{"id":1636,"date":"2021-07-13T03:49:26","date_gmt":"2021-07-13T02:49:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1636"},"modified":"2021-07-13T03:49:26","modified_gmt":"2021-07-13T02:49:26","slug":"europaische-verbraucherschutzer-beschwerde-gegen-whatsapp","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1636","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Verbrauchersch\u00fctzer: Beschwerde gegen WhatsApp"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neue Datenschutzrichtlinie von WhatsApp war und ist ohnehin umstritten. Nun werfen Verbrauchersch\u00fctzer dem Messengerdienst vor, die Nutzer bei den neuen Regeln unter Druck gesetzt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel (dpa) &#8211; Ein europ\u00e4ischer Verbraucherverband wirft WhatsApp in einer Beschwerde vor, Nutzer auf unlautere Weise zur Annahme der neuen Datenschutzregeln gedr\u00e4ngt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum einen nimmt die Verbaucherschutz-Organisation Beuc die per Benachrichtigung verschickten Aufforderungen, die ge\u00e4nderten Richtlinien anzunehmen, ins Visier. Sie h\u00e4tten die Nutzer unter Druck gesetzt und damit die EU-Regeln gegen unlautere Gesch\u00e4ftspraktiken verletzt, argumentierte der Verband in seiner Beschwerde unter anderem bei der EU-Kommission am Montag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum anderen kritisiert Beuc, die neuen Regeln seien so unklar formuliert, dass die Nutzer nicht verstehen k\u00f6nnten, welche Folgen f\u00fcr ihre Daten eine Annahme hat. Auch dies verletze europ\u00e4ische Verbraucherschutz-Gesetze, die klare und transparente Kommunikation einforderten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">WhatsApp entgegnete wie schon zu fr\u00fcherer Kritik, die Beschwerde basiere auf einem Missverst\u00e4ndnis der Ziele und Folgen der neuen Regeln. Das Update erkl\u00e4re die M\u00f6glichkeiten zur Kommunikation mit Unternehmen \u00fcber WhatsApp und mache transparenter, wie Daten gesammelt und verwendet w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der zu Facebook geh\u00f6rende Chatdienst hatte nach der Kritik an den im Januar angek\u00fcndigten Regeln einen R\u00fcckzieher gemacht. Urspr\u00fcnglich sollten Nutzer, die dem Update nicht zustimmen, mit der Zeit den Zugriff auf Grundfunktionen verlieren. Inzwischen drohen ihnen keine Konsequenzen mehr. Nur die neuen Funktionen zur Kommunikation mit Unternehmen wird man lediglich nach Zustimmung zum Update nutzen k\u00f6nnen. WhatsApp zufolge waren sie der zentrale Grund f\u00fcr die \u00c4nderung der Nutzungsbedingungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Kritik war die Einsch\u00e4tzung, dass mit dem Mitte Mai in Kraft getretenen Update mehr Daten mit der Konzernmutter Facebook geteilt werden sollen. WhatsApp weist dies zur\u00fcck. Zugleich wird betont, dass die Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung, mit der auch der Dienst selbst keinen Zugang zu Inhalten habe, nicht aufgeweicht werde. WhatsApp hat mehr als zwei Milliarden Nutzer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">WhatsApp-Chef Will Cathcart r\u00e4umte vor einigen Wochen Fehler bei der Ank\u00fcndigung der neuen Regeln ein. &#8220;Wir m\u00fcssen klar kommunizieren, was wir machen und warum.&#8221; Dies habe WhatsApp verpasst. &#8220;Wir wurden erst klarer, als wir die Verwirrung sahen. Das geht auf unsere Kappe&#8221;, sagte er. Ein Gro\u00dfteil der Nutzer akzeptiere die neuen Regeln, betonte Cathcart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Datenschutzrichtlinie von WhatsApp war und ist ohnehin umstritten. Nun werfen Verbrauchersch\u00fctzer dem Messengerdienst vor, die Nutzer bei den neuen Regeln unter Druck gesetzt zu haben. 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