{"id":1082,"date":"2020-12-24T08:07:54","date_gmt":"2020-12-24T07:07:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1082"},"modified":"2020-12-24T08:07:54","modified_gmt":"2020-12-24T07:07:54","slug":"test-lenovo-legion-7-15imh05-legion-7i-laptop-spitzenleistung-und-topdisplay","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1082","title":{"rendered":"Test Lenovo Legion 7 15IMH05 (Legion 7i) Laptop &#8211; Spitzenleistung und Topdisplay"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Lenovo Legion 7 ist ein High-End-Laptop aus Lenovos leistungsf\u00e4higster Produktreihe. Mit Konfigurationsm\u00f6glichkeiten wie der GeForce RTX 2080 Super, dem Intel Core i9-10980HK und dem 240-Hz-Display richtet es sich eindeutig an Gamer, die auch unterwegs keine Kompromisse machen m\u00f6chten. Bei unserem Testger\u00e4t handelt es sich um das Topmodell, das f\u00fcr rund 3.200 Euro neben oben genanntem 2 TB RAID-0-Speicherplatz und 32 GB RAM bietet. Obwohl man bei einem Gaming-Laptop vermutlich nicht direkt an Lenovo denkt, ist das Datenblatt schon eine Kampfansage. Da jedoch bereits im Januar die neue mobile Grafikkartengeneration vorgestellt werden k\u00f6nnte, ist das Timing denkbar ung\u00fcnstig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh\u00e4use &#8211; Gaming-Laptop aus Aluminium<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Geh\u00e4use setzt Lenovo auf eine Metallkonstruktion, die durch Kunststoffelemente (Bodenplatte, R\u00fcckseite) vervollst\u00e4ndigt wird. Andere Ger\u00e4te in dieser Preisklasse wie zum Beispiel das&nbsp;Razer Blade 15&nbsp;verf\u00fcgen \u00fcber eine Unibody-Basiseinheit und wirken dadurch noch ein St\u00fcck hochwertiger. Insgesamt sind jedoch sowohl der Deckel als auch die Basiseinheit, die sich deutlich von so manchem &#8220;Thin&#8221;-Gaming-Laptop unterscheidet, sehr stabil. Ein angenehmer Nebeneffekt davon ist, dass das Legion 7 trotz der starken Scharniere problemlos mit einer Hand ge\u00f6ffnet werden kann. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit dem aus der R\u00fcckseite herausstehenden Rand, der einerseits Geschmackssache sein mag, andererseits jedoch mithilfe von leuchtenden Indikatoren die hinteren Anschl\u00fcsse kenntlich macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus ist das Geh\u00e4use mit vielen RGB-LEDs best\u00fcckt, die das Notebook auf Wunsch in vielen Modi farbenfroh erstrahlen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit knapp 2,4 kg ist das Legion 7 definitiv nicht federleicht. 15-Zoll-Gaming-Laptops sind in zwei Klassen unterteilt: Manche Modelle priorisieren eine schlanke Konstruktion, w\u00e4hrend andere, wie auch unser Testger\u00e4t, versuchen, ihr Leistungspotenzial voll auszusch\u00f6pfen. Dadurch ist es mit das schwerste Notebook im Vergleich, die Abmessungen liegen jedoch eher im mittleren Bereich. Mit 24,9 mm ist das&nbsp;Asus Rog Strix Scar 15&nbsp;beispielsweise noch einmal deutlich dicker, wohingegen das&nbsp;Acer Predator Triton 500&nbsp;das kleinste und leichteste Notebook im Vergleichsfeld ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstattung &#8211; Legion 7 mit Thunderbolt 3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den Anschl\u00fcssen z\u00e4hlen neben einem normalgro\u00dfen HDMI-Anschluss auch ein Thunderbolt-3-Port, zwei DisplayPort-Anschl\u00fcsse und ein Gigabit-Ethernet-Port. Dabei gibt es zwischen den Schnittstellen gen\u00fcgend Platz, sodass auch breite Stecker keine der