{"id":1684,"date":"2021-08-17T03:09:35","date_gmt":"2021-08-17T02:09:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1684"},"modified":"2021-08-17T03:09:36","modified_gmt":"2021-08-17T02:09:36","slug":"was-das-smartphone-alles-ersetzen-kann","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1684","title":{"rendered":"Was das Smartphone alles ersetzen kann"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor einem Vierteljahrhundert startete die Erfolgsgeschichte des Smartphones. Mit immer mehr F\u00e4higkeiten ersetzt das Technik-Wunder immer mehr Alltagsgegenst\u00e4nde &#8211; und das mit \u00dcberraschungseffekt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Utopie zur Technik f\u00fcr Milliarden: In den 1960er-Jahren lief die Kommunikation in der US-Science-Fiction-Serie &#8220;Star Trek&#8221; \u00fcber sogenannte Kommunikatoren. Drei Jahrzehnte sp\u00e4ter sollte ein gleichnamiger &#8220;Communicator&#8221; die goldene \u00c4ra der Smartphones einleiten. Der &#8220;Nokia 9000 Communicator&#8221; kam am 15. August 1996 in den Handel. Vor 25 Jahren war er mit Fax-Funktion, Kalender und Taschenrechner ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute sind die Ger\u00e4te massentauglich: Insgesamt 89 Prozent der Bundesb\u00fcrger haben laut Unternehmensberatung Deloitte ein Smartphone. Manche Apps ersetzen sogar Alltagsgegenst\u00e4nde. Eine Auswahl:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geldbeutel<br>\n  Beim Zahlen h\u00e4lt man das Handy heute \u00fcber ein Leseger\u00e4t an der Kasse. Die Rechnung wird dann etwa \u00fcber Google Pay f\u00fcr Android-Ger\u00e4te oder Apple Pay bei iOS-Handys beglichen. Dort sind die Daten der Konten hinterlegt, von denen das Geld abgezogen wird. Zum Einsatz kommt mit NFC (Near Field Communication, zu deutsch: Nahfeldkommunikation) meist dieselbe Technik, die auch beim kontaktlosen Zahlen mit einer Bankkarte genutzt wird. Bei neueren Smartphones ist ein NFC-Chip Standard. Das iPhone von Apple hat die Funktion seit dem Modell 6 (2015) an Bord.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wasserwaage<br>\n  Das Bild h\u00e4ngt schief? Fr\u00fcher musste der Werkzeugkasten her, heute gibt es eine App daf\u00fcr. Android-Nutzer m\u00fcssen sich diese erst herunterladen. Eine der beliebtesten ist die kostenfreie &#8220;Wasserwaage Galaxy&#8221;. Zwei R\u00f6hren mit einer simulierten Blase zeigen an, ob sich das Handy im Schieflage befindet. Keinen extra Download ben\u00f6tigen Nutzer eines iPhones: Seit Version 7 des Betriebssystems iOS ist die Funktion an Bord &#8211; erst in der Kompass-Anwendung, seit iOS 11 als Unterfunktion der Ma\u00dfband-App.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ma\u00dfband<br>\n  Neuere iPhones (ab Modell 6s) k\u00f6nnen die Umgebung scannen und Objekte vermessen. Dazu wird das Ger\u00e4t wie beim Fotografieren auf das zu vermessende Objekt gehalten, dann werden manuell Start- und Endpunkt der Messung definiert. M\u00f6glich sind mehrere Messungen &#8211; wie H\u00f6he und Breite etwa einer Pflanze oder spezielle Formen wie Quadrat und Rechteck eines Bilderrahmens. Beim Konkurrenten Google gibt es beispielsweise die App &#8220;AirMeasure&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Leistungsf\u00e4higkeit moderner Chips und schnelles Internet machen das Handy auch f\u00fcr Spielehersteller interessant. Der im iPhone 12 verwendete Chip A14 soll \u00fcber drei Gigahertz (GHz) schnell sein. Zum Vergleich: Die tragbare Konsole Switch von Nintendo taktet beim Spielen mit nur etwa einem GHz. Das hei\u00dft: Wer mobil spielen will, kann