{"id":2224,"date":"2022-07-01T10:27:07","date_gmt":"2022-07-01T09:27:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2224"},"modified":"2022-07-01T10:27:07","modified_gmt":"2022-07-01T09:27:07","slug":"microsoft-verschiebt-deadline-fur-nce-auf-unbestimmte-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2224","title":{"rendered":"Microsoft verschiebt Deadline f\u00fcr NCE auf unbestimmte Zeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen des bisherige Cloud-Solutions-Provider-Programms (CSP) abgeschlossene Vertr\u00e4ge wollte Microsoft ab 11. Juli nicht mehr automatisch verl\u00e4ngern. Das kam bei Partnern nicht gut an. Nun lenkt der Konzern ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als unverr\u00fcckbar bezeichnete Deadlines zu verschieben, hat bei Microsoft eine lange Tradition: Man kennt es von praktisch jeder alten Windows-Version. Aber auch bei \u00c4nderungen bei den Lizenzbestimmungen ist Microsoft schon oft \u00fcber das Ziel hinausgeschossen und nach Kritik von Partnrn und Kunden dann wieder zur\u00fcckgerudert. Dennoch \u00fcberrascht die aktuelle Ank\u00fcndigung zur New Commerce Experience (NCE). Schlie\u00dflich ging es dabei nicht um irgendeine der regelm\u00e4\u00dfigen \u00c4nderungen, sondern wollte Microsoft einen grundlegenden Wechsel in seinem Lizenzierungsmodell herbeif\u00fchren: Statt dauerhafter Softwarelizenzen sollten auf Zeit abgeschlossene Abonnements zum Standard werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine wichtige Deadline auf diesem Weg war der 11. Juli 2022: Ab diesem Tag sollten keine automatischen Verl\u00e4ngerungen der im Rahmen des Cloud-Solutions-Provider-Programm (CSP) abgeschlossene Vertr\u00e4ge mehr m\u00f6glich sein. \u00c4ltere CSP-Renewals h\u00e4tten ab dem Termin blockiert werden sollen. Nun hat Microsoft die Frist daf\u00fcr auf unbestimmte Zeit verl\u00e4ngert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiterhin gilt jedoch die am 10. M\u00e4rz eingef\u00fchrte Sperre f\u00fcr neue CSP-Vertr\u00e4ge. Au\u00dferdem will Microsoft auch an der f\u00fcr 1. Januar 2023 festgelegten Deadline festhalten. Ab dann sollen an Partner f\u00fcr noch aktive CSP-Abonnements keine monatlichen Rabattzahlungen mehr ausgezahlt werden. Der Konzern setzt also weiterhin auf wirtschaftlichen Druck, verzichtet aber auf eine Zwangsumstellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Microsoft haben Partner in den vergangenen Wochen erhebliche Bem\u00fchungen bei der Umstellung von alten CSP-Subskriptionen unternommen. Der Konzern ruft CSP-Partner auch auf, die Migration von CSP zu &#8220;New Commerce&#8221; fortzusetzen. Das sei weiterhin das Ziel. Den harten Schnitt, die Auto-Renewal-Funktion am 11. Juli abzustellen, habe man jedoch aus &#8220;gesch\u00e4ftlichen Erw\u00e4gungen&#8221; heraus verworfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig hat Microsoft die M\u00f6glichkeiten verbessert, \u00c4nderungen an Abonnements f\u00fcr das Ende der Laufzeit zu planen. Davon sollen alle Partner profitieren, die am Cloud Solution Provider Program teilnehmen. Mit dem Update lassen sich sp\u00e4ter geplante \u00c4nderungen unter aktuell verf\u00fcgbaren Promotions durchf\u00fchren. Das neue Feature wird nicht r\u00fcckwirkend angewandt. Um davon zu profitieren, m\u00fcssen daher geplante \u00c4nderungen, die vor dem 16. Juni 2022 gespeichert wurden, neu eingegeben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des bisherige Cloud-Solutions-Provider-Programms (CSP) abgeschlossene Vertr\u00e4ge wollte Microsoft ab 11. Juli nicht mehr automatisch verl\u00e4ngern. Das kam bei Partnern nicht gut an. Nun lenkt der Konzern ein. 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