benachbarten Ports blockieren sollten. Einzig die Position des mittig auf der rechten Seite platzierten USB-A-Anschlusses ist ung\u00fcnstig, da die meisten Rechtsh\u00e4nder aus der Zielgruppe den Platz vermutlich f\u00fcr Mausbewegungen ben\u00f6tigen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Bluetooth-5- und WLAN-6-Unterst\u00fctzung sorgt Intels WLAN-Modul AX201. Im Test erreicht das Legion 7 sowohl beim Senden als auch beim Empfang Spitzenwerte. Verbindungsprobleme sind w\u00e4hrend des gesamten Testzeitraums nicht aufgetreten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sicherheit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anwendern, die das Lenovo Legion 7 auch als in Arbeitslaptop verwenden m\u00f6chten, steht prinzipiell nichts im Weg, da neben der Vorrichtung f\u00fcr ein Sicherheitsschloss auch diverse Softwaresicherheitsl\u00f6sungen und sogar TPM 2.0 vorhanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis auf das Netzteil befinden sich im Lieferumfang keine Extras. Auf der Herstellerseite ist derzeit kein Zubeh\u00f6r verf\u00fcgbar, allerdings gibt es viele kompatible Drittanbieteradapter und -taschen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wartung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um Zugriff auf die Komponenten zu bekommen, m\u00fcssen nicht nur 10 Kreuzschrauben entfernt, sondern auch viele kleine Kunststoffclips rund um das Geh\u00e4use herum gel\u00f6st werden. Obwohl Letztere vermutlich daf\u00fcr sorgen sollen, dass der Geh\u00e4useboden besonders fest mit der Basiseinheit verbunden ist, erschweren sie die Wartung&nbsp;&#8211; vor allem f\u00fcr Laien. Im Inneren hat man Zugriff auf die zwei M.2-SSDs, die L\u00fcfter, den Akku, das WLAN-Modul und beide RAM-Slots (im Bild links neben der rechten SSD, von einer zus\u00e4tzlichen, schwarzen Blende verdeckt).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Garantie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lenovo gew\u00e4hrt K\u00e4ufern standardm\u00e4\u00dfig einen Garantiezeitraum von 2 Jahren. Dieser kann mithilfe von verschiedenen Optionen auf bis zu 4 Jahre erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eingabeger\u00e4te &#8211; Lenovo-Laptop mit iCue-Beleuchtung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tastatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Chiclet-Tastatur beinhaltet einen Ziffernblock und normalgro\u00dfe Pfeiltasten. Lenovo hat den verf\u00fcgbaren Platz gut genutzt, weshalb sich die Tastatur \u00fcber die gesamte Breite erstreckt. Die integrierte RGB-Beleuchtung kann \u00fcber integrierte Tastenk\u00fcrzel oder Corsairs iCue-Software gesteuert werden, wobei letztere eine Vielzahl an benutzerdefinierten und voreingestellten Beleuchtungseffekten erm\u00f6glicht. Die Tastatur erzeugt beim Tippen sehr leise Tippger\u00e4usche und gibt leicht nach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Tastenfeedback und der Tastenhub sind nur durchschnittlich, f\u00fcr l\u00e4ngere Texte ist die Tastatur also eher nicht konzipiert. Die Leertaste blieb w\u00e4hrend des Tests au\u00dferdem mehrfach stecken und wirkt dadurch besonders billig. Dass Lenovo Laptoptastaturen auch besser beherrscht, zeigt beispielsweise die ThinkPad-Reihe, offenbar hatte die Tastatur beim Legion 7 jedoch keine Priorit\u00e4t. Die Tastatur ist dennoch brauchbar, solange man sich auf Spiele und kurze Eingaben beschr\u00e4nkt. Au\u00dferdem sind unter anderem die Tastenk\u00fcrzel zum