{"id":1086,"date":"2020-12-29T09:43:10","date_gmt":"2020-12-29T08:43:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1086"},"modified":"2020-12-29T09:43:10","modified_gmt":"2020-12-29T08:43:10","slug":"hp-spectre-x360-14-convertible-im-test-ein-neuer-stern-am-convertible-himmel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1086","title":{"rendered":"HP Spectre x360 14 Convertible im Test: ein neuer Stern am Convertible-Himmel?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Spectre x360 14 ist HPs neuestes Flaggschiff-Convertible in seiner High-End-Spectre-Serie, das sich zu den bestehenden 13,3-Zoll-Modellen&nbsp;Spectre x360 13&nbsp;und 15,6-Zoll&nbsp;Spectre x360 15&nbsp;gesellt. Trotz des Namens verwendet das Spectre x360 14 ein 13,5-Zoll-Display anstelle eines 14-Zoll-Displays, aber in einem quadratischeren 3:2-Formfaktor, der bei neueren Ultrabooks immer \u00fcblicher wird. HP hofft, mit dem neuen Seitenverh\u00e4ltnis im Gegensatz zum traditionellen 16:9 ein breiteres Publikum von Profis und Office-Usern anzusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktuellen Konfigurationen reichen von FHD (1920 x 1280) bis OLED (3000 x 2000) mit 400 nit oder 1000 nit Optionen, der Core i5-1135G7 oder Core i7-1165G7 CPU, 8 GB bis 16 GB RAM und bis zu 2 TB SSD-Speicher, beginnend bei 1300 bis \u00fcber 1700 US-Dollar. Alle Optionen kommen nur mit integrierter Iris Xe-Grafik. Bei unserem Testger\u00e4t handelt es sich um eine mittlere Konfiguration mit Core i7-CPU, 400-nit-FHD-Touchscreen und 512-GB-SSD f\u00fcr etwa 1500 US-Dollar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konkurrenten in diesem Bereich sind andere 16:10- oder 3:2-Subnotebooks wie das Huawei&nbsp;MateBook X Pro,&nbsp;Microsoft Surface Laptop 3 13,&nbsp;Dell XPS 13 9300,&nbsp;Razer Book 13&nbsp;oder&nbsp;Asus ZenBook S.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh\u00e4use<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie in der Vergangenheit mit einem Spectre x360 13 oder 15 hantiert haben, dann wissen Sie genau, was Sie vom Spectre x360 14 erwarten k\u00f6nnen. HP hat das bestehende luxuri\u00f6se Spectre-Design und die Metallmaterialien ohne \u00dcberraschungen auf den neuen 3:2-Formfaktor \u00fcbertragen. Sowohl die Basis als auch der Deckel zeigen wenig Nachgiebigkeit und kein Knarzen, wenn man versucht sie zu verdrehen oder ihre Oberfl\u00e4chen einzudr\u00fccken. Die Geh\u00e4usesteifigkeit f\u00fchlt sich nicht besser oder schlechter an als beim Asus ZenBook S oder XPS 13, aber die goldenen Zierleisten sind wohl edler.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Sache, die wir verbessern w\u00fcrden, ist die Steifigkeit der Scharniere bei bestimmten Winkeln. Der Deckel kippt zu leicht um, sobald er \u00fcber 120 Grad hinausgeht, was beim Tippen oder beim Transport des Laptops st\u00f6rend sein kann. Das gibt auch kein gutes Gef\u00fchl f\u00fcr die Langlebigkeit, da die Scharniere mit der Zeit unweigerlich schw\u00e4cher werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das System ist gr\u00f6\u00dfer und etwas schwerer als das 13,3-Zoll-Spectre x360 13. Dadurch ist der Tablet-Modus etwas umst\u00e4ndlicher zu handhaben. Nat\u00fcrlich erhalten Besitzer im Gegenzug ein gr\u00f6\u00dferes Display, ohne sich f\u00fcr das noch gr\u00f6\u00dfere Spectre x360 15 entscheiden zu m\u00fcssen. Man beachte, dass das&nbsp;Dell XPS 13 9300&nbsp;in jeder Dimension kleiner ist als unser Spectre x360 14, was zum Teil an seinem kleineren 13,4-Zoll-16:10-Display liegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstattung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anschlussoptionen sind identisch mit denen des Spectre x360 13, allerdings mit ein paar kleinen \u00c4nderungen. Erstens befinden sich sowohl der Power-Button als auch der Schalter zur Deaktivierung der Kamera&nbsp;nun direkt an der Tastatur statt an der hinteren Ecke bzw. am rechten Rand des Geh\u00e4uses, zweitens unterst\u00fctzen beide USB-C-Anschl\u00fcsse nun Thunderbolt 4 zus\u00e4tzlich zu Thunderbolt 3 f\u00fcr Nutzer, die die zus\u00e4tzliche Bandbreite nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Eck-USB-C-Anschluss kann sich anfangs etwas seltsam anf\u00fchlen. Wir h\u00e4tten uns einen USB-C-Anschluss sowohl an der linken als auch an der rechten Seite gew\u00fcnscht, damit Nutzer das Notebook auf beiden Seiten aufladen k\u00f6nnen, \u00e4hnlich wie beim Razer Book 13.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Intel AX201 ist standardm\u00e4\u00dfig mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.1 ausgestattet. Bei der Verbindung mit unserem Netgear-RAX200-Testrouter gab es keine Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wartung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bodenplatte ist mit zwei T5-Torx-Schrauben und vier Kreuzschlitzschrauben gesichert, die unter den hinteren Gummif\u00fc\u00dfen versteckt sind. Letztere Schrauben sind \u00e4rgerlicherweise schwer zug\u00e4nglich, was einfache SSD-Upgrades aufw\u00e4ndiger machen kann, als es sein muss. Sowohl RAM als auch WLAN sind verl\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r und Garantie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Verkaufsverpackung sind eine Tragetasche und der&nbsp;HP MPP2.0 Aktivstift&nbsp;kostenlos enthalten. Es gilt die standardm\u00e4\u00dfige einj\u00e4hrige eingeschr\u00e4nkte Garantie mit zahlreichen Erweiterungsoptionen, wenn Sie direkt bei HP.com bestellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eingabeger\u00e4te<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tastatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HP hat einige der besten Laptop-Tastaturen f\u00fcr seine Spectre- und EliteBook-Familien. Das Feedback f\u00fchlt sich knackiger und tiefer an und sorgt f\u00fcr ein befriedigenderes Tipperlebnis im Vergleich zu den oft flachen und schwammigeren Tastaturen der meisten anderen Ultrabooks. Die Tasten der XPS-13-Tastatur sind beispielsweise flacher und haben einen leichteren Eingabedruck. Es kommt nat\u00fcrlich auf die Vorlieben des Nutzers an. Wir empfehlen, die Tastaturen des Spectre x360 13 oder 15 zu testen, um ein gutes Gef\u00fchl daf\u00fcr zu bekommen, wie sich die Tastatur des Spectre x360 14 anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Tastenlayout offenbart einige \u00dcberraschungen. Der Fingerabdruckleser etwa ersetzt die Strg-Taste, was bedeutet, dass Nutzer, die sich auf diese Taste bei anderen Laptops gew\u00f6hnt haben, die \u00c4nderung als st\u00f6rend empfinden werden. Weiters ben\u00f6tigt die Power-Taste etwas mehr Kraft zum Dr\u00fccken als die umliegenden Tasten, um versehentliches Dr\u00fccken zu vermeiden, aber wir h\u00e4tten an dieser Stelle eine Fingerabdruck-f\u00e4hige Power-Taste bevorzugt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchpad<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Clickpad ist gr\u00f6\u00dfer als das des Spectre x360 13 (11,5 x 7,4 cm vs. 11,1 x 5,6 cm), was an der L\u00e4nge des Chassis liegt. Die Textur ist \u00e4hnlich glatt und bleibt beinahe ohne &#8216;Haklern&#8217; beim Gleiten bei langsamen Geschwindigkeiten f\u00fcr eine pr\u00e4zise Cursorsteuerung. Das Klicken auf dem Clickpad hat ein zufriedenstellend h\u00f6rbar, obwohl das Feedback fester h\u00e4tte sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Basis-Panel LG Philips FHD ist ein hochwertiges IPS-Panel, das den Namen Spectre verdient. Es