{"id":1046,"date":"2020-12-14T07:05:25","date_gmt":"2020-12-14T06:05:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1046"},"modified":"2020-12-14T07:05:25","modified_gmt":"2020-12-14T06:05:25","slug":"test-msi-prestige-14-evo-laptop-intel-holt-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1046","title":{"rendered":"Test MSI Prestige 14 Evo Laptop: Intel holt auf"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer im Preisbereich zwischen 1.000 und 1.500 Euro ein leistungsf\u00e4higes und gleichzeitig kompaktes Business-Notebook f\u00fcr den mobilen Einsatz sucht, k\u00f6nnte am MSI Prestige 14 Evo Gefallen finden. Das von uns getestete Modell A11M-005, welches knapp 1.300 Euro kostet, bietet mit dem&nbsp;Core i7-1185G7&nbsp;einen modernen Quad-Core-Chip aus Intels Tiger-Lake-Generation. Diesem stehen 16 GB DDR4-RAM und eine 512 GB gro\u00dfe M.2-SSD zur Seite. Als Display dient ein mattes Full-HD-Panel auf IPS-Basis mit Slim-Bezel-Design. Das Ger\u00e4t wurde in enger Zusammenarbeit mit Intel entwickelt (Evo Plattform).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den Konkurrenten des Prestige 14 Evo z\u00e4hlen andere 14-z\u00f6llige Business-Ger\u00e4te ohne dGPU wie das&nbsp;Asus Zenbook 14 UX425EA&nbsp;(Core i7-1165G7), das&nbsp;Lenovo Yoga Slim 7-14ARE&nbsp;(Ryzen 7 4800U), das&nbsp;HP EliteBook 845 G7&nbsp;(Ryzen 7 Pro 4750U) und das&nbsp;Acer Swift 3 SF314-42-R4XJ&nbsp;(Ryzen 7 4700U). Alle genannten Laptops tauchen in den Tabellen jeweils als Vergleichsger\u00e4te auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh\u00e4use<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf den ersten Blick erinnert das 14 Evo sehr stark an das \u201ekonventionelle\u201c&nbsp;Prestige 14. Bei genauerem Hinsehen bzw. Anfassen zeigen sich allerdings ein paar Unterschiede. So erh\u00e4lt das 14 Evo nicht nur ein etwas stabileres Touchpad, sondern auch ein anderes Tastaturlayout sowie eine feinere Tastenbeschriftung. An der Schnittstellenausstattung und -verteilung hat MSI ebenfalls geschraubt (Thunderbolt 4 statt Thunderbolt 3, Cardreader verschoben, 1 USB-Port weniger).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ansonsten weist das Geh\u00e4use dieselben Charakteristiken auf. Durch den gro\u00dffl\u00e4chigen Metalleinsatz wirkt das Chassis sehr hochwertig, wenngleich die Verarbeitung noch einen Tick besser sein k\u00f6nnte (der \u00dcbergang zwischen Ober- und Unterschale ist etwas unsauber). Die Stabilit\u00e4t f\u00e4llt f\u00fcr ein derart kompaktes Ger\u00e4t ordentlich aus, wobei sich die Oberfl\u00e4chen bei kr\u00e4ftigerem Druck an manchen Stellen teils sp\u00fcrbar durchbiegen. Im Alltag st\u00f6rt dieses Manko jedoch kaum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apropos kompakt: Mit einer Grundfl\u00e4che von 31,9 x 21,5 cm und einer Bauh\u00f6he von gerade einmal 1,6 cm nimmt der 14-Z\u00f6ller auf dem Schreibtisch bzw. in der Tasche nicht besonders viel Platz weg. Das geringe Gewicht (nur 1,2 kg) tr\u00e4gt ebenfalls zur Transporttauglichkeit bei. Weitere Pluspunkte gibt es f\u00fcr das schicke Design. Das Prestige 14 Evo macht in jeder Umgebung eine gute Figur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstattung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schnittstellen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Anschl\u00fcssen folgt MSI dem \u201eApple Trend\u201c und stattet das 14 Evo mit nur einer Handvoll Schnittstellen aus. Neben zwei modernen Thunderbolt-4-Ports, welche auf der linken Seite sitzen und auch zum Laden des Notebooks dienen, beherbergt der 14-Z\u00f6ller noch einen USB-2.0-Port vom Typ A, einen microSD-Slot und eine 3,5-mm-Buchse f\u00fcr Kopfh\u00f6rer und Mikrofone, die jeweils auf der rechten Seite untergebracht sind. Auf einen RJ45-Port m\u00fcssen K\u00e4ufer ebenso verzichten wie auf eine Kesington-Lock-\u00d6ffnung und dedizierte Bildausg\u00e4nge. Externe Monitore werden per DisplayPort\/HDMI-auf-USB-C-Adapter