{"id":2393,"date":"2022-08-26T02:46:34","date_gmt":"2022-08-26T01:46:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2393"},"modified":"2022-08-26T02:46:34","modified_gmt":"2022-08-26T01:46:34","slug":"so-nutzen-sie-alte-smartphones-sinnvoll","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2393","title":{"rendered":"So nutzen Sie alte Smartphones sinnvoll"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum alten Eisen geh\u00f6ren nicht mehr genutzte Smartphones garantiert nicht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Ger\u00e4te trotz einer Neuanschaffung einer sinnvollen Aufgabe zuf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bildershow: Handys sinnvoll weiternutzen &gt;&gt;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alt, aber nicht nutzlos<br>\nIm Smartphone-Zeitalter sind Ger\u00e4te, die mehr als zwei Jahre alt sind, praktisch schon antik. Die rasende Entwicklung in diesem Bereich ist daf\u00fcr verantwortlich, dass viele Menschen zu Hause noch Ger\u00e4te ohne echten Nutzen aufbewahren &#8211; obwohl diese eigentlich noch einwandfrei funktionieren. Wenn sogar das Kind das alte Smartphone irgendwann nicht mehr verwenden m\u00f6chte, bleibt meistens nur noch die Entsorgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass es auch anders geht, zeigen wir Ihnen jetzt. Vorausgesetzt, alles funktioniert noch wie vom Hersteller geplant, k\u00f6nnen Sie dem Smartphone vielleicht noch eine der folgenden zehn Aufgaben zukommen lassen. Los geht&#8217;s!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daf\u00fcr kann man ein altes Smartphone sinnvoll nutzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Smart-Home-Steuerung ohne Zusatzkosten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute sind nicht nur Menschen intelligent, sondern auch H\u00e4user. Das Smart-Home-Konzept automatisiert viele typische Arbeitsschritte zu Hause: Regulierung der Heizung, Nutzung der Lampen, Steuerung der T\u00fcrschl\u00f6sser. Popul\u00e4re L\u00f6sungen sind Google Home oder Amazons Alexe-Assistentin. Im Bereich der Beleuchtung sind die Hue-Lampen von Philips sehr bekannt &#8211; und auch \u00dcberwachungskameras sind eher die Norm als die Ausnahme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier k\u00f6nnen Sie gut ein altes Smartphone zum Einsatz kommen lassen, das praktisch aller Funktionen beraubt wird und nur noch als Fernsteuerung dient. Mit einer Wandhalterung (die Sie mit Hausmitteln vielleicht auch selbst basteln k\u00f6nnen) stecken Sie das Smartphone oder Tablet an eine Wand und nehmen es bei Bedarf &#8211; um vielleicht abends die T\u00fcrschl\u00f6sser zu verriegeln &#8211; kurz in die Hand und erledigen diese kleine Aufgabe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kleiner Nachteil: Sie m\u00fcssen das Ger\u00e4t nat\u00fcrlich permanent mit Strom versorgen, die Montage in der N\u00e4he einer Steckdose ist also Pflicht. Sie werden danach feststellen, dass das Aufsuchen Ihrer Smart-Home-Steuerung langsam, aber sicher sowohl morgens als auch abends zur Routine wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Multifunktionale Fernbedienung f\u00fcr Ger\u00e4te<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht besitzen Sie Fernseher, Soundbar, Receiver, einen HDMI-Stick \u00e0 la Amazon Fire und viele andere Ger\u00e4te &#8211; dann werden Sie wahrscheinlich auch eine eben solche Menge unterschiedlicher Fernbedienungen Ihr Eigen nennen. Das ufert abends beim Fernsehabend dann schnell aus, aber es geht auch sehr viel einfacher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach TV-Modell kann es n\u00e4mlich sein, dass Sie es auch mit Ihrem Smartphone steuern k\u00f6nnen. Eine virtuelle Fernsteuerung via App wird direkt von den Herstellern selbst angeboten. Mit im Boot sind beispielsweise Samsung und LG oder auch Hi-Sense &#8211; und nat\u00fcrlich Amazon mit der Fire-App. Hin und wieder setzen die Hersteller der Produkte sogar ein Smartphone voraus. Sonos beispielsweise bietet einige Lautsprecher an, die