{"id":2542,"date":"2022-12-28T03:31:29","date_gmt":"2022-12-28T02:31:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2542"},"modified":"2022-12-28T03:31:29","modified_gmt":"2022-12-28T02:31:29","slug":"mobilfunk-datenverbrauch-zieht-an","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2542","title":{"rendered":"Mobilfunk-Datenverbrauch zieht an"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob Youtube, Tiktok oder Instagram: Unterwegs z\u00fccken die Menschen immer mal wieder ihr Smartphone, um Videos zu streamen. Das macht sich auch im Datenaufkommen der Handynetz-Betreiber bemerkbar.<br>\nIn Deutschlands Handynetzen sind deutlich mehr Daten \u00fcbertragen worden als zuvor. Der Netzbetreiber Vodafone meldete f\u00fcr dieses Jahr ein Plus von 34 Prozent auf gut 1,8 Milliarden Gigabyte und die Deutsche Telekom um mehr als 30 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Gigabyte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Grund f\u00fcr das Wachstum ist, dass die Menschen viel auf ihrem Smartphone streamen und andere datenintensive Anwendungen nutzen, wenn sie unterwegs sind und nicht mit dem Festnetz-W-Lan verbunden sind. Schon in den Vorjahren war es steil nach oben gegangen, dieser Anstieg setzt sich nun fort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Jahreszahlen ist der Verbrauch an den letzten Tagen des Jahres gesch\u00e4tzt. Telef\u00f3nica (O2) wollte noch keine Jahres-Gesamtzahl nennen. Allerdings hatte die Firma im November bereits die Schwelle von drei Milliarden Gigabyte gerissen, sie d\u00fcrfte bis Jahresende deutlich dar\u00fcber liegen. 2021 hatte das Datenaufkommen im O2-Netz 2,4 Milliarden Gigabyte betragen und 2020 1,5 Milliarden Gigabyte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweieinhalb Mal mehr Datenvolumen als 2021 f\u00fcr Tiktok und Instagram<br>\nBei der Telekom verbrauchten Handynutzer f\u00fcr Tiktok und Instagram in diesem Jahr etwa zweieinhalb Mal mehr Datenvolumen als 2021. Auch w\u00e4hrend der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft wurde viel mobil gestreamt, wie Zahlen von Vodafone verdeutlichen: Dieser Netzbetreiber verzeichnete den h\u00f6chsten Tagesverbrauch von 6,5 Millionen Gigabyte an dem Tag, als Deutschland gegen Japan verlor. Beim Anpfiff des Spiels um 14 Uhr Mitteleurop\u00e4ischer Zeit waren viele Menschen im B\u00fcro und griffen dort zum Smartphone, um zuzuschauen. Die anderen deutschen WM-Spiele wurden abends \u00fcbertragen, als viele Menschen daheim im W-Lan waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Trend zu Tarifen mit mehr Datenvolumen setzte sich fort. &#8220;Privatkunden buchen immer gr\u00f6\u00dfere Datenpakete&#8221;, sagte Telef\u00f3nica-Deutschlandchef Markus Haas und verwies auf die steigende Rolle von Industrie und anderen Wirtschaftszweigen beim Wachstum. &#8220;Wir sehen den Datenanstieg auch in der Nachfrage von Unternehmen, die zunehmend auf digitale Vernetzungsl\u00f6sungen setzen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Telefonate aber sind wieder k\u00fcrzer geworden. Bei Vodafone etwa dauerten sie im Schnitt weniger als drei Minuten und damit etwa so lange wie vor der Corona-Pandemie. &#8220;Das Mobilfunknetz ist zur\u00fcck im Alltagsmodus&#8221;, sagte die Vodafone-Technik-Chefin von Deutschland, Tanja Richter. &#8220;Die Normalit\u00e4t, die wir im Beruf und in unserer Freizeit vielerorts endlich wieder erleben, spiegelt sich auch im Netz wider: Die Dauer der Telefonate ist zur\u00fcck auf Normalniveau.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Youtube, Tiktok oder Instagram: Unterwegs z\u00fccken die Menschen immer mal wieder ihr Smartphone, um Videos zu streamen. Das macht sich auch im Datenaufkommen der Handynetz-Betreiber bemerkbar. In Deutschlands Handynetzen sind deutlich mehr Daten \u00fcbertragen worden als zuvor. 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