Umschalten zwischen den Leistungs- und RGB-Profilen \u00e4u\u00dferst praktisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchpad<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Touchpad erstreckt sich \u00fcber eine Fl\u00e4che von 10,5 x 7 cm und besitzt lediglich integrierte Maustasten, die billig wirken und sich h\u00f6chstens f\u00fcr einfache Aufgaben eignen. Das ist keine gro\u00dfe \u00dcberraschung, da K\u00e4ufer des Legion 7 vermutlich ohnehin eine externe Maus anschlie\u00dfen werden. Die Gleiteigenschaften des ClickPads sind gut und unterscheiden sich kaum von denen anderer kunststoffbasierter Touchpads. Die Zeigersteuerung ist pr\u00e4zise und ohne Auff\u00e4lligkeiten. Au\u00dferdem stehen g\u00e4ngige Gesten zur Verf\u00fcgung, welche die Bedienung des Laptops erleichtern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bilder Tastatur und Touchpad, ggf. Sonstiges einbauen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display &#8211; Erstklassiger 240-Hz-Bildschirm<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei unserem Modell kommt ein 15,6-Zoll-IPS-Display mit einer Aufl\u00f6sung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD) und einer Bildwiederholrate von 240 Hz zum Einsatz. Letztere sorgt daf\u00fcr, dass Maus- und Fensterbewegungen auf dem Desktop sowie actiongeladene Spiele extrem fl\u00fcssig wirken. Das matte Panel ist au\u00dferdem Dolby-Vision- und HDR400-zertifiziert, was eine ordentliche Darstellung von entsprechenden HDR-Inhalten gew\u00e4hrleistet. Bei der Core-i5-Variante des Legion 7 hat man die Wahl zwischen einem 144-Hz-Panel mit einer Helligkeit von 300 cd\/m\u00b2 und einem 144-Hz-Panel mit Dolby Vision, HDR400 und 500 cd\/m\u00b2, wohingegen die Displayoption unseres Testger\u00e4ts den Core-i7- und i9-Ger\u00e4ten vorbehalten ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen\u00fcber den Vergleichsger\u00e4ten schl\u00e4gt sich das Display des Lenovo Legion 7 au\u00dferordentlich gut und kann unter anderem mit guten Reaktionszeiten und einer hohen maximalen Helligkeit punkten. Die Ausleuchtung von 85 % ist dagegen die niedrigste im ganzen Vergleichsfeld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die HDR-Zertifizierungen bescheinigen dem Display einen guten Kontrast, den wir auch durch eine unabh\u00e4ngige Messung best\u00e4tigen konnten. Der Schwarzwert liegt bei nur 0,21, was in einem Kontrastverh\u00e4ltnis von 2238:1 resultiert. Dunkle Filmsequenzen werden gut dargestellt und das Bild wirkt ungeachtet des matten Panels scharf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Farbraumabdeckung liegt, \u00e4hnlich wie bei den konkurrierenden Laptops, bei 99 % und 65 % des sRGB- bzw. AdobeRGB-Farbraums. F\u00fcr Spiele sind diese Werte mehr als ausreichend und auch f\u00fcr die Bildbearbeitung ist das Display bedingt geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die hohe Helligkeit und die matte Paneltechnologie ist das Display auch f\u00fcr den Au\u00dfeneinsatz gut ger\u00fcstet. