{"id":2509,"date":"2022-12-01T06:40:56","date_gmt":"2022-12-01T05:40:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2509"},"modified":"2022-12-01T06:40:56","modified_gmt":"2022-12-01T05:40:56","slug":"smartphone-kopfhorer-watch-so-macht-sich-die-pixel-serie-im-alltag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2509","title":{"rendered":"Smartphone, Kopfh\u00f6rer, Watch: So macht sich die Pixel-Serie im Alltag"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was mit einer eigenen Smartphone-Serie begann, hat sich inzwischen zu einer mobilen Ger\u00e4te-Reihe ausgewachsen. So machen sich die Pixel-Ger\u00e4te im Test.<br>\nGoogle hat mit seiner Pixel-Smartphone-Serie die letzten Jahre Ma\u00dfst\u00e4be bei Android-Smartphones gesetzt. Die mittelpreisigen Ger\u00e4te \u00fcberzeugten mit ihrer Kamera und ihre Optimierung auf das hauseigene Betriebssystem, ehe sich mit den Pixel Buds die ersten Kopfh\u00f6rer dazugesellten. Mittlerweile hat Google seine Serie um KI-Prozessoren in seinen Smartphones erweitert, eine upgedatete Version der Kopfh\u00f6rer ver\u00f6ffentlicht und seine erste eigene Smartwatch auf den Markt geworfen. So schlagen sich die Pixel-7-Ger\u00e4te, die Pixel Buds Pro und die Pixel-Watch im Alltag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits f\u00fcr die Vorg\u00e4ngerserie, das Pixel 6 und 6 Pro, erhielt Google viel Lob, insbesondere dank seines Tensor-Chips, dem ersten eigens von Google designten Prozessor. Dessen KI-F\u00e4higkeit erm\u00f6glicht &#8220;Speech to Text&#8221;-Funktionen lokal statt auf eine Cloud angewiesen zu sein und hebt Bildbearbeitungsm\u00f6glichkeiten auf ein neues Level. Im Pixel 7 und Pixel 7 Pro legt Google mit dem Tensor G2 nach. Das Ergebnis sind zwei Smartphones, die in Sachen Preis-Leistung gute Argumente auf ihrer Seite haben und es problemlos mit den teureren Flaggschiffen der Konkurrenz aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marginale Unterschiede zwischen Standard- und Pro-Variante<br>\nF\u00fcr viele Userinnen und User d\u00fcrfte die kleinere Pixel-7-Variante aufgrund ihres Preises und ihres \u00e4u\u00dferen Designs das interessantere Ger\u00e4t sein. Dass die Standardversion technisch schw\u00e4cher auf der Brust ist, f\u00e4llt n\u00e4mlich im Alltagsgebrauch kaum auf. Dass die charakteristische, horizontale Kameraleiste aufgrund ihrer Hochglanz-Optik beim Pixel 7 Pro schneller verkratzt und sein abgerundetes Display bei falscher Handhabung zu ungewollten Eingaben f\u00fchrt, hingegen schon. An Letzteres gew\u00f6hnt man sich nach einer gewissen Zeit zwar, besonders wenn man zuvor bereits Ger\u00e4te mit abgerundeten Displays genutzt hat. Doch speziell f\u00fcr Menschen mit kleineren H\u00e4nden wird das 6,7 Zoll gro\u00dfe Display in dieser Hinsicht immer eine Herausforderung bleiben. Ihnen liegt das 6,3 Zoll gro\u00dfe Pixel 7, das sogar minimal kleiner ausf\u00e4llt als die Standardversion des Pixel 6, besser in der Hand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich daran nicht st\u00f6rt, bekommt beim Pixel 7 Pro ein exzellentes 120-Hertz-OLED-Display, dessen QHD+Aufl\u00f6sung auch die anspruchsvollsten Videos und Spiele butterweich darstellt und selbst in starkem Sonnenlicht \u00fcberzeugt. Das Pixel 7 muss sich dagegen mit Full-HD und einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz begn\u00fcgen. In der Praxis st\u00f6rt das allerdings ebenso wenig wie der Unterschied zwischen 12 und 8 GB Arbeitsspeicher. Viel eher f\u00e4llt der Unterschied bei der Akkuleistung auf, denn die Kapazit\u00e4t des Pixel-7-Akkus ist rund 650 mAh geringer als die des Pixel 7 Pro (4.926 mAh). Durch den Tag kommen Userinnen und User mit beiden Ger\u00e4ten in der Regel problemlos, im Ultra-Energiesparmodus verspricht Google bis zu 72 Stunden Laufzeit, allerdings ist die Funktionalit\u00e4t dann eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kameras und Preis<br>\nAuch hinter der Kameraleiste gibt es zwischen Pixel 7 und Pixel 7 Pro einen Unterschied, der nicht bei allen Usern gleich ins Gewicht fallen d\u00fcrfte. Beide Ger\u00e4te sind mit den gleichen 50-Megapixel-Weitwinkelkameras und 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkameras ausgestattet. Aber: Beim Pixel 7 Pro kommt eine 48-Megapixel-Telekamera mit f\u00fcnffachem optischen Zoom hinzu. Die Frontkamera verf\u00fcgt bei beiden Varianten \u00fcber 10,8 Megapixel und kann Videos in 4K aufzeichnen. Insgesamt hat Google bei der Videoqualit\u00e4t einen sp\u00fcrbaren Schritt nach vorn gemacht, kann aber in dieser Disziplin mit den neuesten iPhones nicht ganz mithalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ganz anders bei den Fotos. Dank Googles Fotoalgorithmus und der Power des Tensor-G2-Chips m\u00fcssen sich die Pixel-7-Ger\u00e4te in puncto Fotoqualit\u00e4t vor keinem anderen Smartphone auf dem Markt verstecken. Besonders f\u00e4llt das beim verbesserten Nachtaufnahme-Modus auf, der die gew\u00fcnschte Aufnahme deutlich schneller einf\u00e4ngt als die Pixel-6-Ger\u00e4te. Inwiefern sich die 250 Euro Aufpreis des Pixel 7 Pro (ab 899 Eur) im Vergleich zum Pixel 7 (ab 649 Euro) bei den jeweiligen Varianten mit 128 GB internem Speicher wirklich lohnen, m\u00fcssen Verbraucher letztlich selbst abw\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pixel Buds Pro: Die neuen Android-Airpods?