{"id":2170,"date":"2022-06-16T02:42:19","date_gmt":"2022-06-16T01:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2170"},"modified":"2022-06-16T02:42:19","modified_gmt":"2022-06-16T01:42:19","slug":"zugang-mit-passkey-wie-eine-zukunft-ohne-passwort-aussehen-konnte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2170","title":{"rendered":"Zugang mit Passkey: Wie eine Zukunft ohne Passwort aussehen k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil Passw\u00f6rter h\u00e4ufig ein Sicherheitsrisiko darstellen, arbeiten mehrere Tech-Giganten an einem neuen Login-Standard. So wollen sie das Konzept des klassischen Passworts \u00fcberwinden.<br>\nImmer wieder machen sich Kriminelle schwache Passw\u00f6rter zunutze. Mitunter hat das schlimme Folgen &#8211; bis hin zum Diebstahl der kompletten digitalen Identit\u00e4t. Und selbst wenn man ein sicheres Passwort gew\u00e4hlt hat, ist es f\u00fcr Hacker grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich, auch dieses abzugreifen. Dieses Problem haben inzwischen viele IT-, Finanz- und Shopping-Riesen erkannt. Die gr\u00f6\u00dften Tech-Konzerne der Welt haben sich in einer Allianz zusammengeschlossen und arbeiten an der Implementierung eines Sicherheitsstandards, der traditionelle Passw\u00f6rter \u00fcberfl\u00fcssig machen soll. Was kommt da auf Anwenderinnen und Anwender zu?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Seiten und Portale im Netz setzen heute auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, auch Bankinstitute sichern Transaktionen entsprechend ab. Viele Adressen sind jedoch weiterhin einzig \u00fcber Passw\u00f6rter zu erreichen. Mit dem Vorhaben, das zu \u00e4ndern und sowohl sicherere als auch komfortablere Login-Methoden zu entwickeln, hat sich die FIDO-Allianz gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Branchenriesen erkl\u00e4ren traditionelles Passwort f\u00fcr \u00fcberholte Technik<br>\nFIDO steht f\u00fcr &#8220;Fast Identity Online&#8221; (dt. Schnelle Identit\u00e4t Online) und soll nicht weniger leisten als das Konzept des Passworts \u00fcber den Haufen zu werfen. Inzwischen stehen die Chancen darauf nicht schlecht, denn der Allianz haben sich in den vergangenen Jahren namhafte Verb\u00fcndete angeschlossen. Vom Versandriesen Amazon \u00fcber die IT-Platzhirsche Apple, Google, Microsoft und Samsung bis zum Meta-Konzern oder Gelddienstleistern wie Mastercard, Visa und PayPal unterst\u00fctzen gro\u00dfe Firmen die Idee, das Passwort zu ersetzen. Zum Login w\u00fcrde dann der f\u00fcr viele Menschen normal gewordene Blick in die Kamera oder das Tippen auf den Fingerabdrucksensor gen\u00fcgen, um sich online anzumelden &#8211; sei es in Sozialen Netzwerken, bei Mail-Diensten, auf Bankportalen, zum Online-Shopping, und, und, und.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Userinnen und User ben\u00f6tigen einen sogenannten &#8220;Passkey&#8221;. Registrieren sich Nutzer bei einem Online-Dienst oder auf einer Website, wird auf dem eigenen Ger\u00e4t &#8211; etwa auf einem Smartphone &#8211; ein neues, zueinander geh\u00f6rendes und verschl\u00fcsseltes Paar erzeugt. W\u00e4hrend einer dieser Schl\u00fcssel \u00f6ffentlich an den jeweiligen Dienst wandert und mit dem Account verkn\u00fcpft wird, verbleibt der andere privat auf dem Device. Letzterer kann dann zum Aufschlie\u00dfen nur genutzt werden, wenn der Anwender oder die Anwenderin auf dem lokalen Ger\u00e4t seine Identit\u00e4t best\u00e4tigt. Das kann \u00fcber biometrische Daten wie \u00fcber Gesichtserkennung oder den Fingerabdruck passieren, aber auch \u00fcber eine Ger\u00e4te-PIN. Das Einloggen funktioniert f\u00fcr den Nutzer letztlich genau so einfach wie das Entsperren des Handys.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch plattform\u00fcbergreifend soll dies funktionieren, wenn sich ein Nutzer etwa sowohl auf dem Laptop und dem Handy auf einer Seite einloggen m\u00f6chte. Die biometrischen Informationen sollen das Smartphone laut Angaben von FIDO nie verlassen. Und die Schl\u00fcssel sollen demnach keine Informationen enthalten, die von Diensten genutzt werden k\u00f6nnten, um User zu tracken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr Komfort beim Login<br>\nDer gesteigerte Komfort durch einen FIDO-Login liegt auf der Hand: Ohne auf Betriebssysteme oder einzelne Dienstleister R\u00fccksicht nehmen zu m\u00fcssen, wird Userinnen und Usern eine standardisierte Login- und Registrier-Methode angeboten, die deutlich sicherer ist als das klassische Passwort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf mehreren Ger\u00e4ten auf die Zugangsdaten zuzugreifen, auch auf einem brandneuen Smartphone, soll k\u00fcnftig \u00fcber die Konkurrenz hinweg ebenfalls m\u00f6glich sein &#8211; genauso wie eine Anmeldung bei Apps oder Websites auf Ger\u00e4ten in der N\u00e4he. Apple erkl\u00e4rt etwa, dass Passkeys auf allen Ger\u00e4ten eines Nutzers \u00fcber den Ende-zu-Ende-verschl\u00fcsselten iCloud-Schl\u00fcsselbund synchronisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple, Microsoft und Google haben zuletzt federf\u00fchrend an der dazu n\u00f6tigen Technik gearbeitet und m\u00f6chten diese ab 2023 auf s\u00e4mtlichen Plattformen anbieten, denn schon heute verf\u00fcgen Milliarden von Ger\u00e4ten weltweit \u00fcber die technischen Voraussetzungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weil Passw\u00f6rter h\u00e4ufig ein Sicherheitsrisiko darstellen, arbeiten mehrere Tech-Giganten an einem neuen Login-Standard. So wollen sie das Konzept des klassischen Passworts \u00fcberwinden. Immer wieder machen sich Kriminelle schwache Passw\u00f6rter zunutze. Mitunter hat das schlimme Folgen &#8211; bis hin zum Diebstahl der kompletten digitalen Identit\u00e4t. 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