{"id":1004,"date":"2020-12-03T06:57:48","date_gmt":"2020-12-03T05:57:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1004"},"modified":"2020-12-03T06:57:48","modified_gmt":"2020-12-03T05:57:48","slug":"asus-zenbook-pro-15-ux535-im-laptop-test-ein-wenig-mehr-zen-konnte-es-schon-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1004","title":{"rendered":"Asus ZenBook Pro 15 UX535 im Laptop-Test: Ein wenig mehr Zen k\u00f6nnte es schon sein"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ZenBook-Pro-Serie ist Asus Subnotebook-Reihe der Oberklasse. Der direkte&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;mit Screenpad ist das&nbsp;Asus ZenBook Pro 15 UX580GE, welches bereits zwei Jahre alt ist. Vor einem Jahr kamen dann die Pro-Duo-Modelle mit noch gr\u00f6\u00dferem Zweit-Display heraus. Jetzt macht Asus in Sachen Screenpad-Gr\u00f6\u00dfe wieder einen Schritt zur\u00fcck, ansonsten gibt es eine neue CPU\/GPU-Kombination. Da es an Konkurrenz mit demselben Alleinstellungsmerkmal (Screenpad) mangelt, behelfen wir uns mit den unten aufgef\u00fchrten Multimedia-Laptops, welche ansonsten eine \u00e4hnliche Hardware-Ausstattung aufweisen. Ansonsten ziehen wir noch das&nbsp;Schwestermodell ZenBook 15 UX534&nbsp;zum Vergleich heran.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh\u00e4use &#8211; \u00dcberarbeiter Aluminium-Unibody<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das dunkle Geh\u00e4use des UX535 besteht nahezu komplett aus Metall und wurde vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitet. Es \u00e4hnelt dem des&nbsp;Schwestermodells, hat aber mehr L\u00fcftungsgitter und andere Anschl\u00fcsse. Auch der Displayrand kommt vollkommen ohne Kunststoff aus, das NanoEdge Panel ist komplett aus Glas und direkt in den Alurahmen eingefasst. Basis und Bildschirmdeckel sind daher sehr stabil und verwindungssteif. Beim Verbiegen der Basis muss man sich schon anstrengen, und sie gibt nur minimale Knack- und Knarzger\u00e4usche von sich. Die Verarbeitung ist generell auf einem hohen Niveau, auff\u00e4llige Spaltma\u00dfe konnten wir nicht entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Design gef\u00e4llt durch seine noble Schlichtheit. Die dunkle Aluminiumoberfl\u00e4che sieht mit ihren sandgestrahlten runden Strukturen beinahe wie eine edle Schallplatte aus. Sch\u00f6n ist auch der zarte, sandfarbene Schriftzug &#8220;ZenBook Series&#8221; mittig am Scharnier. Ein asymmetrisch platziertes, silbernes ASUS Logo verziert die Oberseite. Allerdings bleiben auf der Oberfl\u00e4che Fingerabdr\u00fccke und Fettflecken deutlich sichtbar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innen sind die Handballenauflagen leicht h\u00f6her als die Tastatur, an deren unterem Rand es eine Art Kante gibt, wodurch sie tiefer eingefasst ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wirklich leicht ist das ZenBook durch sein stabiles Metallgeh\u00e4use nicht, das&nbsp;ThinkPad X1 Extreme&nbsp;oder auch das eigene&nbsp;Schwestermodell&nbsp;sind deutlich leichter. Allerdings ist die \u00fcbrige Konkurrenz \u00e4hnlich schwer. Im Gegensatz zum&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;ist das 15-Zoll-Notebook etwas geschrumpft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis auf das&nbsp;Schwestermodell&nbsp;sowie das&nbsp;Dell XPS 15&nbsp;sind alle Konkurrenten etwas gr\u00f6\u00dfer, das UX535 ordnet sich also mittig ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstattung &#8211; Geiziges ZenBook Subnotebook<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr ein 15-Zoll-Ger\u00e4t ist das ZenBook sp\u00e4rlich ausgestattet. Gerade einmal 2 USB-Ports, einer davon vom Typ-C mit Thunderbolt 3 und Ladefunktion, finden wir deutlich zu wenig! Immerhin gibt es einen vollwertigen SD-Reader. Ein LAN-Port fehlt wiederum. Trotz den wenigen Anschl\u00fcssen sind diese auch noch recht eng positioniert, besonders der HDMI- und USB-A-Port liegen sehr dicht beieinander.