{"id":2462,"date":"2022-10-13T02:55:52","date_gmt":"2022-10-13T01:55:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2462"},"modified":"2022-10-13T02:55:52","modified_gmt":"2022-10-13T01:55:52","slug":"so-teuer-ist-es-sein-handy-taglich-zu-laden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2462","title":{"rendered":"So teuer ist es, sein Handy t\u00e4glich zu laden"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer das Smartphone t\u00e4glich aufl\u00e4dt, spendiert dem Ger\u00e4t viele hundert Stunden Netzstrom im Jahr. Was das eigentlich kostet, haben wir f\u00fcr Sie einmal ausgerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft die Steckdose: Auch Smartphones mit starkem Akku kommen um den t\u00e4glichen Besuch am Ladeger\u00e4t kaum vorbei. Das ist bei den meisten Nutzern zumindest die g\u00e4ngige Praxis. Welche Stromkosten damit eigentlich verbunden sind, haben wir uns am Beispiel des Samsung Galaxy S22 und des direkten Konkurrenten iPhone 13 einmal genauer angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">iPhone 13 und Galaxy S22 aufladen: Mit diesen Werten rechnen wir<br>\nUm bei der Rechnung ein repr\u00e4sentatives Ergebnis zu erhalten, kommen wir um ein paar Mitteillungen nicht herum. Wir gehen davon aus, dass unsere Referenzhandys (iPhone 13 und Galaxy S22) jeweils eine Stunde pro Tag geladen werden \u2013 und das 365 Mal im Jahr. Unter Verwendung der Schnellladung ist das ein durchaus realistischer Wert. Beim Galaxy S22 gehen wir von einem 25-Watt-Netzteil von Samsung aus, am iPhone kommt Apples Ladestecker mit 30 Watt zum Einsatz.<br>\nSo hoch sind die j\u00e4hrlichen Stromkosten f\u00fcrs Handyladen<br>\nGanz ohne Mathematik kommen wir jetzt zwar nicht weiter, wir machen es aber knapp und simpel. Halten wir einmal fest, wie viel Energie beim t\u00e4glichen Laden in die Ger\u00e4te flie\u00dft:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Galaxy S22: 1,0 Stunden x 25 Watt = 25 Wattstunden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">iPhone 13: 1,0 Stunden x 30 Watt = 30 Wattstunden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Soweit noch keine Zauberei. Multiplizieren wir jetzt mit den Ladezyklen pro Jahr (also 365), so erhalten wir den j\u00e4hrlichen Energiekonsum der Ger\u00e4te beim Aufladen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Galaxy S22: 25 Wattstunden x 365 = 9.125 Wattstunden oder 9,125 KWh<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">iPhone 13: 30 Wattstunden x 365 = 10.950 Wattstunden oder 10,95 KWh<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im letzten Schritt wollen wir jetzt die j\u00e4hrlichen Kosten ausrechnen, die das Handyladen mit sich bringt. Das geht ganz einfach, indem wir unsere Ergebnisse mit dem Preis pro Kilowattstunde multiplizieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Galaxy S22: 9,125 KWh x 37,30 Cent\/KWh = 340,36 Cent oder 3,40 \u20ac pro Jahr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">iPhone 13: 10,95 KWh x 37,30 Cent\/KWh = 408,44 Cent oder 4,08 \u20ac pro Jahr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Strompreis orientieren wir uns an einer Untersuchung des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft), der bei einer Strompreisanalyse f\u00fcr den vergangenen Juli auf einen aktuellen Durchschnittspreis von 37,30 Cent pro Kilowattstunde gekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sehen: Die Kosten f\u00fcr das Aufladen mobiler Ger\u00e4te sind \u00fcberschaubar, aber auch nicht unbedingt zu vernachl\u00e4ssigen. Denn wer mehrere Smartphones verwendet oder zus\u00e4tzlich Tablets nutzt, muss seine Kosten entsprechend multiplizieren. Auch wenn aufgeladene Ger\u00e4te nicht sofort vom Ladeger\u00e4t getrennt werden, wird weiterhin Strom verbraucht. Abh\u00e4ngig von aktiven Apps und Hintergrunddiensten (GPS, Bluetooth, Wlan), fallen diese Erhaltungsstr\u00f6me sehr unterschiedlich aus, k\u00f6nnen sich aber durchaus bemerkbar machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Induktives Laden