Sie ohne App gar nicht nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schauen Sie also am besten einfach im Google Play Store vorbei und versuchen Sie, eine passende Fernbedienung f\u00fcr Ihr Ger\u00e4t zu finden. Die restlichen Fernbedienungen k\u00f6nnen dann erstmal in einer Schublade verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mausersatz f\u00fcr bestimmte Nutzergruppen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr einige Aufgaben ist ein Trackpad, wie Sie es etwa von Notebooks kennen, eine gute Sache. Mit der kostenlos verf\u00fcgbaren App &#8221; Remote Mouse&#8221; k\u00f6nnen Sie ein altes Smartphone (oder Tablet) in genau so ein Trackpad verwandeln. Die einzige Voraussetzung ist, dass sich der Ziel-PC und das Handy im selben Netzwerk befinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verbindung zwischen Computer, Smartphone und App wird \u00fcber ein PC-Programm namens &#8220;Remote Mouse Server&#8221; hergestellt. Auf der offiziellen Webseite des Projektes finden Sie diese Software sowohl f\u00fcr Windows als auch macOS und Linux. Starten Sie das Programm und lassen Sie es einfach im Hintergrund laufen, w\u00e4hrend Sie auf dem Smartphone die Remote-Mouse-App starten. Dort sollten Sie dann den Computer als Zielger\u00e4t finden. Verbinden Sie ihn mit dem Smartphone.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen Sie das Display des Smartphones als Trackpad verwenden, um die Maus auf dem PC zu steuern. Auch andere Funktionen stehen dort bereit, wie etwa die Steuerung eines Audioplayers oder das Starten bestimmter Programme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webcam-Alternative ohne Zusatzkosten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Notebooks ist die Webcam zwar fester Bestandteil, Computermonitore bringen sie aber normalerweise nicht mit. Auch hier kann das Smartphone eine gute L\u00f6sung darstellen &#8211; und die teilweise eher bescheidenen Kameras von Notebooks k\u00f6nnen Sie mit dem Handy ebenfalls ersetzen, ohne viel Geld f\u00fcr eine gute, externe L\u00f6sung auszugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um dieses Ziel umzusetzen, m\u00fcssen Sie sich einmal mehr in den Google Play Store begeben und dort die App &#8221; Droid Cam Wireless&#8221; herunterladen. Sie sorgt daf\u00fcr, dass Sie die Smartphone-Kamera entweder \u00fcber USB oder WLAN mit dem PC verbinden k\u00f6nnen. Starten Sie die App, um einige Zugangsdaten angezeigt zu bekommen. Diese ben\u00f6tigen Sie, um die Konfiguration auf dem PC abzuschlie\u00dfen. Dort brauchen Sie au\u00dferdem ein entsprechendes Programm, das Sie auf der Webseite der Entwickler unter https:\/\/www.dev47apps.com finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sobald Sie die Software starten, tragen Sie die IP-Adresse, die Ihnen die App angezeigt hat, in das Feld &#8220;Device IP-Adresse&#8221; ein. Nun klicken Sie auf &#8220;Start&#8221; (in beiden Programmen), um die Verbindung zwischen den Ger\u00e4ten zu etablieren. Danach sollten Sie sofort das Bild, das Ihnen die Smartphone-Kamera anzeigt, auf dem PC sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webcam-Alternative ohne Zusatzkosten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Notebooks ist die Webcam zwar fester Bestandteil, Computermonitore bringen sie aber normalerweise nicht mit. Auch hier kann das Smartphone eine gute L\u00f6sung darstellen &#8211; und die teilweise eher bescheidenen Kameras von Notebooks k\u00f6nnen Sie mit dem Handy ebenfalls ersetzen, ohne viel Geld f\u00fcr eine gute, externe L\u00f6sung auszugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um dieses Ziel umzusetzen, m\u00fcssen Sie sich einmal mehr in den Google Play Store begeben und dort die App &#8221; Droid Cam Wireless&#8221; herunterladen. Sie sorgt daf\u00fcr, dass Sie die Smartphone-Kamera entweder \u00fcber USB oder WLAN mit dem PC verbinden k\u00f6nnen. Starten Sie die App, um einige Zugangsdaten angezeigt zu bekommen. Diese ben\u00f6tigen Sie, um die Konfiguration auf dem