respektive Kabel an die Thunderbolt-Ports angeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die drahtlose Kommunikation war im Testger\u00e4t der AX201-Chip von Intel zust\u00e4ndig. Das Wi-Fi-6-Modell beherrscht neben den WLAN-Standards 802.11 a\/b\/g\/n\/ac\/ax auch Bluetooth 5.1. Den Geschwindigkeitstest mit unserem Referenzrouter Netgear Nighthawk AX12 (1 m Abstand) meisterte das 14 Evo mit sehr guten 1.110 Mbit\/s beim Senden und 1.260 Mbit\/s beim Empfangen, was den zweiten bzw. dritten Rang im Konkurrenzfeld bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webcam<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die Webcam-Qualit\u00e4t bei Multimedia- und Gaming-Ger\u00e4ten eher unwichtig ist, kommt ihr im Business-Bereich schon eine gewisse Relevanz zu. In dieser Hinsicht sollte MSI noch deutlich nachlegen. Laut unseren Messungen k\u00f6nnen weder die Farbdarstellung noch die Bildsch\u00e4rfe \u00fcberzeugen (siehe Fotos).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Lieferumfang beschr\u00e4nkt sich auf die \u00fcblichen Infohefte und das Netzteil (65-Watt-Modell). Letzteres ist mit rund 6,5 x 6,5 x 3 cm \u00fcberraschend klein und handlich, was dem Transport zugutekommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wartung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wartung hinterl\u00e4sst gemischte Gef\u00fchle. Zwar lassen sind die auf dem Geh\u00e4useboden befindlichen Kreuzschrauben recht schnell entfernen, allerdings kann die Unterschale danach nur mit einem flachen Werkzeug (z. B. einer Spachtel) und einer ordentlichen Portion Muskelkraft aus der Verankerung gehebelt werden. Im Inneren des Geh\u00e4uses erwartet K\u00e4ufer ein sehr aufger\u00e4umtes Bild: Direkt neben dem gro\u00dfen Akku tummeln sich der M.2-Slot und das Funkmodul. Das K\u00fchlsystem besteht aus einem L\u00fcfter und zwei Heatpipes. Wer auf den unteren Bildern nach RAM-B\u00e4nken sucht, wird leider entt\u00e4uscht. Der komplette Arbeitsspeicher ist auf dem Mainboard verl\u00f6tet und kann entsprechend nicht ausgetauscht oder erweitert werden \u2013 schade.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Garantie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Garantie erstreckt sich \u00fcber 24 Monate. Es handelt sich dabei um einen klassischen Pickup- &amp; Return-Service.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eingabeger\u00e4te<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tastatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Keyboard verwendet MSI ein Chiclet-Modell, das abseits von ein paar Ausnahmen angenehm \u00fcppig bemessen ist im Bezug auf die Tastengr\u00f6\u00dfe. Allerdings m\u00fcssen K\u00e4ufer aufgrund des eingeschr\u00e4nkten Platzes ohne Nummernblock auskommen. Das Tippgef\u00fchl erweist sich als recht gut, was Druckpunkt und Anschlag betrifft. Lautst\u00e4rkem\u00e4\u00dfig bewegt sich das Keyboard im Mittelfeld, ist also weder leise noch besonders laut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Layout konnten wir uns nicht ganz anfreunden. F\u00fcr ein deutsches Ger\u00e4t ist die Tastenanordnung \u2013 wie man es von vielen anderen MSI Modellen kennt \u2013 sehr eigenwillig (einzeiliges Enter, verschobene &gt;&lt;|-Taste, \u2026). Durch die Abweichungen vom Standard f\u00e4llt eine gewisse Eingew\u00f6hnungszeit an. Am meisten gest\u00f6rt haben uns dabei die arg schmalen und zusammenh\u00e4ngenden Fn-\/Strg-Tasten. F\u00fcr n\u00e4chtliche Einsatze oder Eins\u00e4tze bei schlechtem Licht bietet das 14 Evo \u00fcbrigens eine wei\u00dfe Tastaturbeleuchtung, welche in mehreren Stufen geregelt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchpad<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr 14-Zoll-Verh\u00e4ltnisse ist das Touchpad sehr gro\u00df geraten. Zwar h\u00e4lt sich die H\u00f6he mit rund 6,5 cm in Grenzen, knapp 14 cm Breite verdienen jedoch Respekt und erleichtern das Zur\u00fccklegen von l\u00e4ngeren Mausstrecken. Der