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man zwar dennoch meiden, allerdings ist das Display auch an hellen, bew\u00f6lkten Tagen im Freien problemlos lesbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Blickwinkel sind IPS-typisch sehr gut und die beobachtete Helligkeit nimmt nur beim Betrachten von extrem steilen Winkeln leicht ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistung &#8211; Lenovo-Notebook bietet enorm viel Leistung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Testger\u00e4t ist mit einem&nbsp;Intel Core i9-10980HK&nbsp;mit integrierter&nbsp;UHD Graphics 630&nbsp;sowie einer dedizierten&nbsp;Nvidia GeForce RTX 2080 Super Max-Q&nbsp;ausgestattet. Mit diesem Gespann geh\u00f6rt unser Legion 7 zu den schnellsten Laptops, die derzeit auf dem Markt erh\u00e4ltlich sind. Alternativ stehen Modelle mit dem&nbsp;Core i7-10750H&nbsp;zur Verf\u00fcgung. Die Core-i9-Modelle sind mit zwei 16-GB-DDR4-3200-RAM-Modulen und die Core-i7-Modelle mit zwei 8-GB-DDR4-2933-Modulen best\u00fcckt. F\u00fcr derart leistungsf\u00e4hige Hardware sind nat\u00fcrlich auch allt\u00e4gliche Aufgaben keine Herausforderung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessor<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der&nbsp;Intel Core i9-10980HK&nbsp;ist ein Achtkernprozessor aus Intels aktueller Comet-Lake-Generation. Der Basistakt des Prozessors liegt bei 2,4 GHz, maximal sind bis zu 5,3 GHz m\u00f6glich. Wenn alle 8 Kerne ausgelastet sind, liegt die maximale Taktfrequenz bei 4,4 GHz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Leistung im Cinebench-Schleifentest entspricht unseren Erwartungen und liegt minimal \u00fcber der des&nbsp;Asus Rog Strix Scar 15, das mit der gleichen CPU ausgestattet ist. Die Leistung bleibt w\u00e4hrend des gesamten Cinebench-R15-Schleifentests relativ konstant. Im Akkumodus ist die CPU-Leistung eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der programmspezifischen Leistung liefert sich unser Legion 7 ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Asus Rog Strix Scar 15, w\u00e4hrend die CPUs der \u00fcbrigen Vergleichsger\u00e4te nicht ganz so leistungsf\u00e4hig sind. Insgesamt liegt die Leistung in etwa auf dem Niveau eines durchschnittlichen Core i9-10980HK, der auch oft in gr\u00f6\u00dferen 17-Zoll-Laptops zum Einsatz kommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Informationen und Benchmarkvergleiche finden Sie auf unserer Seite zum&nbsp;Intel Core i9-10980HK.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">System Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Systemleistung des Legion 7 ist dank der extrem schnellen CPU und der RAID-0-Konfiguration hervorragend. Dadurch erreicht es in den PCMark-Benchmarks abgesehen vom Essentials-Test, der von&nbsp;Acers Triton 500&nbsp;angef\u00fchrt wird, durchgehend Spitzenwerte. Auch den Vergleich mit Laptops, die mit der gleichen CPU-GPU-Kombination ausgestattet sind, muss unser Testmodell nicht scheuen. Im Alltag machen sich die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen, prozentualen Unterschiede kaum bemerkbar, da subjektiv alle Vergleichsger\u00e4te ein sehr hohes Geschwindigkeitsniveau bieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DPC-Latenzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem standardisierten Test meldet LatencyMon problematische DPC-Latenzen, weshalb das Legion 7 in dem uns vorliegenden Zustand nicht ohne Weiteres f\u00fcr die Bearbeitung von Video- und Audiodateien in Echtzeit geeignet ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Massenspeicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zwei verbauten Samsung-PM981-SSDs laufen in RAID 0 und k\u00f6nnen so ihre ohnehin schon sehr hohe Leistung nochmals steigern. Gegen\u00fcber einer einzelnen PM981 ist das jedoch nur in bestimmten Situationen n\u00fctzlich, wodurch die PM981 im&nbsp;Razer Blade 15&nbsp;bzw.