{"id":1915,"date":"2022-01-06T06:52:35","date_gmt":"2022-01-06T05:52:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1915"},"modified":"2022-01-06T06:52:35","modified_gmt":"2022-01-06T05:52:35","slug":"bundeskartellamt-verscharft-missbrauchsaufsicht-bei-google","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1915","title":{"rendered":"Bundeskartellamt versch\u00e4rft Missbrauchsaufsicht bei Google"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wettbewerbsh\u00fcter bescheinigen dem Internetgiganten &#8220;eine \u00fcberragende markt\u00fcbergreifende Bedeutung&#8221;. Damit k\u00f6nnen sie in Zukunft leichter gegen wettbewerbsgef\u00e4hrdende Praktiken vorgehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bonn (dpa) &#8211; Schon lange blicken die Wettbewerbsh\u00fcter mit Sorge auf die Marktmacht von Internetriesen wie Google, Amazon, Facebook oder Apple. Jetzt stellt das Bundeskartellamt erstmals die Weichen f\u00fcr eine sch\u00e4rfere Kontrolle eines der Giganten: Es trifft Google und seinen Mutterkonzern Alphabet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kartellw\u00e4chter haben &#8220;eine \u00fcberragende markt\u00fcbergreifende Bedeutung von Google festgestellt&#8221;, wie Beh\u00f6rdenpr\u00e4sident Andreas Mundt mitteilte. Damit unterliege der Internetgigant k\u00fcnftig der erweiterten Missbrauchsaufsicht. Die Wettbewerbsh\u00fcter k\u00f6nnen so in Zukunft leichter eventuelle wettbewerbsgef\u00e4hrdende Praktiken des US-Konzerns untersagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8220;Das ist ein ganz wesentlicher Schritt, denn auf dieser Grundlage kann das Bundeskartellamt jetzt konkrete, f\u00fcr den Wettbewerb sch\u00e4dliche Verhaltensweisen aufgreifen&#8221;, sagte Mundt. Die Beh\u00f6rde habe bereits begonnen, die Verarbeitung pers\u00f6nlicher Daten durch Google sowie das Nachrichtenangebot Google News Showcase intensiver unter die Lupe zu nehmen. &#8220;Parallel dazu betreiben wir mit Nachdruck weitere Verfahren gegen Amazon, Apple und Meta, ehemals Facebook&#8221;, sagte Mundt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Google verzichtete auf Rechtsmittel gegen den Beschluss der Wettbewerbsbeh\u00f6rde. Konzernsprecherin Lena Heuermann betonte: &#8220;Die Menschen, die unsere Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, erwarten, dass wir unser Gesch\u00e4ft verantwortungsbewusst betreiben und reguliert werden.&#8221; Google sei zuversichtlich, die Vorschriften einzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Soweit aber \u00c4nderungen erforderlich sein sollten, werde der Konzern konstruktiv mit dem Bundeskartellamt zusammenarbeiten, um L\u00f6sungen zu finden, die es den Menschen und Unternehmen in Deutschland erm\u00f6glichten, die Google-Produkte weiterhin in einer f\u00fcr sie hilfreichen Weise zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8220;Wir untersagen erst einmal nichts&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Verbraucher hat die Ma\u00dfnahme des Kartellamtes zun\u00e4chst keine Auswirkungen. &#8220;Wir untersagen erst einmal nichts&#8221;, hie\u00df es bei der Beh\u00f6rde. Doch k\u00f6nne es im weiteren Verlauf des Verfahrens durchaus dazu kommen, dass Ma\u00dfnahmen ergriffen werden, die f\u00fcr die Google-Nutzer sp\u00fcrbar seien &#8211; falls die Beh\u00f6rde etwa auf wettbewerbsgef\u00e4hrdende Praktiken wie die Behinderung von Konkurrenten oder eine Selbstbevorzugung des Konzerns sto\u00dfe und sie untersage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wettbewerbsh\u00fcter bescheinigen dem Internetgiganten &#8220;eine \u00fcberragende markt\u00fcbergreifende Bedeutung&#8221;. Damit k\u00f6nnen sie in Zukunft leichter gegen wettbewerbsgef\u00e4hrdende Praktiken vorgehen. Bonn (dpa) &#8211; Schon lange blicken die Wettbewerbsh\u00fcter mit Sorge auf die Marktmacht von Internetriesen wie Google, Amazon, Facebook oder Apple. 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