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SDCardreader<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Performance des Kartenlesers entspricht dem Klassendurchschnitt, mehr aber auch nicht. Die Konkurrenz ist im Zusammenspiel mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II&nbsp;teils deutlich schneller unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Anschluss f\u00fcr ein LAN-Kabel fehlt, man ist also ohne Adapter auf WLAN angewiesen. W\u00e4hrend die Sendeleistung sehr gut ausf\u00e4llt, bleibt die Empfangsleistung etwas hinter den Erwartungen an das AX201-Modul zur\u00fcck. Dennoch sind die Werte deutlich besser als der Multimedia-Klassendurchschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webcam<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Infrarot-Webcam kann man sich via Windows Hello anmelden, die Bilder der 720p-Kamera sind aber trotzdem nur Durchschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sicherheit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dfer der genannten Infrarotkamera f\u00fcr die Anmeldung bei Windows Hello ist noch TPM-2.0 mit an Bord, ansonsten gibt es weder einen Fingerabdrucksensor, noch ein Kensington Slot oder weitere Sicherheitsmerkmale.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r legt Asus nicht bei, zumindest ein USB-LAN-Adapter w\u00e4re w\u00fcnschenswert gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wartung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Wartungsklappe ist nicht vorhanden, die abnehmbare Bodenplatte wird von 11 Torx-Schrauben gesichert. Diese weisen gleich drei verschiedene L\u00e4ngen auf, sodass man sich merken sollte, welche Schraube zu welcher Position geh\u00f6rt. Das Aufhebeln des stabilen Metallgeh\u00e4uses ist nicht ganz einfach, vor allem weil es zum Scharnier hin gut festgehakt ist. So fest, dass wir letztlich den Versuch abbrechen mussten, aus Angst etwas zu verbiegen oder gar zu zerbrechen. Wir haben nun die Information, dass sich noch Schrauben unterhalb der hinteren Gummif\u00fc\u00dfe verstecken. Letztere sind jedoch mit dem Geh\u00e4use verklebt, sodass es dem Kunden unn\u00f6tig schwer gemacht wird, das ZenBook selbst zu \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Garantie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asus gew\u00e4hrt 24 Monate Garantie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eingabeger\u00e4te &#8211; Display im Touchpad<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tastatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das sogenannte Ergolift-Scharnier hebt die Tastatur zum Display hin an, was f\u00fcr ein ergonomischeres Schreiben sorgen soll, aber auch zu potentiellen Kratzern am Tisch f\u00fchrt. Das Layout der Tastatur wirkt sehr aufger\u00e4umt, die Beschriftungen sind klar, und im Dunkeln hilft die dreistufige Hintergrundbeleuchtung weiter. Die Tastenoberfl\u00e4chen f\u00fchlen sich etwas angeraut an, woran man sich erst einmal gew\u00f6hnen muss, da die Finger nicht ganz so fl\u00fcssig darauf hinweggleiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pfeiltasten sind in ihrer H\u00f6he halbiert. Der Power-Schalter ist als Taste in der rechten oberen Ecke integriert, Verwechslungen treten aber selten auf, da wichtige Funktionen wie Pos1, Ende etc. nicht wie \u00fcblich in der N\u00e4he, sondern auf den Pfeiltasten liegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tasten selbst verf\u00fcgen \u00fcber einen mittleren Hub und geben ein deutliches Feedback von sich, sodass das Schreiben insgesamt gut von der Hand geht. Die Tipplautst\u00e4rke geht in Ordnung, es gibt aber durchaus leisere Modelle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchpad<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Touchpad ist gleichzeitig auch ein Zweitdisplay mit n\u00fctzlichen und zudem konfigurierbaren Funktionen. Das Pad selbst ist sehr breit (ca. 13 x 6,5 cm) und verf\u00fcgt \u00fcber eine Glasoberfl\u00e4che mit sehr guten Gleiteigenschaften. Selbst bei ganz langsamen Fingerbewegungen stockt hier nichts. Die integrierten Maustasten l\u00f6sen zuverl\u00e4ssig aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man es nicht besser wei\u00df, h\u00e4lt man die Gleitzone f\u00fcr ein ganz normales Touchpad, da der Untergrund im deaktivierten Zustand gewohnt dunkel bleibt. Per F6 kann man das Display aber einschalten und profitiert somit von einem zweiten Bildschirm. Allerdings geht dann die Funktion als Touchpad verloren. Man sollte also