{"id":2473,"date":"2022-11-02T10:40:31","date_gmt":"2022-11-02T09:40:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2473"},"modified":"2022-11-02T10:40:31","modified_gmt":"2022-11-02T09:40:31","slug":"so-optimieren-sie-ihr-android-smartphone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2473","title":{"rendered":"So optimieren Sie Ihr Android-Smartphone"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit den richtigen Einstellungen l\u00e4sst sich das volle Potenzial eines Android-Smartphones nutzen. Je nach Modell eignen sich bestimmte Einstellungsoptionen besonders gut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sowohl neue Modelle als auch \u00e4ltere Varianten haben ihre T\u00fccken. Nicht immer verh\u00e4lt sich das Smartphone so, wie man sich das als Nutzer w\u00fcnschen w\u00fcrde. Deswegen ist es praktisch, dass in den Ger\u00e4teeinstellungen ganz individuelle Anpassungen vorgenommen werden k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen T\u00f6ne ausgew\u00e4hlt, Anzeigen eingestellt, Gesten genutzt und Eingabehilfen verwendet werden. Ein besonderes Augenmerk sollte der Speicherauslastung zukommen. Es gen\u00fcgt nicht, die entsprechenden Einstellungen nur einmal vorzunehmen. Empfehlenswert sind regelm\u00e4\u00dfige Pr\u00fcfungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schnelleinstellungen individuell verwenden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um zu den Schnelleinstellungen zu gelangen, muss die Benachrichtigungsleiste heruntergezogen werden. So k\u00f6nnen unter anderem WLAN, Bluetooth, GPS und der Energiesparmodus ein- bzw. ausgeschaltet werden. Nicht immer entspricht die Anzeige den pers\u00f6nlichen W\u00fcnschen. Einige unn\u00f6tige Features stehen bereit, andere werden gar nicht angezeigt. \u00dcber das Bearbeitungssymbol lassen sich daher viele weitere Symbole finden, die Einstellungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr viele weitere Features bieten. Hier kann individuell eingestellt werden, welche Symbole im oberen Bereich angezeigt werden sollen. Der \u00dcbersicht halber sollte die Menge an angezeigten Symbolen jedoch nicht zu gro\u00df sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Speicher sauber halten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist angenehm einfach, sich neue interessante Apps aus dem Play Store zu ziehen. Oft l\u00e4sst das Interesse an den Apps jedoch schnell nach, oder sie werden mit der Zeit nur noch selten verwendet. Trotzdem befinden sie sich nach wie vor auf dem Smartphone, und nehmen kostbaren Speicherplatz ein. Stellt das verwendete Smartphone von Haus aus nur eine geringe Menge an Speicherplatz bereit, geht viel Raum verloren, der besser f\u00fcr Fotos, Videos oder sonstige Inhalte genutzt werden k\u00f6nnte. Daher sollte regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft werden, welche Apps und Inhalte den Speicherplatz blockieren und welche davon gel\u00f6scht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gelingt am einfachsten mit einem Tool wie Clean Master. Solche Hilfsmittel \u00fcberzeugen erfahrungsgem\u00e4\u00df durch ihre \u00dcbersichtlichkeit und ihre intuitive Handhabung. In einem &#8220;Anwendungsmanager&#8221; werden alle Anwendungen aufgef\u00fchrt, die sich auf dem jeweiligen Smartphone befinden. Diese k\u00f6nnen nach verschiedenen Kategorien wie zum Beispiel der Gr\u00f6\u00dfe nach sortiert werden. In einer \u00fcbersichtlichen Tabelle ist dann mit einem Blick erkennbar, welche Apps wie viel Speicher belegen. Sollte eine App auftauchen, die nicht