&nbsp;Acer Predator Triton 500&nbsp;insgesamt \u00e4hnlich gut abschneidet. Das Schlusslicht bilden die RAID-0-Micron-SSDs im&nbsp;Alienware m15 R3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Benchmarkvergleiche finden Sie in unserer&nbsp;Festplatten- und SSD-Tabelle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grafikkarte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der integrierten&nbsp;UHD Graphics 630&nbsp;kommt in unserem Testger\u00e4t die&nbsp;Nvidia GeForce RTX 2080 Super Max-Q&nbsp;zum Einsatz. Der lange Name verspricht ein sehr hohes Ma\u00df an Leistung f\u00fcr Spiele und Raytracing-Unterst\u00fctzung. Alternativ stehen auch Modelle mit der GeForce RTX 2070 Max-Q bzw. der RTX 2070 Super Max-Q zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den 3DMark-Benchmarks gelingt es dem Legion 7, sich von seinen Konkurrenten abzusetzen. Das ist vermutlich zum Teil auf die etwas ungew\u00f6hnliche Kombination aus Spitzen-CPU und -GPU zur\u00fcckzuf\u00fchren, da alle Vergleichsger\u00e4te mit einem Core i7 oder einer mobilen Variante der GeForce RTX 2070 ausgestattet sind. Die hier verbaute GeForce RTX 2080 Max-Q entfaltet ihre Leistung jedoch auch besonders gut und ist um 4 bis 5 % schneller als eine durchschnittliche RTX 2080 Super Max-Q. Im Akkumodus ist die Grafikleistung leicht eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Informationen und Benchmarkvergleiche finden Sie auf unserer Seite zur&nbsp;Nvidia GeForce RTX 2080 Super Max-Q.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gaming Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gaming-Leistung des Lenovo Legion 7 ist beachtlich. Auch aktuelle Spiele laufen meistens auf den h\u00f6chsten Einstellungen mit hohen Frameraten. Das volle Potenzial des 240-Hz-Displays kann man dann zwar nicht mehr nutzen, die Vorteile dessen bleiben jedoch auch in diesem Fall zu einem gewissen Grad bestehen. Alternativ kann man in weniger anspruchsvollen E-Sports-Shootern wie CS:GO oder Overwatch auf Framejagd gehen und so in den Genuss eines au\u00dferordentlich fl\u00fcssigen Spielgeschehens kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem Witcher-3-Stabilit\u00e4tstest, w\u00e4hrend dem die vom Spieler verk\u00f6rperte Figur nicht bewegt wird, bricht die Bildwiederholrate nicht sp\u00fcrbar ein. Daher muss man nicht mit einer Beeintr\u00e4chtigung durch st\u00f6rende Hintergrundaktivit\u00e4t rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Emissionen &#8211; Legion 7 mit effektiver K\u00fchll\u00f6sung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ger\u00e4uschemissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Leerlauf und unter niedriger Last stehen die L\u00fcfter meist still und der Laptop bleibt vollst\u00e4ndig ger\u00e4uschlos. Dass das Legion unter Last und im Gaming-Betrieb sehr laut werden kann, wird wohl niemanden \u00fcberraschen. Die L\u00fcfter erzeugen dann ein deutlich h\u00f6rbares Rauschen, dessen Frequenz sich zwischen mittel- und hochfrequent einordnen l\u00e4sst. Als leise l\u00e4sst es sich jedoch nur gegen\u00fcber der Konkurrenz bezeichnen. Hier sind das&nbsp;Asus Rog Strix Scar 15&nbsp;und auch&nbsp;MSIs GS66&nbsp;noch einmal etwas lauter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man ein Ohr an die Tastatur unseres Testger\u00e4ts h\u00e4lt, kann man leise, elektronische Ger\u00e4usche vernehmen. Im normalen Betrieb bei einem normalen Abstand zum Laptop sind sie jedoch nicht