zus\u00e4tzlich eine Maus zur Hand haben, wobei sich auch im Displaymodus das Touchpad einblenden l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Display ist aufgrund der matten Oberfl\u00e4che noch immer recht k\u00f6rnig und nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig hell. Aber anders als beim&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;wurde nun die Bedienung \u00fcberarbeitet. Man muss nun keinen Curser mehr bewegen, das Display l\u00e4sst sich wie ein ganz normaler Touchscreen bedienen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dem Display liegen Verkn\u00fcpfungen zum Start der am h\u00e4ufigsten benutzten Apps, man kann Apps aber auch komplett in das Screenpad verschieben, dann dient es als erweiterte Anzeige f\u00fcr den Hauptbildschirm. Asus arbeitet zudem mit Drittherstellern zusammen, damit deren Software Sonderfunktionen im Zusammenspiel mit dem Screenpad anbieten k\u00f6nnen. So profitieren Nutzer in einigen Video- und Audioeditoren von zus\u00e4tzlichen Bedienoptionen via Screenpad. Insgesamt finden wir das Pad sehr gelungen und w\u00fcnschen uns eine Integration dieser Funktion bei mehr Herstellern, damit auch mehr Entwickler ihre Software darauf ausrichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchscreen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ZenBook Pro steckt voller Bedienm\u00f6glichkeiten, denn auch das Display l\u00e4sst sich per Touchgesten steuern. Das Tippen auf dem Bildschirm erfolgt sehr genau und erwies sich im Test als unkompliziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display &#8211; 4K mit Touch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BOE steuert das Display bei. Es handelt sich um ein OLED-Touchscreen-Panel mit 4K-Aufl\u00f6sung und HDR-Support. Die durchschnittliche Helligkeit ist mit 375 Nits recht gut, die Ausleuchtung mit 84 Prozent aber nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig gleichm\u00e4\u00dfig, die Bildmitte ist mit \u00fcber 400 Nits um einiges heller als die R\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Pixelraster ist klar, und Screen Bleeding so minimal, dass es selbst in dunklen Szenen eigentlich nicht auff\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schwarzwert ist auch bestenfalls nur Durchschnitt, doch das bekommen die 4K-Displays der noch teureren Konkurrenten auch nicht besser hin. Daf\u00fcr haben das Dell und das Lenovo insgesamt den etwas besseren Kontrast, aber 1149:1 gehen auch in Ordnung. Insgesamt ist das Diplay besser als das des&nbsp;Vorg\u00e4ngers, einige Konkurrenten machen es aber noch besser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bildschirm ist bereits ab Werk gut kalibriert, die Farbabweichungen sind nur minimal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders geeignet ist der Monitor auch f\u00fcr professionelle Anwendungen; Asus selbst wirbt mit 100 Prozent DCI-P3 sowie brillanten Farben seines OLED-Panels. In unserem Test deckt der Bildschirm sRGB vollst\u00e4ndig ab, AdobeRGB zu 64 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Freien sollte man aufgrund der spiegelnden Oberfl\u00e4che ein schattiges Pl\u00e4tzchen aufsuchen, durch die gute Helligkeit lassen sich bei direkter Draufsicht aber die meisten Details noch gut erkennen. Schr\u00e4ge Blickwinkel oder Sonneneinstrahlung sollte man jedoch vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Blickwinkelstabilit\u00e4t ist beim 4K-OLED-Panel recht gut, auch beim Blick aus extremen Winkeln geht nur wenig Helligkeit verloren, die Bildschirminhalte sind noch gut zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistung &#8211; Keine Leistungskonstanz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sein Intel Core i7 der Comet-Lake-Reihe, die&nbsp;GTX 1650 Ti Max-Q, 16 GB RAM und die 1-TB-SSD qualifizieren das ZenBook als perfekten Multimedia-Allrounder, und dank des OLED-Displays mit sehr guter Farbraumabdeckung zielt das Laptop besonders auf Content Creators ab, also Kreative und professionelle Foto- und Bildbearbeiter. Das verbaute Screenpad verschafft beim Editieren zus\u00e4tzliche Bedienoptionen und unterstreicht die potentielle Zielgruppe noch zus\u00e4tzlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessor<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asus