zeichnet sich durch ein sehr hohes Kontrastverh\u00e4ltnis von \u00fcber 2500:1 aus, verglichen mit der H\u00e4lfte bei den meisten anderen Flaggschiff-Ultrabooks. Die Schwarz-Wei\u00df-Reaktionszeiten sind jedoch relativ langsam, was zu sp\u00fcrbarem Ghosting f\u00fchrt. Ein Upgrade auf die teurere OLED-Option w\u00fcrde dieses Problem l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HP bietet eine 1000-Nit-Helligkeitsoption, die mindestens zwei Mal heller ist als alles aus der Dell XPS-, Lenovo Yoga-, Microsoft Surface- oder Asus ZenBook-Serie. Dieses Feature ist nur f\u00fcr die FHD-IPS-SKUs verf\u00fcgbar und kann auch bei&nbsp;bestimmten EliteBook-Notebooks&nbsp;gefunden werden. Die 400-nit-Basisoption ist ansonsten ausreichend, wenn man das Convertible haupts\u00e4chlich in Innenr\u00e4umen nutzen m\u00f6chte, da sie bereits heller ist als das Display des&nbsp;Lenovo Yoga 9i.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Farbraum deckt fast den gesamten sRGB-Bereich ab und etwa 62 Prozent von AdobeRGB, nicht anders als bei anderen High-End-Ultrabooks. Die teurere OLED-Option wird noch tiefere Farben bieten k\u00f6nnen, die sich DCI-P3 n\u00e4hern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Farbtemperatur ist im Auslieferungszustand etwas zu warm, was unser X-Rite-Kolorimeter aber beheben kann. Die RGB-Balance ist auch nach eigener Kalibrierung des Panels nur durchschnittlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sichtbarkeit im Freien ist in etwa die gleiche wie beim Spectre x360 13 oder&nbsp;Asus ZenBook S, da sie alle \u00e4hnliche maximale Helligkeitsstufen haben. Das h\u00f6here Kontrastverh\u00e4ltnis des Spectre-x360-14-Displays hilft jedoch, verwaschene Farben unter Sonnenlicht ein wenig abzumildern. Blendungen sind ansonsten fast unvermeidlich. Wir empfehlen die 1000-Nit-Option, wenn die Sichtbarkeit im Freien Priorit\u00e4t hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 11. Generation Tiger Lake Core i7-1165G7 ersetzt direkt die 10. Generation Ice Lake&nbsp;Core i7-1065G7&nbsp;aus dem letzten Jahr. Anders als bei der Envy-Serie gibt es bei diesem Spectre leider keine AMD-Optionen, da es sich um ein Intel Evo-zertifiziertes Notebook handelt. Das Spectre w\u00fcrde seine Evo-Zertifizierung verlieren, wenn es mit AMD-Optionen ausgestattet w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben unser Ger\u00e4t \u00fcber das HP Command Center in den Performance Modus versetzt, bevor wir die folgenden Leistungstests durchgef\u00fchrt haben, um die bestm\u00f6glichen Ergebnisse zu erzielen. Wir empfehlen Besitzern, sich mit dem Command Center vertraut zu machen, da es herstellerspezifische Leistungs- und Netzwerksteuerungen enth\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessor<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnlich wie beim Dell XPS 13 9310 mit der gleichen&nbsp;Core i7-1165G7-CPU&nbsp;kann die Prozessorleistung bei hoher Last \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum unstetig sein, da die Taktraten zyklisch wechseln, um die Kerntemperaturen in Schach zu halten. Allerdings sind die Amplitude und der Bereich, in dem die Taktraten zyklisch wechseln, beim HP enger als beim Dell, was zu einem besser vorhersehbaren Leistungsniveau f\u00fchrt. Unser CineBench R15 xT-Schleifentest unten veranschaulicht dies, da unser Spectre 14 im Allgemeinen zwischen 770 und 820 Punkten im Vergleich zu 620 und 750 Punkten beim XPS 13 erzielt. Das HP System ist anscheinend besser in der Lage, sowohl engere als auch schnellere Taktraten aufrechtzuerhalten als das Dell.