mehr gebraucht wird, kann diese direkt gel\u00f6scht werden. Hierf\u00fcr wird lediglich die entsprechende App ausgew\u00e4hlt und auf &#8220;Deinstallieren&#8221; geklickt. Falls mehrere Apps mit einem Haken versehen werden, k\u00f6nnen diese gleichzeitig vom Ger\u00e4t entfernt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach geht es zur\u00fcck zur Startseite der App. Hier gibt es einen Ordner &#8220;M\u00fclldateien&#8221;. \u00dcber diesen erfahren die Nutzer, wie viel Speicherplatz durch das L\u00f6schen welcher Apps und Inhalte auf dem Smartphone gewonnen werden k\u00f6nnte. Denn die System- und Tempor\u00e4rdateien nehmen erstaunlich viel Platz ein. Die Reinigung umfasst das Aufr\u00e4umen des System-Caches und die Bereinigung von App-Ablagen. Eine weitere M\u00f6glichkeit besteht darin, \u00fcber &#8220;Handy beschleunigen&#8221; Datenm\u00fcll vom Smartphone zu entfernen und den Speicher zu entlasten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur ausgew\u00e4hlte Apps automatisch starten lassen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Smartphones brauchen nach dem Einschalten immens lange, bis sie tats\u00e4chlich einsatzbereit sind. Meistens liegt das an einem \u00fcberlasteten Autostart. Werden zu viele Apps und Inhalte beim Android-Start mit aufgerufen, leidet immer die Geschwindigkeit. Das f\u00e4llt oft gar nicht so richtig auf, da wie bei Windows zahlreiche Apps beim Systemstart mitgestartet werden, aber nur im Hintergrund mitlaufen. Vor allem Apps, die kontinuierlich Daten an das Netz senden oder aus diesem empfangen, z\u00e4hlen hierzu. In diesem Zusammenhang sind vor allem werbefinanzierte Spiele zu nennen, die sich im Autostart registrieren und auf dem Desktop Verkn\u00fcpfungen erstellen. In der Folge werden zumeist noch Werbe-Pop-Ups angezeigt. Das ist einerseits l\u00e4stig und verlangsamt andererseits das Ger\u00e4t. Daher ist es sinnvoll, regelm\u00e4\u00dfig zu pr\u00fcfen, ob sich im Autostart unn\u00f6tige Apps und Eintr\u00e4ge befinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei sind kostenlose Tools wie All-in-One Toolbox ausgesprochen n\u00fctzlich. Hier gibt es Felder wie &#8220;Werkzeuge&#8221; und &#8220;Bootbeschleunigung&#8221;. Diese zeigen alle Apps an, die beim Systemstart des jeweiligen Android-Ger\u00e4tes mit aktiviert werden. Hinter den einzelnen Eintr\u00e4gen gibt es gr\u00fcne Buttons, \u00fcber die ein Eintrag aus dem Autostart entfernt werden kann. \u00dcber ein graues Symbol kann hingegen eine App in den Autostart aufgenommen werden. Zudem erm\u00f6glichen Registrierkarten wie &#8220;Systemapps&#8221; einen \u00dcberblick \u00fcber die Systemprogramme von Android, die bereits vorinstalliert sind und beim Booten ebenfalls gestartet werden. Hier sind \u00c4nderungen aber nur dann angeraten, wenn genau bekannt ist, zu welcher App ein Eintrag geh\u00f6rt und was dieser bezweckt. Andernfalls k\u00f6nnte das Smartphone nicht mehr einwandfrei funktionieren. Nicht zuletzt k\u00f6nnen \u00fcber &#8220;Programme mitstarten&#8221; eigene Apps eingerichtet und in den Autostart eingef\u00fcgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kontrolle \u00fcber die Hintergrundprozesse behalten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn zu viele Apps im Hintergrund mitlaufen, wirkt sich das immer negativ auf die Geschwindigkeit und die Leistung eines Smartphones aus. Deswegen sollten solche Hintergrund-Apps kontinuierlich durch Monitoring-Apps wie Android Assistant \u00fcberwacht werden. Auf diese Weise l\u00e4sst sich leicht erkennen, wenn eine