{"id":1977,"date":"2022-03-05T03:20:21","date_gmt":"2022-03-05T02:20:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1977"},"modified":"2022-03-05T03:20:21","modified_gmt":"2022-03-05T02:20:21","slug":"gesundheitliche-risiken-durch-smartphones-notebooks-tablet-pcs-vermeiden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1977","title":{"rendered":"Gesundheitliche Risiken durch Smartphones, Notebooks &#038; Tablet-PCs vermeiden"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Smartphones, Tablets und Notebooks k\u00f6nnen ernste gesundheitliche Probleme verursachen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie trotzdem gesund bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verbringen Sie auch nur f\u00fcnf Minuten an einer belebten Stra\u00dfenkreuzung und Sie werden ihnen begegnen: Leuten, die ihr Tablet oder Smartphone so benutzen, dass sie sich selbst in Gefahr bringen. Zum Beispiel diejenigen, die ihr Smartphone am Steuer eines PKWs bedienen. Doch Ablenkung w\u00e4hrend der Fahrt ist l\u00e4ngst nicht die einzige Gefahr, die hinter der Benutzung von Smartphones, Tablets und Co. lauert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weniger dramatisch aber nicht minder gef\u00e4hrlich sind die Risiken, von denen die meisten Nutzer nicht einmal wissen, dass sie existieren. Ergonomie-Risiken beispielsweise sind Computernutzern nicht neu. Notebooks hingegen, die den Desktop-PC in puncto Verkaufszahlen mittlerweile \u00fcberholt haben, bergen ihre ganz eigenen gesundheitlichen Gefahren. Und auch durch Touchscreens drohen gesundheitliche Risiken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesundheitliche Risiken f\u00fcr PCs, Notebooks, Tablets<br>\nMedizin-Experten haben drei Kategorien von Computer-basierten Krankheiten herausgearbeitet, die sowohl f\u00fcr die Nutzung traditioneller Desktop-PCs gelten, als auch f\u00fcr die neueren, mobilen Touchscreen-Ger\u00e4te:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verletzungen durch st\u00e4ndig wiederholte Bewegungen<br>\nDiese Krankheit ist auch bekannt als RSI: Repetitive Stress Injuries, also &#8220;(sich) wiederholende Stress-Verletzungen&#8221;. RSI resultiert aus immer wiederkehrenden gro\u00dfen und kleinen Bewegungen, die Gelenke, Muskeln, Sehnen und Nerven belasten. Menschen, die etwa regelm\u00e4\u00dfig ihre beiden Daumen benutzen, um an einem Smartphone Kurznachrichten zu tippen, entwickeln manchmal das Quervain-Syndrom &#8211; eine schmerzhafte Krankheit, die die Sehnen bef\u00e4llt, die f\u00fcr die Bewegung des Daumens zust\u00e4ndig sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krankheiten durch unnat\u00fcrliche Haltung und Krafteinwirkung<br>\nDiese Krankheitsst\u00f6rungen treten auf, wenn Menschen ihren K\u00f6rper auf eine Weise benutzen, die physischen Stress bedeutet &#8211; etwa, wenn sie ihre Handgelenke beim Tippen unnat\u00fcrlich stark drehen und neigen, oder sie dabei zu fest anspannen. Das Karpaltunnel-Syndrom &#8211; das wohl bekannteste Krankheitsbild dieser Kategorie &#8211; entsteht zum Beispiel durch zu starken, lang anhaltenden Druck auf den Medianus-Nerv im Handgelenk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Augenkrankheiten<br>\nWer damit zu k\u00e4mpfen hat, Texte auf einem Bildschirm zu entziffern &#8211; sei es, weil die Schrift zu klein ist, oder weil Spiegelungen oder \u00e4hnliches die Sicht erschweren &#8211; riskiert Augenleiden, die von \u00e4rgerlich und l\u00e4stig bis hin zur Arbeitsunf\u00e4higkeit reichen. Die Symptome, oft als &#8220;Computer Vision Syndrome&#8221; zusammengefasst, umfassen unter anderem Augenschmerzen und R\u00f6tungen, getr\u00fcbte oder gedoppelte Sicht, sowie Kopfschmerzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Menschen sind zudem \u00fcber die Strahlung besorgt, die sowohl alte CRT-Monitore als auch Smartphones, Tablets