h\u00f6rbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Temperatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die K\u00fchll\u00f6sung besteht bei unserem Modell aus einer Vapor Chamber und zwei L\u00fcftern mit besonders vielen L\u00fcfterbl\u00e4ttern, die f\u00fcr eine bessere K\u00fchlleistung sorgen sollen. Im Leerlauf h\u00e4lt sich die Temperaturentwicklung in Grenzen. Die Handballenauflagen bleiben auch beim Spielen von&nbsp;The Witcher 3&nbsp;k\u00fchl, die w\u00e4rmste Stelle auf der Oberseite erreicht hierbei 36,5 \u00b0C. Insgesamt erweckt die K\u00fchll\u00f6sung den Eindruck, der &#8211; besonders f\u00fcr ein 15-Zoll-Laptop &#8211; enorm leistungsf\u00e4higen Hardware gewachsen zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Stresstest mit Prime95 und FurMark springt die Taktfrequenz der CPU anfangs auf ca. 4,8 GHz und f\u00e4llt nach kurzer Zeit auf den 3,7-bis-3,8-GHz-Bereich, bevor sie sich schlie\u00dflich bei ca. 2,7-2,8 GHz stabilisiert. Dabei erreicht sie zun\u00e4chst 96 \u00b0C, f\u00e4llt anschlie\u00dfend und pendelt sich dann bei 86 \u00b0C ein. Der Basistakt wird nicht unterschritten. Der GPU-Takt schwankt zu Beginn stark im Bereich von 1.100 bis 1.590 MHz, w\u00e4hrend die Kerntemperatur langsam von 65 auf 70 \u00b0C steigt. Im Laufe der Zeit senkt die GPU ihren Takt und stabilisiert sich dann bei 1.100 bis 1.200 MHz &#8211; kurzzeitig f\u00e4llt die Taktfrequenz auch auf niedrigere Werte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lautsprecher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die integrierten Stereolautsprecher \u00fcber der Tastatur sind nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches. Es fehlt an Bass und der Klang kann bestenfalls im Hochtonbereich \u00fcberzeugen. Daf\u00fcr wirkt die Klangb\u00fchne verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig breit, sodass man die Bezeichnung &#8220;Stereolautsprecher&#8221; hier beim Wort nehmen kann. Da die maximale Lautst\u00e4rke ebenfalls ordentlich ist, eignet sich der Laptop auch gut dazu, gelegentlich Filme anzusehen. Externe Audioger\u00e4te k\u00f6nnen \u00fcber einen Klinkestecker, USB oder Bluetooth angeschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieverwaltung &#8211; RTX 2080 Super und Core i9 fordern ihren Tribut<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 12,6 W im Leerlauf geh\u00f6rt das Lenovo Legion 7 zu den zwei sparsamsten Ger\u00e4ten im Vergleichsfeld. Nur das Asus Rog Strix Scar 15 ben\u00f6tigt mit durchschnittlich 9,8 W im Leerlauf noch weniger Strom. W\u00e4hrend unser Testmodell auch unter Last keinen wirklich hohen Verbrauch aufweist, sind hier im Schnitt sowohl das&nbsp;MSI GS66 10SGS&nbsp;und das&nbsp;Acer Predator Triton 500&nbsp;etwas sparsamer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Spielen von&nbsp;The Witcher 3&nbsp;auf der Grafikvoreinstellung &#8220;Ultra&#8221;, die ein praktisches Lastszenario besser repr\u00e4sentiert, liegt der Verbrauch bei 159 W und damit h\u00f6her als bei den anderen RTX-2080-Super-Max-Q-basierten Modellen, was vermutlich auf die schnellere CPU zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Dagegen sind die RTX 2070 Mobile und 2070 Super Mobile im&nbsp;Alienware m15 R3&nbsp;bzw.