PC abzuschlie\u00dfen. Dort brauchen Sie au\u00dferdem ein entsprechendes Programm, das Sie auf der Webseite der Entwickler unter https:\/\/www.dev47apps.com finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sobald Sie die Software starten, tragen Sie die IP-Adresse, die Ihnen die App angezeigt hat, in das Feld &#8220;Device IP-Adresse&#8221; ein. Nun klicken Sie auf &#8220;Start&#8221; (in beiden Programmen), um die Verbindung zwischen den Ger\u00e4ten zu etablieren. Danach sollten Sie sofort das Bild, das Ihnen die Smartphone-Kamera anzeigt, auf dem PC sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist auch keine Spielerei: Sofern Kamera und Mikrofon im Ger\u00e4temanager von Windows erkannt wurden, k\u00f6nnen Sie die Smartphone-Webcam in jedem beliebigen anderen Programm, das Webcam-Support anbietet, verwenden. Bei jedem Neustart m\u00fcssen Sie jedoch die oben genannte Prozedur wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auto\u00fcberwachung aus der Ferne<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autodiebstahl mag nicht besonders h\u00e4ufig vorkommen, aber eine Realit\u00e4t ist dieses Szenario trotzdem. Dagegen helfen k\u00f6nnen Sie sich mit GPS-Trackern, die dazu dienen, gestohlene Autos nachzuverfolgen und damit der Polizei ihre Arbeit zu erleichtern. M\u00f6chten Sie daf\u00fcr kein Geld ausgeben, kommt ein Smartphone in Frage: Installieren Sie daf\u00fcr die App &#8221; GPS Phone Tracker&#8221; aus dem Google Play Store. Anschlie\u00dfend erhalten Sie Informationen \u00fcber Bewegungen des Autos (und auch den Standort, w\u00e4hrend es stillsteht).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Notwendig sind daf\u00fcr zwei Handys: Das alte Modell, das Sie im Auto lassen und dort mit dem Strom verbinden, und Ihr normales Ger\u00e4t, mit dem Sie die Position des Smartphones im Auto \u00fcberwachen. Auf der Karte in der App sehen Sie dann sowohl die Position des eigenen Handys als auch die des Ger\u00e4tes im Auto. Sofern sich das Auto in einer Stadt befindet, teilt Ihnen die App auch die genaue Adresse mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Bedarf definieren Sie ausgesuchte Orte etwa als &#8220;Zuhause&#8221; oder &#8220;Arbeit&#8221;. Dann wird Ihnen die App sofort Alarm geben, wenn sich das Auto von einem dieser Pl\u00e4tze entfernt. Auf der interaktiven Karte k\u00f6nnen Sie dann nachverfolgen, wohin sich das Auto gerade bewegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu bedenken ist, dass die GPS-Verbindung nur funktioniert, wenn sich im Smartphone im Auto eine SIM-Karte mit einem aktiven Datentarif befindet &#8211; denn irgendwie m\u00fcssen die Daten schlie\u00dflich \u00fcbertragen werden. Da Sie aber bereits ab ungef\u00e4hr drei Euro pro Monat entsprechende Tarife auf dem Markt finden, sollte dies keine gro\u00dfe H\u00fcrde sein. Auch die Investition in eine gro\u00dfformatige Powerbank kann eine gute Idee sein, falls Sie Ihr Auto oft \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum stehenlassen und das Smartphone ohne Ladung zwischendurch \u00fcberleben muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Musikaufnahme im eigenen Tonstudio<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Apple und iOS ist die App &#8221; Garage Band&#8221; sehr bekannt, um mit Musik zu experimentieren. Unter Android h\u00f6rt ein vergleichbares Produkt auf den Namen &#8221; Walk Band&#8221;: Darin finden Sie ein Tonstudio, mit dem Sie mehrspurige Aufnahmen abmischen, diverse eigene Musikinstrumente von Gitarre \u00fcber Keyboard bis zum Schlagzeug und vieles mehr &#8211; kurz: alles, was Amateure brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die verf\u00fcgbaren Elemente erweitern Sie bei Bedarf durch Plug-ins, sodass noch Luft nach oben ist. Um die App freizuschalten, m\u00fcssen Sie sich einen einzigen Werbefilm anschauen. In der App selbst sto\u00dfen Sie dann nur gelegentlich auf Werbung. Mit der Bedienung sollten Sie keine Probleme bekommen, da alles sehr intuitiv aufgebaut ist. Nach kurzer