das auch mit einem neuen Smartphone. Wer ein Abo bei einer Plattform wie Steam abschlie\u00dft, kann mit schnellem Internet-Zugang Tausende von Spielen zocken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00f6rterbuch<br>\n  Einfach einen Fisch ins Ohr stecken und pl\u00f6tzlich alle Sprachen verstehen? So einfach wie im Kultroman &#8220;Per Anhalter durch die Galaxis&#8221; von Douglas Adams geht das zwar nicht. Allerdings ist die Technik schon so weit, dass Besucher im Ausland das W\u00f6rterbuch zu Hause lassen k\u00f6nnen. Wer Googles kostenfreie &#8220;\u00dcbersetzer&#8221;-App (Android und iOS) verwendet, kann sich per Kamera-Funktion zum Beispiel die Speisekarte live \u00fcbersetzen lassen. Laut Herstellerangaben soll das bei derzeit 94 Sprachen m\u00f6glich sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fernbedienung<br>\n  Das Smartphone kann sogar die TV-Fernbedienung ersetzen. Meist geschieht das \u00fcber das heimische WLAN, das daf\u00fcr mit Fernseher und Handy verbunden sein muss. Das hei\u00dft: Beim TV muss es sich um ein aktuelleres Ger\u00e4t handeln, das internetf\u00e4hig ist. Fast jeder Hersteller bietet eine L\u00f6sung. Bei Samsung etwa hei\u00dft diese App &#8220;Smartthings&#8221; und kann kompatible Ger\u00e4te steuern &#8211; vom W\u00e4schetrockner bis zum TV. Daneben gibt es universelle Fernbedienungen als App &#8211; etwa &#8220;SURE Universal Remote&#8221; f\u00fcr Android und iOS.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Folge der Corona-Pandemie ist der digitale Impfpass. Dieser kann genauso wie das gelbe Impfbuch eine vollst\u00e4ndige Corona-Impfung nachweisen und damit etwa beim Kinobesuch vom Test befreien. Dazu gibt es Apps (alle Android und iOS): &#8220;CovPass&#8221; dient ausschlie\u00dflich dazu, das Impfzertifikat vorzuzeigen. Das k\u00f6nnen auch andere Apps, die f\u00fcr andere Hauptaufgaben entwickelt wurden: Die &#8220;Corona-Warn&#8221;-App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen. Die &#8220;Luca&#8221;-App dient dem schnellen Ein- und Auschecken mit den eigenen Kontaktdaten etwa in Caf\u00e9s oder Restaurants.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schrittz\u00e4hler<br>\n  Lange waren sie voll angesagt: Fitness-Armb\u00e4nder, die die Schritte z\u00e4hlen. Das kann auch das Smartphone. Google und Apple bieten daf\u00fcr eigenst\u00e4ndige L\u00f6sungen an: Bei Android-Smartphones hei\u00dft dieser Aktivit\u00e4tstracker &#8220;Google Fit&#8221;, beim iPhone ist die App &#8220;Health&#8221; seit iOS 8 von Haus aus an Bord. Beide z\u00e4hlen die Schritte, messen und speichern zur\u00fcckgelegte Distanzen beim Gehen oder Laufen. Wer eine externe L\u00f6sung bevorzugt, kann bei beiden Systemen auch etwa auf die umfangreich ausgestattete &#8220;Pacer&#8221;-App zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer seinen Puls selber messen will, kann das auch ohne Zusatzger\u00e4t wie Smartwatch tun. Den Herzschlag kontrollieren und Rhythmusst\u00f6rungen erkennen &#8211; das will die deutsche Gesundheits-App &#8220;Preventicus Heartbeats&#8221; (Android und iOS). Gemessen wird, indem vorzugsweise der kleine Finger auf die Handy-Kamera gelegt wird. Der Hersteller verspricht: Aus dem Video-Signal k\u00f6nne die Pulskurve abgeleitet werden. &#8220;Hochgenaue und patentierte Algorithmen ermitteln \u00fcber diese Pulskurve Ihren Herzrhythmus&#8221;, hei\u00dft es auf der Webseite.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einem Vierteljahrhundert startete die Erfolgsgeschichte des Smartphones. 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