und WLAN-Ger\u00e4te ausstrahlen. Die Forschung lieferte hierzu bislang allerdings widerspr\u00fcchliche Ergebnisse. Wie es scheint, ist das Risiko aber gering, sofern Sie den Richtlinien des Herstellers f\u00fcr den sicheren Gebrauch des Ger\u00e4tes folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchscreens und Notebooks bergen neue Risiken<br>\nDank diverser Gesundheitsorganisationen und Aufkl\u00e4rungsstrategien sind viele Menschen heutzutage besser mit den M\u00f6glichkeiten vertraut, um sich vor bestimmten Risiken zu sch\u00fctzen, als es noch vor 10 oder 15 Jahren der Fall war. Verk\u00e4ufer von Computern, Peripherie-Ger\u00e4ten und B\u00fcro-M\u00f6beln heben ergonomische Vorteile ihrer Produkte besonders stark hervor und Handb\u00fccher und Bedienungsanleitungen geben Hinweise dar\u00fcber, wie man mit dem Produkt sicher und gesundheitsschonend arbeitet. Ungl\u00fccklicherweise ist das Bewusstsein \u00fcber Risiken und Gefahren, wie man sie aus dem PC- Bereich kennt, aber noch nicht so richtig in den Bereich neuerer Touchscreen-Ger\u00e4te und Notebooks vorgedrungen. Wir wollen sie Ihnen im Folgenden aufzeigen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesundheitsrisiken bei der Notebook-Nutzung<br>\nJahrelang waren Notebook-Nutzer gezwungen, auf Leistung zu Gunsten der geringeren Gewichts zu verzichten. Mittlerweile stechen aber Notebooks mitunter sogar Desktop-PCs in puncto Geschwindigkeit und Speicherplatz aus. Aus diesem Grund erf\u00fcllen Notebooks oft beide Zwecke: Arbeiten von unterwegs und zu Hause, beziehungsweise im B\u00fcro und am Arbeitsplatz. Leider schr\u00e4nkt ihre Bauform die Notebooks ergonomisch ziemlich ein. Weil Bildschirm und Tastatur direkt aneinander haften, k\u00f6nnen Sie sie beispielsweise nicht optimal f\u00fcr Ihre Bed\u00fcrfnisse positionieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Perfekt vorm Notebook sitzen<br>\nAls Ersatz f\u00fcr einen Desktop-PC und l\u00e4ngere Arbeitsstunden am Laptop sollten Sie deshalb \u00fcber einen externen Monitor nachdenken. So k\u00f6nnen Sie die Tastatur Ihres Notebooks auf Desktop-PC-H\u00f6he positionieren &#8211; also so, dass Ihre Ellbogen in einem 90-Grad-Winkel auf dem Schreibtisch aufliegen &#8211; und gleichzeitig den Bildschirm auf Augenh\u00f6he ausrichten. Wenn Ihnen diese Anschaffung zu kostspielig ist, besorgen Sie sich ein erh\u00f6htes Standpult f\u00fcr Ihren Laptop-Bildschirm und dazu eine separate Tastatur. Beides richten Sie dann genauso aus, wie eben beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Externe Tastatur f\u00fcr Notebook verwenden<br>\nNotebooks bergen aber noch mehr Gefahren, wenn Sie sie an bequemen oder ungewohnten Orten benutzen, etwa an einem Guest-Desk im B\u00fcro oder am Schreibtisch eines Hotelzimmers. Dort ist es umso schwieriger, eine Position zu finden, die Nacken, Schultern, Arme, Handgelenke und H\u00e4nde schont. Wenn Sie viel von unterwegs arbeiten, tragen Sie am besten immer eine leichte, externe Tastatur und Maus bei sich. Und verschaffen Sie dem Laptop mit einem darunter gelegten Buch oder einem \u00e4hnlichen Hilfsmitteln eine erh\u00f6hte Arbeitsposition.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Notebook im Bett verwenden<br>\nWenn Sie darauf bestehen, Ihren Laptop im Bett oder w\u00e4hrend des Fernsehens auf dem Sofa zu benutzen, widerstehen Sie wenigstens der Versuchung, auf der Seite zu liegen und Ihren Kopf mit einem Arm abzust\u00fctzen: das sch\u00e4digt Ihren Nacken und macht es zudem nahezu unm\u00f6glich, in einer halbwegs nat\u00fcrlichen Position die Tastatur zu bedienen. Im Bett sollten Sie mit einem aufrechten R\u00fccken sitzen, unterst\u00fctzt von einem festen Kissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stopfen Sie zudem ein weiteres Kissen unter Ihre Knie und richten Sie den Bildschirm Ihres Laptops so