{"id":2032,"date":"2022-04-13T10:02:02","date_gmt":"2022-04-13T09:02:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2032"},"modified":"2022-04-13T10:02:02","modified_gmt":"2022-04-13T09:02:02","slug":"iphone-pixel-und-co-das-handy-einfach-mieten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2032","title":{"rendered":"iPhone, Pixel und Co.: Das Handy einfach mieten?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jahr f\u00fcr Jahr erscheinen neue Premium-Smartphones, manche H\u00e4ndler bieten deshalb die M\u00f6glichkeit zum Mieten der Ger\u00e4te an. Lohnt sich das?<br>\nSmartphone-Hersteller werfen beinahe im Quartalstakt neue Ger\u00e4te auf den Markt, h\u00e4ufig \u00fcbertreffen sie sich gegenseitig nur in Details. Eine M\u00f6glichkeit, um st\u00e4ndig in Besitz aktueller Spitzentechnologie zu sein, ist, die Ger\u00e4te f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum zu mieten. Google und Apple schielen sogar in Richtung eines eigenen Abo-Services f\u00fcr ihre Technik. Wie die Mietservices funktionieren und ob sie sich lohnen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unterschiede beim Preis<br>\nNicht alle Menschen k\u00f6nnen oder wollen es sich leisten, ihr Smartphone jedes Jahr gegen ein anderes auszutauschen. Unter anderem f\u00fcr sie positionieren sich Anbieter wie Grover, Smieten oder Lendis mit dem Angebot, Smartphones und andere Technik f\u00fcr begrenzte Zeitr\u00e4ume zu mieten &#8211; sowohl privat als auch gewerblich. Ob sich das in Sachen Preis lohnt, h\u00e4ngt von der Dauer und dem Modell der Leihe ab: F\u00fcr ein Pixel 6 von Google variiert die Preisspanne bei Grover zwischen 54,90 Euro f\u00fcr einen Monat und monatlich 27,90 Euro bei einer Laufzeit von 18 Monaten; das iPhone 13 einen Monat zu mieten, kostet 104,90 Euro, im 18-Monate-Modell ist es f\u00fcr 39,90 Euro pro Monat zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich dazu entschlie\u00dft, das Ger\u00e4t doch behalten zu wollen, dem rechnet Grover bezahlte Mieten als Raten auf den Kaufpreis an. In diesem Fall kann eine Miete lukrativ sein, weil das Ger\u00e4t einen Wiederverkaufswerts hat. Diesen eingerechnet bezahlt man unterm Strich nur unwesentlich mehr als bei einem Neukauf. Im Falle eines Pixel 6 etwa vermacht Grover nach 28 Monaten Miete (781,20 Euro) dem Mieter das Ger\u00e4t f\u00fcr einen symbolischen Euro, bei einem iPhone 13 sind es 26 Raten (1.037,40 Euro). Der einzige Nachteil: Kunden k\u00f6nnen bei Grover nicht sicher sein, ob sie ein neues Ger\u00e4t auspacken d\u00fcrfen oder eine &#8220;refurbished&#8221;-Variante erhalten, also ein zuvor verliehenes Smartphone, das in neuwertigem Zustand erneut vermietet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Flexibilit\u00e4t dank Miete &#8211; f\u00fcr einen Preis<br>\nZum Vergleich: Das Pixel 6 ist im Google Store neu aktuell f\u00fcr 569 Euro zu haben, das iPhone 13 bietet Apple f\u00fcr 899 Euro an, Samsungs S22 kostet derzeit 849 Euro. Im jeweiligen Online-Store der Hersteller finden Interessierte ebenfalls Angebote von Ratenzahlungen, die in der Regel auf eine Dauer von 24 Monaten angelegt und unterm Strich etwas g\u00fcnstiger als die Mietangebote sind &#8211; daf\u00fcr aber auch keinen umfangreichen Ger\u00e4teschutz bieten. Ein solcher ist bei Grover inbegriffen, der Eigenanteil an den Reparaturkosten betr\u00e4gt f\u00fcr den Mieter zehn Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Praktisch sind Mietangebote vor allem bei kurzfristigen Mieten, etwa wenn ein zus\u00e4tzliches Ger\u00e4t w\u00e4hrend eines Urlaubs oder einer Gesch\u00e4ftsreise ben\u00f6tigt wird. In diesem Fall greifen Grover und Co. jedoch richtig zu und verlangen f\u00fcr einen Monat Miete circa zehn Prozent des Hersteller-Neupreises.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Google und Apple positionieren sich gegen Grover und Samsung<br>\nMittelfristig zeigen manche Hersteller selbst Interesse daran, das Gesch\u00e4ftsmodell von Grover und Co. zu untergraben und ihre Kunden st\u00e4rker direkt an sich zu binden. Google bietet in den USA bereits den jederzeit k\u00fcndbaren Pixel Pass an, bei dem Abonnenten ebenfalls per monatlicher Zahlung das Ger\u00e4t abbezahlen und nach zwei Jahren die Option auf das Nachfolger-Smartphone haben. Mitinbegriffen sind dann auch andere Service-Abos von Google, etwa YouTube Premium oder Google One.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple spielt mit \u00e4hnlichen Gedanken, wie das Wirtschaftsportal &#8220;Bloomberg&#8221; meldete. Demnach sei bereits Ende diesen oder Anfang n\u00e4chsten Jahres mit der Einf\u00fchrung eines Abo-Services f\u00fcr Apple-Hardware zu rechnen. Samsung hingegen hat Ende 2020 eine Kooperation mit Grover bekanntgegeben und lagert den Mietservice seitdem an den deutschen Verleih-Riesen aus. Dieser wiederum kooperiert inzwischen mit Elektronikm\u00e4rkten wie Media Markt oder Saturn, um die Smartphone-Leihen in deren Filialen anbieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahr f\u00fcr Jahr erscheinen neue Premium-Smartphones, manche H\u00e4ndler bieten deshalb die M\u00f6glichkeit zum Mieten der Ger\u00e4te an. Lohnt sich das? Smartphone-Hersteller werfen beinahe im Quartalstakt neue Ger\u00e4te auf den Markt, h\u00e4ufig \u00fcbertreffen sie sich gegenseitig nur in Details. 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