{"id":1936,"date":"2022-01-17T07:53:22","date_gmt":"2022-01-17T06:53:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1936"},"modified":"2022-01-17T07:53:22","modified_gmt":"2022-01-17T06:53:22","slug":"digital-detox-was-das-ist-und-wer-es-macht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1936","title":{"rendered":"Digital Detox: Was das ist und wer es macht"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Finger weg vom Handy! Leichter gesagt als getan? Wer eine bewusste Bildschirm- und Medienpause einlegt, tut sich selbst einen Gefallen. Davon berichten auch einige Stars.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine digitale Entgiftung beziehungsweise sogenannten Digital Detox zu machen, ist derzeit im Trend. Doch was das genau hei\u00dft, dar\u00fcber gehen die Meinungen auseinander. W\u00e4hrend es f\u00fcr die einen damit getan ist, bewusst ein paar Stunden t\u00e4glich auf Bildschirm-Zeit zu verzichten, ziehen sich andere f\u00fcr eine gewisse Zeit ganz aus den Sozialen Medien zur\u00fcck. Darum sind die gezielten Offline-Zeiten gut f\u00fcr die Gesundheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klare Gedanken fassen<br>\nProminente Beispiele f\u00fcr digitale Auszeiten gibt es inzwischen viele, sie alle berichten davon, wie gut ihnen der Digital Detox getan hat. Vergangenen Februar sagte etwa der S\u00e4nger Max Giesinger (33) zur spot on news zu seiner viermonatigen Auszeit von der digitalen Bildfl\u00e4che: &#8220;Ich kann es wirklich jedem raten, mindestens einmal im Jahr f\u00fcr ein paar Wochen eine Social-Media-Auszeit zu nehmen. Ich habe mich letztes Jahr an meinem Geburtstag [3. Oktober 2020, Red.] dazu entschlossen, erst mal nicht mehr online zu gehen, solange es sich nicht wieder danach anf\u00fchlt. Daraus wurden dann vier Monate. Es war sehr spannend zu sehen, wie viel Zeit ich pl\u00f6tzlich wieder hatte und wie kreativ ich wurde. Da sprudelten pl\u00f6tzlich die Ideen und ich hatte nicht so einen &#8216;Dauerdunst&#8217; im Kopf. Viele glauben, dass man permanent mit der ganzen Welt connected sein muss. Aber daraus resultiert genau das Gegenteil: Man ist gar nicht mehr richtig da. &#8216;Zombie-Modus&#8217; on&#8221;, so der Musiker.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Digital-Detox-Vorhaben tun sich aber nicht alle gleich leicht: S\u00e4ngerin Lena Meyer-Landrut deutete schon Ende November 2019 an, sich aus den Sozialen Medien zur\u00fcckziehen zu wollen. Wenige Wochen sp\u00e4ter meldete sie sich mit einem vorl\u00e4ufig letzten Post auf Instagram: &#8220;Verabschiede mich hiermit, breche auf zu nem kleinen Social Media detox&#8221;. Doch schon kurz danach kehrte die ESC-Siegerin von 2010 zur\u00fcck ins Netz, ehe sie ein gutes Jahr sp\u00e4ter den n\u00e4chsten Versuch unternahm: \u00dcber Nacht l\u00f6schte Meyer-Landrut im Mai vergangenen Jahres ihren kompletten Instagram-Feed.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man die Welt nur noch durch den Bildschirm sieht<br>\nInzwischen ist Lena ebenso zur\u00fcck in den Sozialen Medien wie Giesinger oder der internationale Superstar Ed Sheeran (30), der sich das erste Mal 2017 f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit eine digitale Auszeit nahm: &#8220;Ich sehe die Welt nur noch durch einen Bildschirm und nicht mehr durch meine Augen&#8221;, schrieb der S\u00e4nger damals bei Instagram. 2020 wiederholte er den Digital Detox, um &#8220;zu reisen, schreiben und lesen&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit lebt Sheeran vor, was etwa die deutsche Techniker Krankenkasse empfiehlt: Hat man sich einmal darauf festgelegt, wie die Auszeit genau aussehen soll, sei es demnach wichtig, &#8220;Aktivit\u00e4ten f\u00fcr die neu geschaffene Zeit zu planen. Das sollten Dinge sein, die einem Spa\u00df machen und\/oder gut f\u00fcr einen sind, zum Beispiel spazieren gehen, baden, k\u00fcnstlerisch aktiv werden, lesen, kochen, Gesellschaftsspiele mit den Mitbewohnern spielen, R\u00e4tsel l\u00f6sen &#8211; was auch immer gut tut.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apps, um der App-Abh\u00e4ngigkeit zu entkommen? Das geht!<br>\nDie st\u00e4ndige Erreichbarkeit versetzt uns in st\u00e4ndige Alarmbereitschaft und mit der Angst, etwas zu verpassen, ziehen uns die digitalen Ger\u00e4te immer wieder magisch an. Dem zu widerstehen, ist nicht einfach &#8211; dabei weisen DAK, AOK und Co. allesamt daraufhin, dass User auf Dauer ihre Aufmerksamkeitsspanne ruinieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer das alleine nicht schafft und Hilfe braucht, findet nicht zuletzt bei den Krankenkassen Hilfe, die Barmer etwa bietet seit 2017 das sogenannte &#8220;Digi-Camp&#8221; an, das junge Menschen im verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone und sozialen Medien schulen soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu guter Letzt k\u00f6nnen auch Apps wie &#8220;SPACE &#8211; Break phone addiction, stay focused&#8221; ( Android \/ iOS) oder &#8220;Digital Detox: Focus &amp; Live&#8221; ( Android) bei der Selbstkontrolle helfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Finger weg vom Handy! Leichter gesagt als getan? Wer eine bewusste Bildschirm- und Medienpause einlegt, tut sich selbst einen Gefallen. Davon berichten auch einige Stars. 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