Zeit sollten also die ersten eigenen Akkorde aus den Lautsprechern schallen. In der &#8220;Musikzone&#8221; der App finden Sie von anderen Nutzern erstellte St\u00fccke, die teilweise recht gut produziert sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Falls all das \u00fcber das Ziel hinausschie\u00dft, wenden Sie sich stattdessen an die App &#8221; Diktierger\u00e4t&#8221;: Wie der Name schon sagt, ersetzt Ihr Smartphone damit ein Diktierger\u00e4t. Sehr praktisch immer dann, wenn Sie beruflich Gespr\u00e4che aufnehmen und Ihr privates Smartphone nicht daf\u00fcr verwenden m\u00f6chten. Durch die simple Bedienung (Start, Stopp und Aufnahme sind die einzigen Buttons) k\u00f6nnen Sie keinen Fehler machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Serverersatz ohne hohe Kosten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vergleichsweise hohe Rechenleistung moderner Smartphones bedeutet, dass sie sich auch f\u00fcr die Nutzung als Server recht gut anstellen. Vor allem bei Ger\u00e4ten mit microSD-M\u00f6glichkeit k\u00f6nnen Sie das Ger\u00e4t so als lokalen Server mit recht viel Kapazit\u00e4t verwenden, um Daten innerhalb des Netzwerks zu verteilen. Eine gute App f\u00fcr diesen Einsatzzweck ist &#8221; Servers Ultimate&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon in der kostenlosen Variante der App finden Sie \u00fcber 60 vorkonfigurierte Serveroptionen. So erstellen Sie ohne gro\u00dfe Vorkenntnisse beispielsweise E-Mail-Server, FTPs, einen Proxyserver oder auch einen Webserver auf der Basis von Caddy. Nat\u00fcrlich stellt all dies gewisse Anforderungen an das Smartphone: Je h\u00f6her dessen Leistung, desto mehr Aktionen kann der Server auch gleichzeitig verwalten. Die genannten Aufgaben \u00fcbernimmt aber selbst ein mehrere Jahre altes Smartphone ohne gro\u00dfen Aufwand oder Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Medienserver ohne Zusatzger\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen spezialisierten Server setzen Sie hingegen mit der App &#8221; iMedia Share&#8221; auf: Der k\u00fcmmert sich vorrangig um Filme, MP3s, Videos, Bilder und \u00e4hnliche Mediendaten. Die daf\u00fcr notwendigen Protokolle DLNA und UPnP werden unterst\u00fctzt, was bedeutet, dass Sie etwa von kompatiblen Smart-TVs \u00fcber das Netzwerk auf die Medieninhalte des Smartphones zugreifen k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich muss auch das Smartphone oder das Tablet diese Sprache verstehen, was aber bei praktisch allen modernen Modellen der Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Start der App sucht diese automatisch alle Mediendateien auf dem Ger\u00e4t zusammen und ordnet diese in drei \u00fcbersichtlichen Rubriken (Videos, Fotos und Musik). Befindet sich ein DLNA-kompatibles anderes Ger\u00e4t im Netzwerk &#8211; etwa ein Smart-TV -, k\u00f6nnen Sie von dort aus auf die Inhalte des Smartphones zugreifen und diese abspielen. Probleme bekommen Sie eventuell, wenn es um das Streaming von HD-Inhalten geht &#8211; denn dann reicht die WLAN-Qualit\u00e4t oftmals nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Smartphone als kleine Spielekonsole<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sind Sie bereits ein eher \u00e4lteres Semester, k\u00f6nnen Sie sich vielleicht noch an die ersten Spiele \u00e0 la Donkey Kong oder Pac Man erinnern. M\u00f6glicherweise packt Sie hin und wieder auch der Geist der Nostalgie und Sie w\u00fcrden diese alten Klassiker gerne wiederaufleben lassen. Daf\u00fcr existieren seit geraumer Zeit Emulatoren, mit denen Sie diese alten Spiele zum Laufen bringen und fast in ihrer Urform genie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gute Idee daf\u00fcr ist die App &#8221; Classic Boy&#8221;, die vom ersten Game Boy bis zur PlayStation und Nintendo 64 alle wichtigen Konsolen unterst\u00fctzt. Zu bedenken ist dabei allerdings, dass Spiele aus lizenzrechtlichen Gr\u00fcnden nat\u00fcrlich nicht mitgeliefert werden. Zwar befinden sich viele der Spiele seit Jahrzehnten nicht mehr