{"id":1772,"date":"2021-10-15T03:56:37","date_gmt":"2021-10-15T02:56:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1772"},"modified":"2021-10-15T03:56:37","modified_gmt":"2021-10-15T02:56:37","slug":"zehn-jahre-siri-wird-sich-die-assistentin-bald-mit-alexa-unterhalten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1772","title":{"rendered":"Zehn Jahre Siri: Wird sich die Assistentin bald mit Alexa unterhalten?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit zehn Jahren begleitet Siri nun schon viele Menschen durch den Alltag. Doch wie sieht die Zukunft f\u00fcr Apples Sprachassistentin und das Smart Home aus?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Ver\u00f6ffentlichung von Siri mit dem iPhone 4s hat vor mittlerweile zehn Jahren der Siegeszug von Sprachassistenten im Alltag begonnen. Fanden die intelligenten Assistenten zun\u00e4chst vorwiegend \u00fcber Smartphones Verbreitung, k\u00f6nnen sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher ein Leben ohne Apples Siri, Amazons Alexa oder den Google Assistant wohl kaum noch vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">65 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland, die Smart-Home-Ger\u00e4te in ihrem Zuhause haben, greifen auf diese per Sprachbefehl zu. Dies geht aus einer Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom hervor, f\u00fcr die mehr als 1.250 Personen ab 16 Jahren befragt wurden. Ein Jahr zuvor waren es noch 52 Prozent. &#8220;Das Smart Home ist zum Haupteinsatzgebiet der Sprachassistenten geworden&#8221;, erkl\u00e4rt Dr. Sebastian Kl\u00f6\u00df, Bereichsleiter Consumer Technology bei Bitkom. &#8220;Zuletzt sind nicht nur die Ber\u00fchrungs\u00e4ngste gegen\u00fcber der Sprachsteuerung gesunken, sondern auch die Sorge etwa vor Hackerangriffen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">41 Prozent der Menschen in Deutschland verf\u00fcgen demnach derzeit \u00fcber Smart-Home-Ger\u00e4te in ihrem Zuhause. Und 88 Prozent davon glauben, dass die vernetzten Helfer k\u00fcnftig in jeden Haushalt Einzug halten werden. Vielleicht wird dabei der neue Standard Matter ausschlaggebend sein, der eines der gr\u00f6\u00dften Probleme der Nutzer beseitigen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Endlich sprechen alle miteinander<br>\nDurch zahlreiche unterschiedliche Standards m\u00fcssen sich Kunden derzeit noch meist auf Produkte beschr\u00e4nken, die mit gewissen Sprachassistenten kommunizieren k\u00f6nnen. Smarte Lampen eines Herstellers funktionieren wom\u00f6glich nur mit einem bestimmten Assistenten. Eine intelligente Steckdose eines anderen Herstellers jedoch nur mit einem weiteren Helfer. Wer mehrere Ger\u00e4te in seinem Zuhause nutzen m\u00f6chte, ist auf eines der \u00d6kosysteme beschr\u00e4nkt, wenn er nicht mehrere Assistenten nutzen will. Doch das soll sich \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter dem Mantel der Connectivity Standards Alliance (CSA) arbeiten derzeit mehr als 200 Firmen mit rund 2.000 Entwicklerinnen und Entwicklern an dem neuen Standard. Darunter befinden sich gro\u00dfe Namen wie Apple, Amazon, Google und Ikea. Ebenso mit dabei ist unter anderem das M\u00fcnchner Unternehmen Eve Systems, f\u00fcr das sich laut Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jerome Gackel nicht die Frage stellt, ob Matter erfolgreich sein wird, sondern wann. Alle beteiligten Firmen besitzen in der Entwicklung das gleiche Mitspracherecht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute sprechen die Ger\u00e4te viele unterschiedliche Sprachen, in Zukunft vielleicht nur noch eine. Matter soll ein Smart-Home-Esperanto werden, wenn man so will. Es soll k\u00fcnftig die Sprache sein, die alle Ger\u00e4te miteinander vernetzt &#8211; egal aus welchem Hause sie stammen. So soll es ganz egal werden, ob man beispielsweise lieber einen Smart Speaker mit Unterst\u00fctzung von Siri, Alexa oder den Google Assistant nutzt, um eine Vielzahl an Ger\u00e4ten unterschiedlichster Hersteller zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Devices m\u00fcssen sich dann zudem durch besondere Funktionen oder Qualit\u00e4t auf dem Markt behaupten &#8211; und nicht nur durch die Zugeh\u00f6rigkeit zu einem \u00d6kosystem. Dies d\u00fcrfte dann ebenfalls den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Netzwerk aus F\u00e4den<br>\nDer bevorzugte Kommunikationsweg ist unterdessen Thread. Dabei handelt es sich um eine neue Technologie, mit der Ger\u00e4te besser vernetzt werden sollen. \u00dcber Thread wird ein Mesh-Netzwerk aufgebaut, in dem smarte Devices auch untereinander kommunizieren k\u00f6nnen. Das hilft unter anderem bei der Stabilit\u00e4t eines Systems. F\u00e4llt ein Ger\u00e4t aus, kann direkt \u00fcber das n\u00e4chste kommuniziert werden. Zudem soll Thread deutlich schneller als etwa Bluetooth sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eve Systems wird bis Ende 2021 insgesamt zw\u00f6lf Produkte bieten, die mit Thread funktionieren. Mit Eve MotionBlinds sollen dann ab Januar 2022 intelligente Rollos erh\u00e4ltlich sein und zur Mitte des kommenden Jahres m\u00f6chte das Unternehmen die erste Firma sein, die ein f\u00fcr Matter zertifiziertes Produkt auf dem Markt hat. Ob man dieses per Siri bedient, per Alexa oder den Google Assistant, wird egal sein. Schlie\u00dflich spricht das Ger\u00e4t dann Technik-Esperanto.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit zehn Jahren begleitet Siri nun schon viele Menschen durch den Alltag. Doch wie sieht die Zukunft f\u00fcr Apples Sprachassistentin und das Smart Home aus? 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