{"id":1768,"date":"2021-10-13T04:42:56","date_gmt":"2021-10-13T03:42:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1768"},"modified":"2021-10-13T04:42:56","modified_gmt":"2021-10-13T03:42:56","slug":"apple-geht-in-berufung-gegen-urteil-in-app-store-prozess-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1768","title":{"rendered":"Apple geht in Berufung gegen Urteil in App-Store-Prozess"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rechtsstreit um die Spielregeln im App Store ist vor einem Monat ein Urteil erfolgt. Jetzt legt Apple Rechtsmittel beim Berufungsgericht ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">San Francisco (dpa) &#8211; Apple versucht, die Umsetzung eines Gerichtsurteils hinauszuz\u00f6gern, mit dem mehr App-Entwickler am Konzern vorbei digitale Artikel an ihre Nutzer verkaufen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple argumentiert, dass dadurch Schaden f\u00fcr Verbraucher und die Integrit\u00e4t der App-Store-Plattform drohe, wie aus am Wochenende ver\u00f6ffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Urteil fiel Anfang September in dem Prozess zwischen Apple und der Firma Epic Games, von der das popul\u00e4re Online-Spiel &#8220;Fortnite&#8221; stammt. Epic ging bereits in Berufung dagegen &#8211; und Apple nun auch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple hatte sich in dem Prozess weitgehend durchgesetzt. Doch die Richterin entschied auch, dass Apple Entwicklern nicht mehr verbieten d\u00fcrfe, Nutzer auf M\u00f6glichkeiten zum g\u00fcnstigeren Kauf der Artikel au\u00dferhalb des App Stores hinzuweisen. Diese \u00c4nderung soll dem Urteil zufolge am 9. Dezember greifen, Apple fordert, dass sie vorerst ausgesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple erlaubt den Kauf digitaler G\u00fcter &#8211; wie etwa virtueller Artikel in Spiele-Apps &#8211; grunds\u00e4tzlich \u00fcber die hauseigene Bezahlplattform. Dabei wird eine Abgabe von 15 oder 30 Prozent an den Konzern f\u00e4llig. Apple argumentiert unter anderem, dass durch das Verfahren Nutzer vor Betrugsversuchen und einem Missbrauch ihrer Daten gesch\u00fctzt w\u00fcrden. Einige App-Entwickler kritisieren, dass die Abgabe ungerechtfertigt hoch sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Richterin Yvonne Gonzalez Rogers kam in dem Verfahren zu dem Schluss, dass Apple berechtigt sei, eine Kommission in seinem App Store zu verlangen. Und sie lehnte auch Epics Forderung nach einer \u00d6ffnung der Plattform f\u00fcr andere App Stores ab. Sie sah aber eine Wettbewerbsverletzung darin, dass Apple Entwicklern verbot, Nutzer auf g\u00fcnstigere Kaufm\u00f6glichkeiten anderswo zu verweisen. Deshalb d\u00fcrfe Apple die App-Macher nicht daran hindern, entsprechende Links und Buttons zu platzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber, wie diese Entscheidung ausgelegt werden kann, zeichnet sich nun Streit ab. Apple warnt, dass einige Entwickler aus Sicht des Konzerns die Entscheidung der Richterin zu gro\u00dfz\u00fcgig interpretierten und auch ganze alternative Bezahl-Abl\u00e4ufe hinter die Links packen wollten. Wie der Konzern argumentiert, k\u00f6nnten dadurch b\u00f6swillige Entwickler Nutzerdaten missbrauchen, w\u00e4hrend Apple dies nicht verhindern k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rechtsstreit um die Spielregeln im App Store ist vor einem Monat ein Urteil erfolgt. Jetzt legt Apple Rechtsmittel beim Berufungsgericht ein. San Francisco (dpa) &#8211; Apple versucht, die Umsetzung eines Gerichtsurteils hinauszuz\u00f6gern, mit dem mehr App-Entwickler am Konzern vorbei digitale Artikel an ihre Nutzer verkaufen k\u00f6nnten. 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