Multi-Touch-Support funktionierte im Test einwandfrei. Dank der glatten Oberfl\u00e4che lassen sich Inhalte mit zwei Fingern komfortabel zoomen und scrollen. Im linken oberen Eck des Touchpads hat MSI zudem einen Fingerabdrucksensor eingearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Bildwiedergabe k\u00fcmmert sich \u2013 wie eingangs erw\u00e4hnt \u2013 ein mattes IPS-Panel, das mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten aufl\u00f6st, was f\u00fcr das Notebook-Format genau richtig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Schwarzwert (0,18 cd\/m\u00b2) und der Kontrast (mehr als 1.600:1) zu \u00fcberzeugen wissen, bleibt die Leuchtkraft hinter den Erwartungen bzw. M\u00f6glichkeiten zur\u00fcck. Durchschnittlich 277 cd\/m\u00b2 sind prim\u00e4r f\u00fcr Innenr\u00e4ume und nicht f\u00fcr Outdoor-Aufenthalte geeignet \u2013 \u00e4rgerlich angesichts des mobilen Charakters. Mit Ausnahme des Acer Swift 3 schaffen alle Konkurrenten rund 400 cd\/m\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Thema Farbdarstellung platziert sich das 14 Evo in der Mitte des Testfelds. Mit einem DeltaE-2000-Wert von 2,95 (ColorChecker @Calman) ist das Display noch knapp im Idealbereich. Der Farbraum muss sich ebenfalls keine Kritik anh\u00f6ren: 93 % sRGB und 71 % AdobeRGB-Abdeckung d\u00fcrften die meisten K\u00e4ufer zufriedenstellen. Hinzu kommt eine IPS-typisch gute Blickwinkelstabilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Zocken eignet sich der 14-Zoll-Screen indes kaum. Mit einer Reaktionszeit von 33 ms (black-to-white) respektive 60 ms (grey-to-grey) schaltet das Panel recht langsam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Testbedingungen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im vorinstallierten MSI Center hat man die M\u00f6glichkeit, auf verschiedene Soft- und Hardware-Aspekte Einfluss zu nehmen. Am interessantesten ist dabei das Men\u00fc User Scenario, welches vier Profile beinhaltet. Sofern nicht anders erw\u00e4hnt, wurden all unsere Messungen im Modus Balanced durchgef\u00fchrt, welcher nach der Einrichtung automatisch aktiv ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um den Preis von \u00fcber 1.000 Euro zu rechtfertigen und eine hohe Mobilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten, greift MSI auf potente Stromspar-Komponenten zur\u00fcck. Hier w\u00e4re vor allem die brandneue Tiger-Lake-CPU zu nennen, welche mit der erstaunlich flotten iGPU&nbsp;Iris Xe Graphics G7&nbsp;aufwarten kann, wie wir gleich noch n\u00e4her sehen werden. 16 GB RAM sollten den meisten Business-Kunden ebenfalls f\u00fcr mehrere Jahre gen\u00fcgen. Die 512-GB-SSD l\u00e4sst sich theoretisch durch ein gr\u00f6\u00dferes Modell ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessor<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Core i7-1185G7 ist ein idealer Begleiter f\u00fcr Nutzer, die sowohl auf Leistung als auch auf Akkulaufzeit Wert legen. Das 28-Watt-Modell bietet 12 MB L3-Cache sowie 4 Kerne und kann per Hyper-Threading bis zu 8 Threads parallel bearbeiten. Eine der gr\u00f6\u00dften Verbesserungen im Vergleich zur Vorg\u00e4nger-Architektur Comet Lake stellt der verkleinerte Fertigungsprozess dar. Um halbwegs auf AMDs 7-nm-Technik aufzuschlie\u00dfen, verwendet Intel jetzt endlich kein 14-nm-Verfahren mehr, sondern wechselt immerhin auf 10 nm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Basistakt des Quad-Cores betr\u00e4gt 3,0 GHz, wobei mittels Turbo Boost bis zu 4,8 GHz m\u00f6glich sind, was f\u00fcr eine Stromspar-CPU ziemlich viel ist. Wie sich der Prozessor unter Last verh\u00e4lt, haben wir anhand unseres Cinebench Loops getestet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dort offenbaren sich zwei Dinge. Erstens: W\u00e4hrend der Silent-Modus die Leistung deutlich drosselt, bringt der High-Performance-Modus im MSI Center kaum Vorteile. Zweitens: Der Core i7-1185G7 kann zwar ungef\u00e4hr an den Ryzen 7 4700U