verbraucht mehr Strom \u2013 und kann dem Akku schaden<br>\nPraktisch, aber ineffizient: Beim drahtlosen Laden sparen wir uns zwar das Herumst\u00f6pseln mit Kabeln, die kontaktlose Energie\u00fcbertragung hat aber einen miesen Wirkungsgrad. Eine wissenschaftliche Analyse ist dazu zwar nicht zu finden, laut einer Laien-Untersuchung verbraucht das induktive Laden aber rund 50 Prozent mehr Strom. Dazu kommt dann auch noch der passive Energieverbrauch der Ladestation. Der findet auch dann statt, wenn gar kein Ger\u00e4t zum Aufladen verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie Forscher der University of Warwick herausgefunden haben, ist das induktive Laden f\u00fcr den Smartphone-Akku wohl generell nicht die beste Wahl. Das liegt vor allem daran, dass das Kernbauteil dabei h\u00f6heren Temperaturen ausgesetzt ist, als beim klassischen Laden mit Kabel. Wenn das mobile Ger\u00e4te zudem nicht optimal auf der induktiven Ladestation platziert wird, k\u00f6nnen Temperaturen und Verlustwerte sogar noch h\u00f6her steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So sparen Sie Energie am Smartphone<br>\nOb iPhone oder Android-Handy: Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks k\u00f6nnen Sie den Energieverbrauch Ihres Smartphones deutlich senken. So sparen Sie zwar vielleicht keine gro\u00dfen Stromkosten, im t\u00e4glichen Gebrauch halten die Ger\u00e4te aber l\u00e4nger durch, auch die Zeit f\u00fcrs Aufladen verk\u00fcrzt sich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Helligkeit anpassen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Display ist einer der gr\u00f6\u00dften Energieschlucker mobiler Ger\u00e4te. Aktivieren Sie in den Einstellungen die automatische Helligkeitsregelung, so passt sich das Ger\u00e4t von selbst ans Umgebungslicht an. Das Resultat: Gute Lesbarkeit bei optimalem Energieverbrauch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ungenutzte Dienste abschalten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">GPS, Bluetooth, Wlan: Alle diese Funktionen verlangen dem Ger\u00e4te-Akku viel ab. Deaktivieren Sie alle Sonderfunktionen, die Sie ohnehin nicht nutzen und der Stromverbrauch wird sp\u00fcrbar sinken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akku-Apps nutzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt eine ganze Reihe von Apps, die sich um den Akku am mobilen Ger\u00e4t k\u00fcmmern. Hier finden Sie eine Auswahl. Damit beschleunigen Sie den Ladevorgang, erh\u00f6hen die t\u00e4gliche Laufzeit oder werfen heimliche Energie- und Leistungsschlucker im Systemhintergrund von Bord.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energiesparmodus einschalten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von manchen verp\u00f6nt, bei anderen im Dauereinsatz: Der Energiesparmodus kappt einige Hintergrundaktivit\u00e4ten, ohne dabei wesentliche Funktionen anzutasten. Heute verf\u00fcgt praktisch jedes Handy \u00fcber diese Funktion. Damit k\u00f6nnen Sie den Energieverbrauch in der Regel deutlich reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hitze und K\u00e4lte meiden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das mag der Akku gar nicht: Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen sinken sowohl Leistung als auch die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Akkus. Weil die Bauteile beim Laden warm werden, sollten Sie darauf achten, das Ger\u00e4t keinesfalls an einen besonders warmen Ort oder gar in die Sonne zu legen, wenn Sie es aufladen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer das Smartphone t\u00e4glich aufl\u00e4dt, spendiert dem Ger\u00e4t viele hundert Stunden Netzstrom im Jahr. Was das eigentlich kostet, haben wir f\u00fcr Sie einmal ausgerechnet. Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft die Steckdose: Auch Smartphones mit starkem Akku kommen um den t\u00e4glichen Besuch am Ladeger\u00e4t kaum vorbei. Das ist bei den meisten Nutzern zumindest die g\u00e4ngige Praxis. 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