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die rohe Multi-Thread-Leistung ist etwa 20 bis 40 Prozent schneller als die des Core i7-1065G7 im Spectre x360 13. Einige Laptops mit der gleichen Core i7-1165G7-CPU k\u00f6nnen sogar noch schneller laufen, wie das&nbsp;Razer Book 13.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">System Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PCMark-10-Ergebnisse liegen dort, wo wir sie im Vergleich zu anderen Laptops mit der gleichen Core i7-1165G7 CPU erwarten. Das HP System liegt vor Ultrabooks mit CPUs der \u00e4lteren Generation wie dem Asus Zenbook S oder Spectre x360 13.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir hatten keine Software- oder Hardware-Probleme mit unserem Testger\u00e4t, abgesehen von einer interessanten Smart-Sense-Beobachtung, die wir in unserem Abschnitt \u00fcber den Stromverbrauch weiter unten erw\u00e4hnen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DPC-Latenzzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">LatencyMon zeigt DPC-Latenzprobleme im Zusammenhang mit ACPI.sys. Die 4K-UHD-Videowiedergabe bei 60 FPS l\u00e4uft ansonsten fl\u00fcssig und ohne Bildaussetzer w\u00e4hrend unseres einmin\u00fctigen YouTube-Tests.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Speicherger\u00e4te<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Ger\u00e4t wird mit der Samsung PM981a ausgeliefert, einer High-End PCIe 3.0 NVMe SSD. Die Ausf\u00fchrung von DiskSpd Read in einer Schleife zeigt, dass die Motherboard-Schnittstelle in der Lage ist, die hohen x4-Transferraten der SSD zu nutzen. Optane-Optionen sind \u00e4hnlich wie beim Spectre x360 13 verf\u00fcgbar, aber die meisten Office-Nutzer werden auch ohne sie auskommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">GPU Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Grafikleistung ist exzellent und liegt im Vergleich zu anderen Laptops mit derselben GPU im oberen Bereich des Spektrums. Die 3DMark-Scores liegen etwa 30 Prozent \u00fcber denen der&nbsp;GeForce MX350, aber reale Spiele laufen auf der Nvidia-GPU aufgrund der ausgereifteren Game-Ready-Treiber trotzdem meist schneller.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frameraten beim Spielen auf dem Spectre 14 neigen aufgrund der schwankenden Taktraten unter Stressbedingungen zu Schwankungen. Im Leerlauf auf&nbsp;Witcher 3&nbsp;auf den niedrigsten Einstellungen schwanken die Frameraten beispielsweise st\u00e4ndig zwischen 80 und 95 FPS, anstatt konstant zu bleiben, wie unsere Grafik unten zeigt. Dieses Verhalten ist \u00e4hnlich wie beim XPS 13, allerdings ist es beim Dell-Ger\u00e4t noch ausgepr\u00e4gter. Wir untersuchen dies weiter in unserem Stresstestabschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere technische Informationen und Benchmarks finden Sie auf unserer speziellen Seite zu den&nbsp;Iris Xe 96 EUs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Emissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Systemrauschen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das L\u00fcfterger\u00e4usch bleibt auch beim Surfen im Internet oder beim Videostreaming im Performance Modus leise. Beim Ausf\u00fchren der ersten Benchmarkszene des 3DMark 06 w\u00fcrde beispielsweise ein L\u00fcfterger\u00e4usch von nur 26,4 dB(A) vor einem leisen Hintergrund von 25,9 dB(A) entstehen. Erst bei l\u00e4ngerem Betrieb von&nbsp;Witcher 3&nbsp;w\u00fcrden die L\u00fcfter anfangen, mit h\u00f6heren und h\u00f6rbaren Drehzahlen zu laufen. Im schlimmsten Fall kann der Anwender mit einem Ger\u00e4usch von 41,5 dB(A) rechnen, wobei gl\u00fccklicherweise kein st\u00f6rendes Pulsieren auftritt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Temperatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Oberfl\u00e4chentemperaturentwicklung ist aufgrund der K\u00fchll\u00f6sung im Inneren