aus, dass etwaige Lichtquellen hinter Ihnen nicht vom Display reflektiert werden. Selbst wenn Sie diese Vorsichtsma\u00dfnahmen treffen, sollten Sie Ihren Laptop in solchen Positionen nicht l\u00e4nger als 5 bis 10 Minuten am St\u00fcck verwenden, ohne eine Pause einzulegen. M\u00fcssen Sie l\u00e4nger als eine halbe Stunde am Laptop arbeiten, wechseln Sie besser zu einem Schreibtisch &#8211; auch wenn der vielleicht weniger kuschelig und bequem erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesundheitliche Risiken durch Smartphones und Tablets<br>\nWo Notebooks bereits Leute dazu verf\u00fchren, sie an den unm\u00f6glichsten Orten zu verwenden, setzen Smartphones und Tablets nochmal eins drauf. Denn sie k\u00f6nnen tats\u00e4chlich \u00fcberall verwendet werden und au\u00dferdem in nahezu jedweder K\u00f6rperhaltung &#8211; von denen die meisten nicht unbedingt gesundheitsf\u00f6rdernd sind. Ihr Nacken und die Halswirbels\u00e4ule reagieren h\u00f6chst empfindlich auf Fehlhaltungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Dauer kann das auch zu Quetschungen oder \u00dcberdehnungen derjenigen Nervenbahnen f\u00fchren, die durchs R\u00fcckenmark verlaufen. Verzichten Sie auf vermeintlich wohltuende Dehnungen des Kopfes nach vorn oder hinten, sowie auf Drehungen und Neigungen zur rechten und linken Seiten. Machen Sie stattdessen lieber regelm\u00e4\u00dfige Pausen von der Bildschirmarbeit. F\u00fchlen Sie Schmerzen, Taubheit oder ein Kribbeln, h\u00f6ren Sie mit dem, was Sie gerade tun, sofort auf und nehmen Sie wieder eine komfortablere Position ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesund arbeiten mit Touchscreens<br>\nTablets besser horizontal verwenden<br>\nIm Gegensatz zu Laptops funktionieren Tablets wie Apples iPad und E-Reader wie Amazons Kindle sowohl horizontal als auch vertikal. Die horizontale Benutzung ist in aller Regel schonender, sofern sich das Tablet in einer komfortablen Position f\u00fcr Ihre Arme und H\u00e4nde befindet &#8211; hier gilt in etwa die gleiche Regel wie f\u00fcr die Benutzung einer Tastatur am Desktop-PC. Dadurch, dass sich das Tablet aber normalerweise auf H\u00f6he des Scho\u00dfes befindet, ist eine \u00dcberstreckung des Nackens quasi unabdingbar &#8211; was wiederum zu Haltungssch\u00e4den f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nutzen Sie Touchscreens nicht vertikal<br>\nVertikal benutzte Touchscreens sind rein ergonomisch im Nachteil. Sie beanspruchen die gro\u00dfen Muskeln in Schultern und Armen auf eine Art und Weise, die die Muskeln schneller ersch\u00f6pfen l\u00e4sst. Auch der ehemalige Apple-CEO Steve Jobs stellte auf einer Pressekonferenz im Oktober 2010 klar: &#8220;Touch-Oberfl\u00e4chen wollen nicht vertikal benutzt werden!&#8221; Je senkrechter der Bildschirm also aufgebaut ist, desto mehr m\u00fcssen Sie Ihr Handgelenk zum Tippen beugen &#8211; eine Haltung, die von Anatomen als &#8220;Dorsalflexion&#8221; bezeichnet wird. Diese Dorsalflexion \u00fcbt deutlich mehr Druck auf den Medianus-Nerv und andere Strukturen im Karpaltunnel des Handgelenkes aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vertikal ausgerichtete Touchscreen-Monitore verlangen, dass Sie Ihren Arm ausstrecken und entgegen der Schwerkraft anheben, um den Bildschirm zu benutzen, was Ihre Muskeln extrem schnell ersch\u00f6pft. In gewissem Ma\u00dfe passiert das auch, wenn Sie eine Maus oder ein Trackpad bedienen und zu weit vom Schreibtisch weg sitzen. Da w\u00e4re die L\u00f6sung allerdings simpel: setzen Sie sich einfach n\u00e4her ran.