&nbsp;Asus Rog Strix Scar 15&nbsp;etwas leistungshungriger. Da der von uns gemessene Maximalverbrauch bei 216 W lag, ist die Nennleistung des gro\u00dfen 230-W-Netzteils mehr als ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akkulaufzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem Gaming Laptop aus der High-End-Kategorie sollte man in Bezug auf die Akkulaufzeit keine allzu gro\u00dfen Erwartungen haben. Die leistungsf\u00e4higen Prozessoren fordern hier ihren Tribut, wodurch die WLAN-Laufzeit von nur 3:24 h auch im Vergleich zu anderen Gaming-Laptops relativ niedrig ist. Abgesehen vom&nbsp;Alienware m15 R3, das mit der leistungshungrigen&nbsp;Geforce RTX 2070 Max-P&nbsp;ausgestattet ist, halten die anderen Vergleichsger\u00e4te hier mindestens knappe 5 Stunden durch. Auch in unserem Videotest (Big Buck Bunny, h.264, 150 cd\/m\u00b2) muss sich das Legion 7 nach gerade einmal 1:32 h geschlagen geben. Mit einer Laufzeit von 1:25 erzielt es unter Volllast hingegen ein durchschnittliches Ergebnis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Akku ist mit 80 Wh zwar relativ knapp bemessen, allerdings sind auch Vergleichsger\u00e4te mit gr\u00f6\u00dferen Akkus nur bedingt f\u00fcr den mobilen Einsatz geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit &#8211; H\u00f6chstleistung und Topdisplay<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Lenovo Legion 7 liegt das Hauptaugenmerk auf der reinen Performance. Der Core i9-10980HK und die GeForce RTX 2080 Super Max-Q sorgen in Spielen f\u00fcr besonders hohe Frameraten, die dank des guten K\u00fchlsystems auch unter Last gut aufrechterhalten werden k\u00f6nnen. Das 240-Hz-Display bietet eine hohe maximale Helligkeit und sucht hinsichtlich der Darstellungsqualit\u00e4t seinesgleichen. Bei der Verarbeitung liegen manche Konkurrenten zwar auf einem noch h\u00f6heren Niveau, unser Testger\u00e4t vermittelt dank des Metallgeh\u00e4uses jedoch einen soliden Eindruck und ist auch optisch ansprechend. An den fundamentalen Eigenschaften des Laptops gibt es also eigentlich nichts auszusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viel Verbesserungspotenzial besteht hingegen bei den Eingabeger\u00e4ten, die eine bittere Entt\u00e4uschung sind &#8211; vor allem wenn man hier auf \u00c4hnlichkeiten zu Lenovos ThinkPads hofft. Einen Gaming-Laptop mit dem besten Touchpad auszustatten ist wahrscheinlich nicht unbedingt notwendig, allerdings sollte man in dieser Preisklasse eine bessere Tastatur erwarten k\u00f6nnen. Daf\u00fcr sind auch die vielen benutzerdefinierbaren Beleuchtungseffekte kein Ausgleich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Lenovo Legion 7 konzentriert sich auf das Wesentliche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gr\u00f6\u00dfte Schw\u00e4che des Legion 7 ist jedoch das Timing: Die neue mobile Grafikkartengeneration, die voraussichtlich einen gro\u00dfen Leistungssprung mit sich bringen wird, k\u00f6nnte schon im Januar n\u00e4chsten Jahres vorgestellt werden. Das Warten lohnt sich daher fast in jedem Fall, egal ob man den Leistungssprung mitnehmen m\u00f6chte oder auf einen Preisnachlass hofft. Im zweiten Fall kann es sich durchaus lohnen, den Preis des Legion 7 im Auge zu behalten, da es grunds\u00e4tzlich ein beeindruckender Gaming-Laptop mit einer guten Verarbeitung und einem erstklassigen Display ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Lenovo Legion 7 ist ein High-End-Laptop aus Lenovos leistungsf\u00e4higster Produktreihe. Mit Konfigurationsm\u00f6glichkeiten wie der GeForce RTX 2080 Super, dem Intel Core i9-10980HK und dem 240-Hz-Display richtet es sich eindeutig an Gamer, die auch unterwegs keine Kompromisse machen m\u00f6chten. 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