symmetrisch. Die Tastaturmitte kann bis zu 39 \u00b0C warm werden, w\u00e4hrend der untere Hotspot bei hoher Belastung bis zu 53 Grad erreichen kann. Diese Ergebnisse sind sogar w\u00e4rmer als das, was wir beim 13,3-Zoll Spectre x360 13 auf jeder Seite gemessen haben. Obwohl die Handballenablagen nie zu warm sind, w\u00e4re eine k\u00fchlere Unterseite w\u00fcnschenswert gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stresstest<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Belastung mit Prime95 f\u00e4hrt die CPU f\u00fcr die ersten paar Sekunden auf 4 GHz hoch und das bei einer Kerntemperatur von 95 \u00b0C. Die Taktraten und die Kerntemperatur fallen dann stetig und pendeln schlie\u00dflich zwischen 2,1 und 3,4 GHz und 75 \u00b0C bzw. 95 \u00b0C. Der gleiche Test auf dem XPS 13 9310 mit der gleichen Core i7-1165G7-CPU w\u00fcrde zu langsameren Taktraten von&nbsp;1,9 bis 3,1 GHz und einer k\u00fchleren Kerntemperatur von 71 bis 78 \u00b0C f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sowohl die CPU- als auch die GPU-Taktraten schwankten auch beim Spielen, was zu unsteten Frameraten f\u00fchrte. Unser Screenshot unten zeigt dies bei der Ausf\u00fchrung von&nbsp;Witcher 3. M\u00f6glicherweise sollten Sie v-sync aktivieren, um Screen Tearing und ungleichm\u00e4\u00dfige Frameraten zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Betrieb auf Akku schr\u00e4nkt die Prozessorleistung ein, selbst wenn Sie das Energieprofil Performance verwenden. Ein 3DMark 11-Test im Akkubetrieb liefert Physik- und Grafik-Scores von 3209 bzw. 6714 Punkten, verglichen mit 11810 und 6658 Punkten im Netzbetrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieverwaltung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistungsaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Leistungsaufnahme des Spectre x360 14 schwankt im Vergleich zu den meisten anderen Ultrabooks mit dem gleichen Core i7-1165G7 wie dem&nbsp;Asus ZenBook 14&nbsp;st\u00e4rker. Unsere Screenshots unten illustrieren die Bereiche, die User bei hoher Rechenlast erwarten k\u00f6nnen. Dieses Verhalten steht im Einklang mit den schwankenden Taktraten, die wir oben beobachtet haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Durchschnitt unterscheidet sich die Leistungsaufnahme bei hoher Last jedoch nicht allzu sehr vom Asus Zenbook S oder LenovoYoga 9i 14, die jeweils&nbsp;mit weniger leistungsstarken Ice-Lake- oder Core-i5-Prozessoren ausgestattet sind. Besonders effizient ist das HP im Vergleich zu Ultrabooks mit diskreter GeForce MX-Grafik wie dem&nbsp;Huawei MateBook 14, das bei Spielen etwa 15 bis 20 Watt mehr verbraucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter extremer Last k\u00f6nnen wir mit dem kleinen (~8,8 x 5,3 x 2,1 cm) 65-Watt-Netzteil einen tempor\u00e4ren Maximalverbrauch von 56,2 Watt verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist erw\u00e4hnenswert, dass das standardm\u00e4\u00dfige HP Smart Sense Energieprofil nicht der energieeffizienteste Modus ist. W\u00e4hrend unserer Tests verbrauchte das System im Smart-Sense-Modus mindestens 6 W, im Vergleich zu nur 2 bis 3 W im Modus &#8220;Leise&#8221;. Sie sollten den Modus &#8220;Leise&#8221; verwenden, wenn die Akkulaufzeit von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akkulaufzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Akkukapazit\u00e4t ist 10 Prozent gr\u00f6\u00dfer als beim Spectre x360 13 (66 Wh vs. 60 Wh) und und gew\u00e4hrt eine l\u00e4ngere WLAN-Laufzeit von etwa 1,5 Stunden. Mit einer vollen Ladung k\u00f6nnen Nutzer fast 12 Stunden reale WLAN-Nutzung erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Leerlauf auf dem Desktop bei niedrigster Helligkeitseinstellung im HP