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zu Desktop-PCs, bei denen es sogar gut ausgearbeitete Richtlinien dar\u00fcber gibt, wie man sie ergonomisch vorteilhaft benutzt, sind solche Empfehlungen f\u00fcr Touchscreen-Nutzer eher sp\u00e4rlich und sogar widerspr\u00fcchlich &#8211; denn sie sind abh\u00e4ngig davon, welche Arbeit genau Sie am Touchscreen verrichten. Wenn Sie nur etwas lesen, sollten Sie das Ger\u00e4t am besten so positionieren, dass Sie den kompletten Bildschirm klar und deutlich erkennen k\u00f6nnen. Das ist in aller Regel ein leicht geneigter, nicht ganz 90 Grad erreichender Winkel auf Ihrer Augenh\u00f6he. Kurz gesagt: eben die Ausrichtung eines Standard-Desktop-Monitors. Zum Tippen und Navigieren sind hingegen flache Winkel mit etwa 30 Grad am besten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Handgelenke werden durch Touchscreens belastet<br>\nDie Position Ihrer Handgelenke h\u00e4ngt eng damit zusammen, ob Sie sich bei einer Multitouch-Geste eine Verletzung zuziehen oder nicht. Alan Hedge, Direktor des &#8220;Human Factors and Ergonomics&#8221;-Labors an der Universit\u00e4t Cornell meint, je mehr man das Handgelenk &#8220;dorsalflektiere&#8221;, desto gr\u00f6\u00dfer sei das Risiko einer Verletzung. Er f\u00fcgt aber auch hinzu, dass die meisten Gesten auf einem Touchscreen kaum Druckst\u00e4rke ben\u00f6tigen &#8211; Sie sind also auf der sicheren Seite, sofern Sie Ihr Handgelenk nicht absichtlich \u00fcberstrecken oder Gesten zu schnell und hektisch hintereinander wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Taktiles Feedback fehlt bei Touchscreens<br>\nIn der Theorie bergen die Onscreen-Tastaturen von Tablets und Smartphones die gleichen Risiken f\u00fcr RIS und verwandte Verletzungen wie physische Tastaturen. Aktuell ist das gr\u00f6\u00dfte Problem der virtuellen Tastaturen jedoch ihr fehlendes, taktiles Feedback. Im Gegensatz zu mechanischen Tasten, die sich bewegen und Widerstand geben, reagieren virtuelle Tasten nicht, wenn sie gedr\u00fcckt werden. Als Ersatz erlauben viele Hersteller das Hinzuschalten h\u00f6rbarer Klick-Laute, was aber nicht immer effektiv ist &#8211; insbesondere nicht in lauten Umgebungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Resultat, sagt Hedge, ist, dass Nutzer virtuelle Tasten bis zu acht Mal kraftvoller anschlagen als physische. Und das kriegen Finger, Handgelenke und Unterarme zu sp\u00fcren. Wenn Sie also regelm\u00e4\u00dfig mehr als ein paar S\u00e4tze auf Tablet oder Smartphone tippen m\u00fcssen, denken Sie \u00fcber die Anschaffung einer Bluetooth- oder einer anderen, externen Tastatur nach. Gleichzeitig haben virtuelle Tastaturen aber auch gewisse Vorteile; etwa die M\u00f6glichkeit, eigene Tastenlayouts anzulegen. Ungl\u00fccklicherweise setzen noch nicht allzu viele Hersteller auf diese Bonus-Funktion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Muskeln werden st\u00e4ndig angespannt<br>\nGro\u00dfe Krafteinwirkung kann auch dann zum Problem werden, wenn Ihre Finger gerade gar nicht auf die Tastatur einh\u00e4mmern. Sie in st\u00e4ndiger, krampfhafter Erwartung auf den n\u00e4chsten Tipper zu halten, erfordert sogenannte &#8220;isometrische Spannung&#8221;, die Muskeln und Sehnen stark beansprucht. Machen Sie doch mal ein kleines Experiment: lassen Sie Ihren Arm in v\u00f6lliger Entspannung einfach locker zur Seite h\u00e4ngen, entspannen Sie Ihre Finger. Nun behalten Sie die Armposition bei und bringen Ihre Hand aber in die Position, die sie beim pausierten Tippen auf der Tastatur einnimmt. Sp\u00fcren Sie den Unterschied? Sowohl f\u00fcr kleine als auch f\u00fcr gro\u00dfe Muskeln gilt: je entspannter sie sind, desto besser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Augenprobleme<br>\nEs scheint eine Binsenweisheit zu sein, dass Ihre Augen desto mehr leiden, je mehr sie sich anstrengen m\u00fcssen, um etwas auf einem Touchscreen zu erkennen. Ein \u00e4hnliches Ph\u00e4nomen eben, wie wenn man im Halbdunkel \u00fcber Stunden ein Buch zu lesen versucht. Das f\u00fchrt nicht selten zu Kopfschmerzen, Augenschmerzen und anderen Leiden. Auch wenn die physischen Mechanismen hinter diesen Leiden erstaunlich obskur sind, sind ihre Symptome doch nicht minder real.