heranreichen (8C\/8T), gegen den Ryzen 7 Pro 4750U und den Ryzen 7 4800U (jeweils 8C\/16T), welche oft in \u00e4hnlichen teuren Laptops stecken, hat der Intel Chip jedoch keine Chance \u2013 zumindest nicht in Multi-Thread-Anwendungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">System Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht zuletzt dank der NVMe-SSD trumpft das Prestige 14 Evo mit einer sehr guten Systemleistung auf. 4.894 Punkte im PCMark 10 k\u00f6nnten auch von einem Multimedia- oder Gaming-Notebook stammen. Auch subjektiv reagiert das Betriebssystem (Windows 10 Home 64 Bit) flott, seien es nun Ladezeiten, \u00dcbertragungen, Installationen oder Boot-Vorg\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DPC-Latenzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl das 14 Evo die niedrigsten Latenzwerte im Testfeld besitzt, ist es laut dem Tool LatencyMon nicht unbedingt f\u00fcr Audio- und Videobearbeitung in Echtzeit geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Massenspeicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim verbauten Massenspeicher geht MSI keine Kompromisse ein. Das 512-GB-Drive von Phison l\u00e4sst die Samsung- und Intel SSDs der Konkurrenzger\u00e4te im CrystalDiskMark und im AS SSD Benchmark teils deutlich hinter sich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grafikkarte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Grafikberechnungen ist die im Prozessor integrierte Xe Graphics G7 verantwortlich. Der DirectX-12-f\u00e4hige Chip kommt auf 96 Ausf\u00fchrungseinheiten und taktet mit 400 bis 1.350 MHz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die Grafik-Benchmarks belegen, ist die Leistung f\u00fcr iGPU- und vor allem Intel Verh\u00e4ltnisse \u00fcberraschend gut. Sowohl im 3DMark 11 als auch im aktuellen 3DMark setzt sich das 14 Evo an die Spitze des Vergleichsfelds. AMDs&nbsp;Vega 7&nbsp;wird jeweils um mindestens 20 % abgeh\u00e4ngt (maximaler Vorsprung: knapp 90 %), eine&nbsp;Vega 8&nbsp;rechnet mindestens 10 % langsamer. Auch das ebenfalls mit einer Iris Xe G7 best\u00fcckte Asus Zenbook 14 muss sich etwas geschlagen geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob die Grafik-Performance \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume konstant bleibt, haben wir gut 60 Minuten mit dem Rollenspiel&nbsp;The Witcher 3&nbsp;\u00fcberpr\u00fcft (FullHD, maximale Details). Hier lie\u00dfen sich keinerlei Framerate-Einbr\u00fcche beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gaming Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl das 14 Evo durchaus spielef\u00e4hig w\u00e4re, ist der 14-Z\u00f6ller definitiv keine Gaming-Plattform. Zum einen reicht die Leistung in modernen Titeln oft nur f\u00fcr minimale Settings und 1.280 x 720 Bildpunkte. Zum anderen laufen viele Games \u2013 wohl aufgrund von Treiberproblemen \u2013 generell nicht sauber. So hatten wir in einigen F\u00e4llen mit Abst\u00fcrzen (Cyberpunk 2077,&nbsp;Horizon Zero Dawn,&nbsp;Dirt 5,&nbsp;Assassin&#8217;s Creed Valhalla,&nbsp;Call of Duty Cold War) und\/oder massiven Grafikfehlern (Ghost Recon Breakpoint,&nbsp;Watch Dogs Legion) zu k\u00e4mpfen. \u00c4ltere bzw. anspruchslosere Spiele wie zum Beispiel&nbsp;Dota 2&nbsp;und&nbsp;Fifa 21&nbsp;lassen sich hingegen in guter Optik und mit der nativen Aufl\u00f6sung genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Emissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ger\u00e4uschemissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenngleich das 14 Evo unter Last lauter als seine Konkurrenten wird, ist die Ger\u00e4uschkulisse im 3D-Betrieb mit 39 bis 43 dB(A) akzeptabel. Im Idle-Modus steht der Geh\u00e4usel\u00fcfter \u2013 abgesehen von zwischenzeitlichen Auftourphasen \u2013 ganz still. Komplett lautlos ist das Ger\u00e4t allerdings nie. So trat unser Testger\u00e4t durch ein ziemlich markantes Spulenfiepen in Erscheinung. Je nach Geh\u00f6r und pers\u00f6nlichem Empfinden