Smart-Sense-Modus w\u00fcrde nur 14,5 Stunden andauern, verglichen mit \u00fcber 36 Stunden im Leise-Modus. Die gro\u00dfe Diskrepanz k\u00f6nnte auf den oben erw\u00e4hnten h\u00f6heren Stromverbrauch des Smart-Sense-Modus zur\u00fcckzuf\u00fchren sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Aufladen von leerer auf volle Kapazit\u00e4t dauert etwa 2 bis 2,5 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Beste am Spectre x360 14 ist, dass es eine perfekte Adaption des Spectre x360 13 ist. Fast alles, was wir am 13,3-Zoll-Modell geliebt haben, findet sich unversehrt auf dem 13,5-Zoll-Modell wieder, einschlie\u00dflich des exzellenten Tastatur-Feedbacks, des starken und edlen Metall-Designs, des Displays mit hohem Kontrastverh\u00e4ltnis und voller sRGB-Abdeckung und der langen Akkulaufzeit. Das bedeutet aber auch, dass das System viele der gleichen Nachteile wie das Spectre x360 13 erbt, wie die zyklischen CPU-Taktraten, der nicht vom Benutzer aufr\u00fcstbare Arbeitsspeicher, die durchschnittliche Scharniersteifigkeit bei bestimmten Winkeln und die langsamen Schwarz-Wei\u00df-Reaktionszeiten. In dieser Hinsicht gibt es definitiv noch Raum f\u00fcr Verbesserungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber nicht alle Ver\u00e4nderungen begr\u00fc\u00dfen wir: W\u00e4hrend das Spectre x360 13 \u00fcber WAN-Optionen verf\u00fcgte, hat das Spectre x360 14 diese stillschweigend weggelassen. Der gr\u00f6\u00dfere Fingerabdruckleser ist einfacher zu bedienen, aber er geht auf Kosten einer Strg-Taste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HPs neuestes Convertible ist schneller als das Dell XPS 13 mit der gleichen Core-i7-CPU und bietet gleichzeitig ein gr\u00f6\u00dferes und optional doppelt so helles Display. Es gibt ein paar Fehler, aber die sind im Allgemeinen leicht zu \u00fcbersehen, da das Spectre x360 14 so gut verarbeitet ist und es eine Freude ist, damit zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das 13,5-Zoll Spectre x360 14 treibt das 13,3-Zoll Spectre x360 13 in die Enge. Obwohl HP darauf besteht, dass ersteres das letztere nicht ersetzen wird, k\u00f6nnen wir uns ein Szenario vorstellen, in dem das Spectre x360 13 sowieso langsam zugunsten des Spectre x360 14 ausl\u00e4uft, weil beide so \u00e4hnlich sind. Wenn Sie auf der Suche nach einem Spectre sind, empfehlen wir das 13,5-Zoll-Modell gegen\u00fcber dem 13,3-Zoll-Modell, einfach weil es in der Lage ist, eine sp\u00fcrbar gr\u00f6\u00dfere Bildschirmgr\u00f6\u00dfe mit nur marginalen Steigerungen bei Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht zu bieten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Spectre x360 14 ist HPs neuestes Flaggschiff-Convertible in seiner High-End-Spectre-Serie, das sich zu den bestehenden 13,3-Zoll-Modellen&nbsp;Spectre x360 13&nbsp;und 15,6-Zoll&nbsp;Spectre x360 15&nbsp;gesellt. Trotz des Namens verwendet das Spectre x360 14 ein 13,5-Zoll-Display anstelle eines 14-Zoll-Displays, aber in einem quadratischeren 3:2-Formfaktor, der bei neueren Ultrabooks immer \u00fcblicher wird. HP hofft, mit dem neuen Seitenverh\u00e4ltnis im Gegensatz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[504],"class_list":["post-1086","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-laptop-computer","tag-hp-spectre-x360-14-convertible"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1086"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1086\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1087,"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1086\/revisions\/1087"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1086"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1086"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}