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grob gesagt h\u00e4ngt das Risiko von Augenproblemen durch Tablets und Smartphones direkt von drei Attributen des Displays ab: der Aufl\u00f6sung (und damit der Sch\u00e4rfe des Bildes), dem Kontrast (also wie hell oder dunkel Buchstaben und Bilder im Vergleich zum Hintergrund sind), und der Helligkeit (also wie viel Licht das Display abgibt). Seit den ersten Schritten mit schummrigen, niedrig aufgel\u00f6sten PDA-Displays, hat die Technologie in allen drei Bereichen gro\u00dfe Fortschritte gemacht. Mittlerweile sind scharfe, helle Displays wie das in Apples iPhone und Samsungs Galaxy-Smartphones gl\u00fccklicherweise die Norm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer kleinere Darstellung<br>\nDoch neuere, hochaufl\u00f6sende Bildschirme bergen ihre ganz eigenen Risiken. Da sie immer mehr Pixel auf einen Quadrat-Zoll packen, k\u00f6nnen sie auch Schriften immer kleiner und kleiner darstellen. Ebenso wie kleine Schriftgr\u00f6\u00dfen bei gedruckten Texten, sind auch kleine Schriftgr\u00f6\u00dfen bei virtuellen Dokumenten schwer lesbar und verursachen Augenprobleme &#8211; selbst, wenn Sie die Helligkeit des Bildschirms auf ein Ma\u00df hochschrauben, das perfekt auf die Umgebungsbeleuchtung abgestimmt ist. Smartphones mit Touchscreens, die Multitouch-Zoom unterst\u00fctzen, helfen Ihnen zwar bei Schriften, die zu klein zum Lesen sind; doch die st\u00e4ndige Scrollerei im herangezoomten Dokument ist schnell ebenso ersch\u00f6pfend. Spezielle Brillen zum Lesen von Tablet-Displays k\u00f6nnen helfen &#8211; vor allem, wenn Ihre Sehkraft altersbedingt bereits nachgelassen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umweltfaktoren spielen ebenso eine Rolle bei der Verst\u00e4rkung gewisser visueller Beschwerden. Im Gegensatz zu Desktop-PCs, wo es in aller Regel nicht schwer ist, einen Platz f\u00fcr den Monitor zu finden, wo sich nichts auf dem Display spiegelt, werden Mobilger\u00e4te oft an Orten eingesetzt, wo sich die Umgebung st\u00e4ndig ver\u00e4ndert. \u00c4hnlich wie beim Laptop sollten Sie also darauf achten, was sich in Ihrer Umgebung befindet, um Spiegelungen und st\u00f6rende Reflektionen auf dem Display zu vermeiden. Und weil trockene Umgebungsluft einige Symptome f\u00f6rdert, vermeiden Sie trockene, \u00fcberhitzte Orte oder fragen Sie Ihren Optiker nach speziellen Feuchtigkeits-Augentropfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Virtuelle Tastaturen mit taktilem Feedback<br>\n\u00dcber Gesundheitsprobleme, ausgel\u00f6st durch den Gebrauch von Laptops und Mobilger\u00e4ten, wird selten berichtet. Zum Teil, weil die Leute oft nicht dar\u00fcber Bescheid wissen und bestimmte Symptome eher anderen Ursachen zuordnen. In den 1990er Jahren f\u00fchrte das erh\u00f6hte Bewusstsein der Bev\u00f6lkerung \u00fcber Computer-basierte Krankheiten zu einer Flut von Beschwerden und rief eine Industrie ins Leben, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, leidenden Desktop-Computer-Nutzern zu helfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch, wenn es unwahrscheinlich ist, dass wir heutzutage nochmals eine \u00e4hnliche Reaktion der \u00d6ffentlichkeit erleben, arbeiten Hersteller bereits an L\u00f6sungen, die unserer Gesundheit dienen &#8211; etwa virtuelle Tastaturen mit taktilem Feedback. Vielleicht d\u00fcrfen wir in Zukunft sogar mit Ger\u00e4ten rechnen, die uns warnen, wenn wir sie falsch oder gesundheitsgef\u00e4hrdend benutzen. Bis dahin m\u00fcssen Sie allerdings selbst auf sich aufpassen und m\u00f6glichen Risiken mit unseren Tipps entgegenwirken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Smartphones, Tablets und Notebooks k\u00f6nnen ernste gesundheitliche Probleme verursachen. 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