kann sich dieses Ger\u00e4usch als st\u00f6rend erweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Temperatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Hitzeentwicklung zieht das 14 Evo ebenfalls am Vergleichsfeld vorbei. Die h\u00f6chste Grafikleistung f\u00fchrt im 3D-Betrieb auch zu den h\u00f6chsten Temperaturen. Angesichts einer Bodentemperatur von maximal 61 \u00b0C sollte man den 14-Zoll-Spross bei Volllast nicht unbedingt auf den Scho\u00df nehmen. Maximal 54 \u00b0C im Witcher-3-Test sind ebenso recht viel. Allerdings d\u00fcrften die meisten Anwender ihren Business-Laptop nur selten derart auslasten. Unter normalen Bedingungen bleiben die Geh\u00e4useoberfl\u00e4chen ziemlich k\u00fchl. Mehr als 30 \u00b0C konnten wir dem Chassis im Idle-Modus nicht entlocken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lautsprecher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Soundqualit\u00e4t wird dem Kaufpreis leider nicht gerecht. Laut unserer Audio-Analyse hapert es speziell beim Bass und bei mittleren T\u00f6nen. Die Maximallautst\u00e4rke ist mit 75 dB ebenfalls bescheiden. Das konkurrierende Zenbook 14 schneidet \u00fcber fast alle Tonbereiche hinweg besser ab und l\u00e4sst sich h\u00f6her aufdrehen (bis zu 87 dB). Zum Mediengenuss sollte man beim 14 Evo entsprechend Kopfh\u00f6rer oder externe Speaker anst\u00f6pseln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieverwaltung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn die Konkurrenz etwas weniger Strom ben\u00f6tigt, w\u00fcrden wir den Energiebedarf als ordentlich bezeichnen. 5 bis 11 Watt im Idle-Modus sprechen f\u00fcr gute Akkulaufzeiten. Unter Last gab unser Messger\u00e4t zwischen 39 und 65 Watt aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akkulaufzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit 52 Wh liegt die Akkukapazit\u00e4t im Bereich der Konkurrenz, welche auf 48 bis 67 Wh kommt. Bei praxisnahen Szenarien ist die Laufzeit des 14 Evo mehr als solide. In unserem Wlan-Test mit reduzierter Displayleuchtkraft (ca. 150 cd\/m\u00b2) machte der 14-Z\u00f6ller erst nach rund 7,5 Stunden schlapp. Noch besser sieht es allerdings bei den Vergleichsger\u00e4ten aus: Diese erreichen im Wlan-Test zwischen zehn und 13 Stunden. Nur im Idealfall (geringe Auslastung &amp; Helligkeit) lassen sich aus dem Akku des MSI Laptops \u00fcber zehn Stunden herausquetschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Tiger-Lake-Generation versucht Intel, die Performance-L\u00fccke zu AMD zu schlie\u00dfen, was l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Plan geht dabei jedoch nur teilweise auf. W\u00e4hrend die Grafikleistung im Falle des&nbsp;Core i7-1185G7&nbsp;(Iris Xe Graphics G7) einen gro\u00dfen Sprung nach vorne macht, ist die Prozessorleistung in Relation zu den Kosten weiterhin bei AMD besser. Der Hauptkonkurrent bietet im entsprechenden Preisbereich schon Achtkerner mit 16 Threads anstelle von Vierkernern mit acht Threads, was bestimmte Anwendungen mit einer deutlich h\u00f6heren Performance belohnen. Au\u00dferdem sind die AMD Modelle energieeffizienter (geringere Erw\u00e4rmung, h\u00f6here Akkulaufzeit).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ansonsten hat sich MSI eher auf den Mobilit\u00e4ts- als auf den Profiaspekt konzentriert. Dem kompakten und leichten Geh\u00e4use fallen die Anschlussvielfalt und die Wartungs- bzw. Upgrade-M\u00f6glichkeiten (verl\u00f6teter RAM) zum Opfer. Die Qualit\u00e4t der Webcam und der Lautsprecher k\u00f6nnte man ebenfalls bem\u00e4ngeln. Daf\u00fcr punktet das Prestige 14 Evo unter anderem mit einem schicken Design und einem gro\u00dfen Touchpad.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer im Preisbereich zwischen 1.000 und 1.500 Euro ein leistungsf\u00e4higes und gleichzeitig kompaktes Business-Notebook f\u00fcr den mobilen Einsatz sucht, k\u00f6nnte am MSI Prestige 14 Evo Gefallen finden. 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