{"id":2592,"date":"2023-02-07T04:39:38","date_gmt":"2023-02-07T03:39:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2592"},"modified":"2023-02-07T04:39:38","modified_gmt":"2023-02-07T03:39:38","slug":"neue-cyberattacke-verursacht-auch-in-deutschland-schaden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2592","title":{"rendered":"Neue Cyberattacke verursacht auch in Deutschland Sch\u00e4den"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gro\u00dfer Cyberangriff zielt auf eine Sicherheitsl\u00fccke, die eigentlich l\u00e4ngst geschlossen wurde. Manche IT-Verantwortlichen auch in Deutschland haben allerdings nicht ihre Hausaufgaben erledigt.<br>\nBei einer gro\u00df angelegten globalen Cyberangriffswelle mit Erpressungssoftware sind auch Firmen und \u00f6ffentliche Einrichtungen in Deutschland gesch\u00e4digt worden. &#8220;Nach aktuellem Kenntnisstand scheint es in Deutschland eine mittlere dreistellige Zahl an Betroffenen zu geben&#8221;, teilte das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Montag in Bonn auf dpa-Anfrage mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konkretere Aussagen zum Ausma\u00df der Sch\u00e4den seien derzeit noch nicht m\u00f6glich. Bereits am Sonntag hatte die italienische Cyber-Sicherheitsbeh\u00f6rde ACN vor der Angriffswelle gewarnt und dazu aufgefordert, dass Organisationen Ma\u00dfnahmen ergreifen sollten, um ihre Systeme zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Cyberattacken richten sich gegen Anwender einer speziellen Virtualisierungs-L\u00f6sung des Herstellers VMWare, so genannte ESXi-Server, die einen physischen Server in mehrere virtuelle Maschinen aufteilt. Nach Angaben des BSI lag der regionale Schwerpunkt der Angriffe auf Frankreich, den USA, Deutschland und Kanada. Auch weitere L\u00e4nder seien betroffen. Bei den so genannten Ransomware-Angriffen dringen die Angreifer in die Systeme ein, \u00fcbernehmen die Kontrolle und sperren die Opfer aus. Dabei werden in der Regel die Daten verschl\u00fcsselt und nur nach Zahlung eines L\u00f6segeldes wieder zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sorglosigkeit beim Aktualisieren<br>\nDie Sicherheitsl\u00fccke bei der VMWare-Software wurde nach Angaben des BSI bereits im Februar 2021 durch eine Aktualisierung des Programms geschlossen. Die Beh\u00f6rde habe zu dieser Zeit auch vor der Ausnutzung von Schwachstellen im entsprechenden Produkt gewarnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">R\u00fcdiger Trost, Head of Cyber Security Solutions der IT-Sicherheitsfirma WithSecure, sagte der dpa, weltweit seien etwa 84.000 Server mit der betroffenen Software installiert, in Deutschland etwa 7000. Welche davon noch verwundbar seien, lasse sich aber nicht sagen. Der Experte verwies darauf, dass die Sicherheitsl\u00fccke bereits vor geraumer Zeit entdeckt und geschlossen worden sei. &#8220;Wer jetzt noch Opfer wird, sollte seine Schutzma\u00dfnahmen \u00fcberpr\u00fcfen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Besonderheit sei, dass sich im aktuellen Fall der Angriff nicht gegen eine Windows-Software richte, sondern gegen eine L\u00f6sung, die auf dem Betriebssystem Linux l\u00e4uft. &#8220;Viele denken f\u00e4lschlicherweise, eine Linux-Ransomware gibt es nicht und verzichten auf entsprechende Schutzma\u00dfnahmen&#8221;, sagte Trost.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein gro\u00dfer Cyberangriff zielt auf eine Sicherheitsl\u00fccke, die eigentlich l\u00e4ngst geschlossen wurde. Manche IT-Verantwortlichen auch in Deutschland haben allerdings nicht ihre Hausaufgaben erledigt. 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