<br>\nGoogle bietet unter dem Pixel-Dach au\u00dferdem eine upgedatete Version ihrer Pixel-Kopfh\u00f6rer an. Die Pixel Buds Pro sind f\u00fcr 219 Euro zu bekommen und liegen damit etwa auf dem Niveau der als Goldstandard geltenden Airpods von Apple. Mit 6,2 Gramm pro Earbud fallen sie im Vergleich zu anderen Bluetooth-Buds relativ schwer aus, f\u00fcgen sich im Test dank ihrer Form allerdings angenehm in die Ohrmuschel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dank Touch-Oberfl\u00e4che lassen sich die Kopfh\u00f6rer intuitiv und simpel steuern, allerdings m\u00fcssen Brillentr\u00e4ger und Menschen mit l\u00e4ngeren Haaren darauf achten, sie nicht aus Versehen zu bet\u00e4tigen. Abgesehen davon \u00fcberzeugt insbesondere die Akkuleistung: Bei aktiviertem ANC (Active Noice Cancelling) liefern die Pro-Buds ann\u00e4hernd sieben Stunden lang Sound, mit dem in der H\u00fclle verbauten Akku kommen weitere 20 Stunden Kapazit\u00e4t hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geladen werden sowohl die Smartphones als auch die Kopfh\u00f6rer-H\u00fclle per USB-C oder Induktion. Dank der &#8220;Battery Share&#8221;-Funktion der Pixel-Smartphones (auch das Pixel 6 und 6 Pro unterst\u00fctzen die Funktion) kann das Buds-Geh\u00e4use direkt am Smartphone kabellos geladen werden. Dass Google bei den Buds beinahe g\u00e4nzlich auf Pixel-exklusive Features verzichtet, verdient zus\u00e4tzliches Lob und macht deutlich, wohin das Unternehmen mit den Ger\u00e4ten m\u00f6chte: der neuer High-End-Standard f\u00fcr Android-Ger\u00e4te.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pixel Watch: Kommt da noch was?<br>\n\u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Pixel Watch, Googles erste eigenst\u00e4ndige Smartwatch. Sie punktet mit schlichtem Design, das sich durch eine f\u00fcr die Steuerung elementare Krone auszeichnet und optisch dank austauschbarer Armb\u00e4nder und den unterschiedlichsten Darstellungen des Ziffernblatts (Watch Faces) enorm wandelbar ist. Die Integration des Fitbits und der dazugeh\u00f6rigen Fitness- und Health-Tracking-Apps ist zwar gelungen, f\u00e4llt aber derzeit schlanker aus, als auf vollwertigen Fitbit-Ger\u00e4ten. So ist etwa ein Sensor zur Blutsauerstoffmessung in der Uhr verbaut, bislang allerdings nicht nutzbar. Hier d\u00fcrfte zwar mit einem Update zu rechnen sein, doch wann es soweit ist, stellt Google bislang nicht in Aussicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich die LTE-Variante (429 Euro, Standardvariante ab 379 Euro) g\u00f6nnt, kann eine e-SIM in die Uhr laden und so beispielsweise w\u00e4hrend des Joggens YouTube Music oder Spotify von seiner Uhr streamen. Alternativ kann man sich auch Musikdateien direkt auf die f\u00fcr eine Smartwatch gro\u00dfz\u00fcgigen 32 Gigabyte integrierten Speicher kopieren. Au\u00dferdem ist ein NFC-Chip an Bord, der kontaktloses Bezahlen erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dank zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und zwei Prozessoren ist die Uhr, die auf das aktuelle Betriebssystem Wear OS 3.5 setzt, fast immer flott unterwegs &#8211; und im Verbund mit dem Smartphone \u00e4u\u00dferst praktisch. Per Kamera-App auf der Uhr lassen sich etwa die Handy-Kamera oder mit der &#8220;Google Home&#8221;-Integration die Smarthome-Ger\u00e4te steuern. Abstriche muss die Pixel Watch angesichts all dieser Funktionalit\u00e4t bei der Akkuleistung machen. Dieser wird \u00fcber eine mitgelieferte Induktionsschale geladen und hat eine Kapazit\u00e4t von 294 mAh und soll 24 Stunden lang reichen. In der Praxis erreicht man diesen Wert allerdings selten, insbesondere wenn GPS zum Einsatz kommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was mit einer eigenen Smartphone-Serie begann, hat sich inzwischen zu einer mobilen Ger\u00e4te-Reihe ausgewachsen. So machen sich die Pixel-Ger\u00e4te im Test. Google hat mit seiner Pixel-Smartphone-Serie die letzten Jahre Ma\u00dfst\u00e4be bei Android-Smartphones gesetzt. 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