im Verkauf, weiterverbreitet werden d\u00fcrfen sie aber trotzdem nicht. Vor allem Nintendo schaut hier sehr rigoros auf jede Verletzung der Urheberrechte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Downloads aus dem Internet existieren zwar, die sind aber meist illegaler Natur. Eine L\u00f6sung bietet die Homebrew-Szene, die Sie etwa unter https:\/\/pdroms.de finden. Nicht kommerziell agierende Entwickler stellen dort ihre Spiele kostenlos zur Verf\u00fcgung, sodass Sie sie unterwegs auf dem Smartphone genie\u00dfen k\u00f6nnen. Die Steuerung \u00fcber das Display sagt Ihnen gar nicht zu? \u00dcber einen OTG-Adapter verbinden Sie typische USB-Controller (etwa einen Xbox-Controller oder auch das Modell der Nintendo Switch) mit dem Smartphone. Ab zehn Euro sind Sie in diesem Fall schon dabei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auslagerung von Rechenkapazit\u00e4ten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Smartphone allein mag eine eher \u00fcberschaubare Rechenleistung bieten &#8211; doch alle Ger\u00e4te auf der Welt bieten extreme Leistungsreserven, die in der Regel aber ungenutzt im Schrank liegen. Hier k\u00f6nnen Sie eine gute Tat vollbringen und die Kapazit\u00e4t Ihres Smartphones f\u00fcr Forschungsprojekte zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine daf\u00fcr passende App ist &#8221; Dream Lab&#8221;. Die Vodafone Foundation arbeitet daf\u00fcr mit dem Imperial College in London zusammen, um so viele Smartphones wie m\u00f6glich miteinander zu verbinden und auf diese Weise praktisch einen virtuellen Supercomputer zu errichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sind hier auch nicht zu 100 % an die Bedingungen des Colleges gebunden: Nach dem Start der App w\u00e4hlen Sie in &#8220;Projekte&#8221; aus, welches der aktuellen Forschungsvorhaben Sie unterst\u00fctzen m\u00f6chten. Wenden Sie sich beispielsweise der Krebstherapie zu oder sagen Sie, zumindest aktuell, dem Coronavirus den Kampf an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sich die App letztendlich verh\u00e4lt, k\u00f6nnen Sie selbst definieren. Beispielsweise schaltet sich Dream Lab immer dann ein, wenn sich die Akkuleistung auf mehr als 80 % bel\u00e4uft &#8211; und die App schaltet sich auf Wunsch unterwegs aus, um das Datenvolumen zu schonen. Wer mag, startet das Programm einfach selbst und l\u00e4sst es rund um die Uhr rechnen. Dann sollten Sie das alte Smartphone aber permanent an den Strom h\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alternative: spenden!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollten alle zehn Tipps nicht so ganz ins Schwarze treffen, bleibt noch die \u00dcbermittlung der Ger\u00e4te an gemeinn\u00fctzige Organisationen. Hier zeigen sich die Hersteller und Unternehmen auch gerne gro\u00dfz\u00fcgig: NABU arbeitet etwa mit Telefonica Deutschland zusammen, alternativ schauen Sie sich vielleicht unter https:\/\/www.handysfuerdieumwelt.de um. Auch die Deutsche Telekom betreibt ein solches Projekt, das Sie unter https:\/\/www.handysammelcenter.de aufrufen k\u00f6nnen. Mit dem Verkauf und Recycling alter Smartphones sammelt das Unternehmen Geld, um damit soziale Projekte zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass sich diese Projekte lohnen k\u00f6nnten, wird nach einem Blick auf die blanken Zahlen deutlich: Das normalerweise verl\u00e4ssliche Bitkom Research hat in einer Studie festgestellt, dass ungef\u00e4hr 200 Millionen ungenutzte Handys in den Schubladen der Deutschen ihr Dasein fristen. W\u00fcrden all diese Ger\u00e4te einem guten Zweck zukommen, w\u00e4re vielen geholfen. Machen Sie im Zweifelsfall also den ersten Schritt und gehen Sie mit gutem Beispiel voran!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum alten Eisen geh\u00f6ren nicht mehr genutzte Smartphones garantiert nicht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Ger\u00e4te trotz einer Neuanschaffung einer sinnvollen Aufgabe zuf\u00fchren k\u00f6nnen. 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