App \u00fcberfl\u00fcssig ist oder das System zu stark verlangsamt. Solche Anwendungen k\u00f6nnen dann einfach deaktiviert werden. Das hat sowohl auf den Speicher als auch auf die Systemleistung positive Auswirkungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um zu erfahren, wie stark die CPU, der Akku und der Arbeitsspeicher aktuell ausgelastet sind, sollten unter der Registrierkarte &#8220;\u00dcberwachung&#8221; die Echtzeitinformationen zu den einzelnen Apps abgefragt werden. Denn manchmal ist der Prozessor bereits ausgelastet, ohne dass eine einzige App individuell aufgerufen wurde. Das liegt daran, dass diverse Prozesse selbst dann im Hintergrund weiterarbeiten, wenn sie vordergr\u00fcndig bereits geschlossen wurden. Das wirkt sich negativ auf den Arbeitsspeicher aus. \u00dcber &#8220;System bereinigen&#8221; werden die noch aktiven Prozesse beendet, und die CPU arbeitet nicht mehr so intensiv. \u00dcber &#8220;Prozesse&#8221; k\u00f6nnen sich Nutzer dar\u00fcber informieren, welche Apps im Moment laufen. Hier k\u00f6nnen Apps auf Wunsch gezielt ausgew\u00e4hlt und beendet werden. Allerdings sollte man genau beachten, welche Aufgaben die einzelnen Prozesse erledigen. Nur so lassen sich Systemfehler verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Android Assistant kann den Datenspeicher zudem entlasten, indem er bestimmte Anwendungen und Inhalte vom Speicher des Smartphones auf eine SD-Karte verschiebt. Dadurch gewinnen Nutzer viel zus\u00e4tzlichen Speicherplatz. Die Gr\u00f6\u00dfe der jeweiligen Apps wird vor dem Verschieben angezeigt, sodass immer klar ersichtlich ist, wie viel Platz durch das Verschieben jeweils gewonnen wird. Das ist aber nur m\u00f6glich, wenn sich in dem Smartphone eine SD-Karte mit ausreichend viel freiem Speicherplatz befindet. Allerdings ist zu beachten, dass nicht jede App einfach auf ein externes Speichermedium \u00fcbertragen werden kann. Sollte es beim Verschieben zu Problemen kommen, hat das zur Folge, dass die jeweilige App komplett neu installiert werden muss. Nicht zuletzt bietet sich an, \u00fcber &#8220;Werkzeuge&#8221; Schnellzugriffe zu koordinieren, den Autostart-Manager zu nutzen und eine Datensicherung von Apps vorzunehmen. Allerdings ist dieses Tool nicht so einfach zu handhaben wie die &#8220;All-in-One-Toolbox&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Flut an Widgets richtig umgehen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer l\u00e4ngere Zeit auf den Home-Bildschirm dr\u00fcckt, ruft einen Dialog auf, der die Verwaltung von Widgets und Live-Hintergr\u00fcnden erlaubt. Bewegliche Hintergrundinformationen sind h\u00fcbsch, sollten aber zugunsten der Systemleistung deaktiviert werden. Ein weiterer Vorteil, den das Abschalten mit sich bringt, besteht in einer Erh\u00f6hung der Akkulaufzeit des Smartphones. Statt eines Live-Hintergrundes kann zum Beispiel ein unbewegliches Bild aus dem Fotoordner gew\u00e4hlt werden. Au\u00dferdem ist es sinnvoll, keine Widgets auf dem Startbildschirm zu haben, die nicht gebraucht werden. Hierzu k\u00f6nnen Wetteranzeigen, Listen von Facebook-Aktivit\u00e4ten oder Anzeigen des Posteinganges geh\u00f6ren. Wenn f\u00fcr zwei Sekunden auf ein Widget gedr\u00fcckt wird, l\u00f6st sich dieses und kann auf das Feld &#8220;Entfernen&#8221; gezogen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den richtigen Einstellungen l\u00e4sst sich das volle Potenzial eines Android-Smartphones nutzen. Je nach Modell eignen sich bestimmte Einstellungsoptionen besonders gut. 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