren aufw\u00e4ndige Office-Makros, die schon seit vielen Jahren im Einsatz sind und wichtige S\u00e4ulen des Unternehmens sind. Diese sind oft nicht mit Microsoft Office f\u00fcr Mac kompatibel: Aus technischen Gr\u00fcnden hat MacOS zum Beispiel andere Pfade als Windows, auch viele einbezogene Funktionen gibt es nicht auf dem Mac. Das kann zu Problemen f\u00fchren, die aufw\u00e4ndige Anpassungen oder sogar die Neuerstellung der Makros erfordern kann. Die gute Nachricht: Moderne Office-Versionen sind f\u00fcr Mac und Windows identisch, neu erstellte Automatisierungen sollten also auf beiden Plattformen laufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch so manche Anwendungssoftware &#8211; etwa Abrechnungssysteme, Kommunikationsl\u00f6sungen, Datenbanken, Produktkatalog-Software oder CAD-Tools &#8211; kann problematisch sein, weil sie nur f\u00fcr Windows erh\u00e4ltlich ist. Setzt das Unternehmen speziell ans Unternehmen angepasste Legacy-Software ein, kann ein Mac-Notebook auch hier zum Problem werden. Daher ist es wichtig, vor dem Einsatz eines Macbooks alle vom Mitarbeiter eingesetzte Software auf Mac-Kompatibilit\u00e4t zu pr\u00fcfen. Im Notfall kann aber auch auf dem Mac ein &#8220;Windows im Fenster&#8221; installiert werden, etwa \u00fcber die Software Parallels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschaffungs- und Betriebskosten: Vorsicht, Falle!<br>\nViele IT-Abteilungen b\u00fcgeln den Wunsch nach einem Mac mit dem Argument der Kosten ab: Macbooks sind im Vergleich zu PCs sehr teuer in der Anschaffung: Mindestens 1.200 Euro kostet derzeit das absolute Einstiegsmodell Macbook Air M1. F\u00fcr diese Summe gibt es wirklich viel PC-Notebook &#8211; und das in vergleichbarer Hardwarequalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings ist es wichtig, neben den Anschaffungs- oder Leasingkosten auch die Folgekosten im Blick zu behalten &#8211; und hier schneiden Macbooks typischerweise deutlich besser ab als ihre PC-Pendants: Egal ob Sicherheit, Geschwindigkeit oder die durch solidere Software und Hardware weniger auftretende Produktivit\u00e4tsausf\u00e4lle: Im laufenden Betrieb sind Macbooks meist deutlich solider als Windows-Notebooks.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings zum hohen Preis der fehlenden Nachr\u00fcstbarkeit: Wenn Macs angeschafft werden, sollten sie daher auf zuk\u00fcnftige Anforderungen der rund 5 bis 8 Jahre Einsatz konfiguriert werden, was nat\u00fcrlich wieder den Anschaffungspreis in die H\u00f6he schie\u00dfen l\u00e4sst. Eine von Apple kommissionierte Forester-Studie weist aktuellen Macbooks allerdings ein enormes Potential zur Kostensersparnis im laufenden Betrieb aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schnittstellen und Zubeh\u00f6r: Hier kann der Mac zum Problem werden<br>\nGrunds\u00e4tzlich setzen moderne Notebooks &#8211; egal ob Mac oder PC &#8211; mehr und mehr auf die USB-C- oder (baugleiche) Thunderbolt Schnittstelle und WLAN. USB-C und Thunderbolt unterscheiden sich haupts\u00e4chlich \u00fcber die unterst\u00fctzte Geschwindigkeit. Der Vorteil dieser Schnittstelle: Sie erlaubt mittels Adapter den Anschluss aller m\u00f6glichen anderen Schnittstellen, vom klassischen USB \u00fcber Monitor-Anschl\u00fcsse wie HDMI bis hin zu Ethernet und Audio-Schnittstellen. Damit sind Macbook und Windows-Notebooks zun\u00e4chst gleicherma\u00dfen f\u00fcr den Anschluss an Peripherie geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Standard-Hardware, die ohne Treiber auskommt &#8211; Beamer, Monitore, M\u00e4use und Tastaturen &#8211; stellen f\u00fcr beide Plattformen kein Problem dar. Kritisch wird es allerdings bei Druckern: