{"id":210,"date":"2019-12-04T10:01:51","date_gmt":"2019-12-04T09:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=210"},"modified":"2019-12-04T10:01:51","modified_gmt":"2019-12-04T09:01:51","slug":"aws-stellt-eigene-7-nm-cpu-mit-64-kernen-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=210","title":{"rendered":"AWS stellt eigene 7-nm-CPU mit 64 Kernen vor"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Graviton2 baut&nbsp;AWS&nbsp;sein Cloud-Angebot mit selbst entwickelten&nbsp;ARM-Prozessoren aus: Die EC2-Instanzen mit 7-nm-CPUs liefern die siebenfache Performance ihrer A1-Vorg\u00e4nger, die Chips haben 64 statt 16 Kerne. Eine Graviton2-Instanz schl\u00e4gt daher eine aktuelle Xeon-Instanz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amazon Web Services (AWS) hat die zweite Generation eigener ARM-Prozessoren und mehrere EC2-Instanzen damit angek\u00fcndigt: Die&nbsp;Graviton2&nbsp;genannten Chips haben 64 CPU-Kerne und basieren auf ARMS aktuellem Serverdesign, die Fertigung erfolgt mit 7-nm-Technik f\u00fcr mehr als 30 Milliarden Transistoren. Die C6g-, M6g- und R6g-Instanzen sollen verglichen zu den bisherigen A1-Instanzen mit dem ersten Graviton-Prozessor eine bis zu siebenfache Geschwindigkeit erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Graviton2 stellen eine Variante von&nbsp;Neoverse N1&nbsp;(Ares) dar: Dabei handelt es sich um modifizierte Cortex-A76, wobei AWS auf 64 Kerne von m\u00f6glichen 128 setzt. Diese nutzen ein MByte L2-Cache pro Core, zudem 32 MByte L3-Puffer und sie weisen acht DDR4-3200-Speicherkan\u00e4le auf, zudem gibt es 64 PCIe-Gen4-Lanes f\u00fcr unter anderem NVMe-SSDs. Die bisherigen&nbsp;Graviton1&nbsp;sind 16-nm-Chips mit nur 16 Kernen basierend auf Cortex-A72. Pro Core soll Graviton2 die doppelte Gleitkomma-Leistung aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2020 sollen die C6g (Compute mit 128 GByte DDR4), M6g (General mit 256 GByte DDR4) und R6g (Memory mit 512 GByte DDR4) genannten Instanzen verf\u00fcgbar sein, vorerst startet die M6g als Preview. Zudem gibt es noch C6gd-, M6gd- und R6gd-Versionen, wobei das d-Suffix lokale NVMe-SSDs kennzeichnet. Der Arbeitsspeicher ist mit AES-256 verschl\u00fcsselt, die Instanzen sind mit 25-GBit\/s-Ethernet angebunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vergleich zu M5-Instanzen mit 24-kernigen Xeon Platinum 8175: Hier liegt eine 64-kernige Graviton2-Instanz zwischen 24 und 54 Prozent in Front, egal ob Integer- oder Float-Leistung, beispielsweise x264-Video-Encoding. Durchschnittlich soll der Performance-Vorteil bei 40 Prozent liegen, wobei die Mietkosten f\u00fcr Nutzer laut AWS zudem 20 Prozent geringer ausfallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Graviton2 baut&nbsp;AWS&nbsp;sein Cloud-Angebot mit selbst entwickelten&nbsp;ARM-Prozessoren aus: Die EC2-Instanzen mit 7-nm-CPUs liefern die siebenfache Performance ihrer A1-Vorg\u00e4nger, die Chips haben 64 statt 16 Kerne. Eine Graviton2-Instanz schl\u00e4gt daher eine aktuelle Xeon-Instanz. 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