{"id":1859,"date":"2021-12-06T04:40:14","date_gmt":"2021-12-06T03:40:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1859"},"modified":"2021-12-06T04:40:14","modified_gmt":"2021-12-06T03:40:14","slug":"bsi-befurchtet-mehr-erpresser-software-zu-weihnachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1859","title":{"rendered":"BSI bef\u00fcrchtet mehr Erpresser-Software zu Weihnachten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nutzen Cyberkriminelle die d\u00fcnne Personalbesetzung in den IT-Abteilungen \u00fcber die Feiertage aus, um heimt\u00fcckische Schadsoftware zu lancieren? Die Hacker k\u00f6nnten dabei zum Teil leichtes Spiel haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bonn (dpa) &#8211; Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundeskriminalamt (BKA) haben f\u00fcr die kommenden Weihnachtsfeiertage vor einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Cyberangriffe auf Unternehmen und Organisationen gewarnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gefahrenursache sei zum einen eine Welle von Spam-Nachrichten, die mit der gef\u00e4hrlichen Schadsoftware Emotet infiziert sind. Au\u00dferdem beobachten BSI und BKA, dass die kriminelle Szene, die sich auf Erpressungssoftware spezialisiert hat, aktuell um Mitstreiter wirbt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlechter Schutz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Risiko werde weiterhin durch einen schlechten Schutz vor Cyberangriffen in Unternehmen und Organisationen versch\u00e4rft. So seien viele Server der Microsoft-Kommunikationsplattform Exchange immer noch verwundbar. Das BSI sieht darin ein bedrohliches Szenario und forderte die Verantwortlichen auf, angemessene IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen umzusetzen. Die Sicherheitsl\u00fccken wurden von Microsoft l\u00e4ngst erkannt und durch Updates geschlossen. Diese m\u00fcssen aber von den IT-Verantwortlichen auch installiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BSI-Pr\u00e4sident Arne Sch\u00f6nbohm sagte, insbesondere Feiertage, Urlaubszeiten und auch Wochenenden seien in der Vergangenheit wiederholt f\u00fcr solche Angriffe genutzt worden, da viele Unternehmen und Organisationen dann weniger reaktionsf\u00e4hig seien. &#8220;Jetzt ist die Zeit, entsprechende Schutzma\u00dfnahmen umzusetzen!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutliche Zunahme 2021<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BKA-Pr\u00e4sident Holger M\u00fcnch, sagte: &#8220;Die Bedrohung durch Ransomware fordert uns mehr denn je.&#8221; 2021 zeichne sich eine deutliche Zunahme der Fallzahlen bei Angriffen mit Ransomware ab.&#8221; Dass Emotet nach dem Zerschlagen der Infrastruktur der Schadsoftware Anfang 2021 wieder im Umlauf ist lasse die Dynamik in diesem Deliktbereich erkennen. &#8220;Das aktive \u00f6ffentliche Werben von Hackergruppierungen f\u00fcr ihr kriminelles Gesch\u00e4ftsmodell &#8220;Cybercrime as a Service&#8221; unterstreicht einmal mehr Professionalit\u00e4t und Vernetzungsgrad unseres Gegen\u00fcbers.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BSI und BKA raten angesichts der geschilderten Bedrohungslage den Unternehmen und Organisationen dazu, sich besser auf m\u00f6gliche Angriffe vorzubereiten. So sollten insbesondere funktionsf\u00e4hige Datensicherungen (Backups) vorgehalten werden. Notfallkonzepte m\u00fcssten vorbereitet und einge\u00fcbt werden. Sch\u00f6nbohm und M\u00fcnch forderten von Cyberangriffen betroffene Unternehmen und Privatpersonen auf, eine Strafanzeige bei ihrer \u00f6rtlich zust\u00e4ndigen Polizeidienststelle oder den Zentralen Ansprechstellen Cybercrime (ZAC) zu stellen. Nur so werde der tats\u00e4chliche Umfang dieses Kriminalit\u00e4tsph\u00e4nomens erkannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nutzen Cyberkriminelle die d\u00fcnne Personalbesetzung in den IT-Abteilungen \u00fcber die Feiertage aus, um heimt\u00fcckische Schadsoftware zu lancieren? Die Hacker k\u00f6nnten dabei zum Teil leichtes Spiel haben. 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