Der Mac zeigt sich oft st\u00f6rrisch bei der Unterst\u00fctzung mancher Modelle, wenn es keinen passenden Treiber gibt. Noch problematischer wird es bei Scannern, auch wenn es hier Software-L\u00f6sungen wie VueScan zum Nachr\u00fcsten gibt. Als Faustregel gilt: Windows first! Je spezifischer die Hardware oder Peripherie, desto h\u00f6her ist die Wahrscheinlichkeit, dass keine Mac-Treiber f\u00fcr das Ger\u00e4t vorliegen &#8211; und der Mac das Ger\u00e4t dadurch nicht ansteuern kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohnehin ist der Mac in Sachen Zubeh\u00f6r oft schlecht aufgestellt: Gerade g\u00fcnstige oder sehr spezifische Zusatz-Hardware ist selten mit Mac-Treibern ausgestattet. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass MacOS in vielen F\u00e4llen eine Basis-Kompatibilit\u00e4t mitbringt, die zum Beispiel den Einsatz eines Druckers &#8211; sofern es sich um ein \u00e4lteres Modell handelt oder er AirPrint unterst\u00fctzt &#8211; ohne zus\u00e4tzliche Treiber erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Performance: Hier sind Macbooks ohne Tadel<br>\nGesetzt dem Fall, dass alle gew\u00fcnschten Anwendungen und Peripherieger\u00e4te f\u00fcr den Business-Einsatz des Notebooks sowohl f\u00fcr den Mac, als auch f\u00fcr den PC vorliegen, spricht nat\u00fcrlich &#8211; vom Kaufpreis abgesehen &#8211; nur noch wenig gegen den Einsatz eines Macs: Die Ger\u00e4te gelten als Produktivit\u00e4tsmaschinen, weil sich die Nutzer mangels Problemen &#8220;drumherum&#8221; deutlich besser auf ihre Arbeit konzentrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und nicht nur das: Aktuelle ARM-Macbooks mit Apple-Silicon-Technologie, also Ger\u00e4te mit M-Prozessoren, sind extrem performant: Hier gibt es kaum noch Flaschenh\u00e4lse, die den Mitarbeiter in Sachen Performance behindern. Und durch die hohe Effizienz der Prozessoren und die damit verbundene hohe Akkulaufzeit sind die Macbooks nat\u00fcrlich auch deutlich flexibler einsetzbar und in Situationen betriebsbereit, in denen mancher PC-Notebook-Nutzer noch nach dem Ladestecker sucht. Daraus resultiert insgesamt nat\u00fcrlich ein hohes Return of Investment (RoI), inklusive einer gewissen Zufriedenheit der Mitarbeiter, die sich gerade bei hochbezahlten Mitarbeitern schnell bezahlt machen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidung zwischen Windows und MacOS<br>\nAm Ende des Tages l\u00e4sst sich die Entscheidung zwischen Windows- oder Mac-Notebook im Business-Alltag vor allem auf zwei Fragen herunterbrechen: Wie viel wollen Sie investieren? Und funktionieren alle gew\u00fcnschten gesch\u00e4ftlichen Anwendungen auf dem jeweiligen System? Anwendungsseitig ist der Windows-PC hier immer die sichere Bank: Er garantiert hohe Kompatibilit\u00e4t zu Hard- und Software bei relativ niedrigen Kosten. Das Macbook ist zun\u00e4chst ein teures Prestigeobjekt, kann seine Anschaffungskosten aber, sofern der Einsatzzweck passt, durchaus amortisieren. Wer die Entscheidung f\u00e4llen muss, sollte also vor allem darauf schauen, ob die gew\u00fcnschten Anwendungsszenarien mit dem Mac m\u00f6glich sind &#8211; dann spricht nichts gegen ein Macbook im Business-Einsatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unterschiede zwischen Mac und PC schrumpfen, doch die Entscheidung zwischen PC und Mac als Business-Notebook ist noch immer viel mehr als eine Lifestyle-Entscheidung. Sie ist auch ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. PC oder Mac &#8211; seit \u00fcber 40 Jahren m\u00fcssen Nutzer, die einen neuen Rechner ben\u00f6tigen, mit dieser Entscheidung ringen. 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