verbaut einen&nbsp;Intel Core i7-10750H&nbsp;aus der Comet-Lake-Serie. Die CPU hat sechs Kerne, welche von 2,6 bis 5 GHz takten und 12 Threads gleichzeitig verarbeiten k\u00f6nnen. Der maximale Boost-Takt f\u00fcr alle Kerne gleichzeitig liegt bei 4,3 GHz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Cinebench-R15-Loop f\u00fcr 30 Minuten offenbart eine starke Leistungsfluktuation des ZenBooks, welche um ein Vielfaches h\u00f6her ist als bei der Konkurrenz. Der Ausgangswert bei kurzen Lasten ist sehr hoch, naturgem\u00e4\u00df sinkt dieser Wert nach den ersten zwei bis drei Durchg\u00e4ngen. Allerdings pegelt sich die Leistung niemals richtig ein, sondern fluktuiert bis zuletzt stark. Zwischen zwei Durchg\u00e4ngen k\u00f6nnen Leistungsunterschiede von mehr als 10 Prozent auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Mittel leistet die CPU aber das, was sie soll. Der Ryzen im&nbsp;Acer Nitro&nbsp;ist st\u00e4rker, aber das&nbsp;Schwestermodell&nbsp;mit schw\u00e4cherer CPU ist deutlich langsamer, der&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;liegt ca. 38 Prozent zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Akkumodus gehen etwa 20 Prozent an Leistung verloren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">System Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den PCMark Benchmarks agiert das UX535 erwartungskonform und ohne \u00dcberraschungen. Ausgerechnet der zwei Jahre alte&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;liegt hier oftmals knapp vor dem aktuellen Modell. Subjektiv gelingen die allermeisten Aufgaben fl\u00fcssig, und es gibt keine Aussetzer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DPC-Latenzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits beim simplen \u00d6ffnen des Browsers zeigen sich beim ZenBook schon Latenzprobleme. Das Tool LatencyMon stellt noch h\u00f6here Verz\u00f6gerungen im Zusammenspiel mit unserem 4K\/60-Hz-YouTubevideo fest. Einmal mehr macht vor allem der Kernel Mode Driver Framework Runtimes Probleme, daneben aber auch der ACPI- sowie ein Nvidia Treiber. W\u00e4hrend der YouTube Wiedergabe gab es sechs Dropped Frames.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Massenspeicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Massenspeicher ist eine SSD von Western Digital mit gro\u00dfz\u00fcgigen 1 TB verbaut. In unserer&nbsp;SSD-\/HDD-Bestenliste&nbsp;nimmt sie Rang 12 ein, es handelt sich also um ein recht schnelles Modell. Die Testwerte best\u00e4tigen dies, dennoch reicht der Speicher nicht ganz an Samsungs PM981 aus dem&nbsp;Schwestermodell&nbsp;oder dem&nbsp;Lenovo ThinkPad X1&nbsp;heran.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grafikkarte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Laptop kann zwischen der sparsamen, aber schwachen iGPU&nbsp;Intel UHD Graphics 630&nbsp;und der dedizierten Grafikkarte&nbsp;Nvidia Geforce GTX 1650 Ti Max-Q&nbsp;umherschalten. Letztere ist eine Gaming-Einsteigerkarte, das Max-Q-Design ist etwas stromsparender, aber auch langsamer als die Normalversion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den 3DMarks bleibt sie minimal unterhalb (3 bis 11 Prozent) einer durchschnittlicher 1650 Ti Max-Q. Die gleiche GPU ist im&nbsp;Schwestermodell&nbsp;allerdings nochmal rund 3 Prozent langsamer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ganze 35 Prozent der 3D-Leistung gehen im Akkumodus verloren, wie unser erneuter 3DMark11 Durchgang offenbart.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gaming Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotzdem es sich bei der&nbsp;GTX 1650 Ti Max-Q&nbsp;eher um eine Einstiegskarte zum Gamen handelt, k\u00f6nnen die meisten Titel in FullHD und oft sogar in hohen Details gespielt werden. F\u00fcr die native 4K-Aufl\u00f6sung des ZenBooks ist die GPU dann aber doch \u00fcberfordert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt rendert die GPU wieder auf Erwartungsniveau, allerdings sind die meisten Konkurrenten ohne Max-Q-Design etwa 20 bis 25 Prozent schneller unterwegs, was schon ein gro\u00dfer Vorteil sein kann. Der&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;mit GTX 1050 Ti ist etwa 20 bis 30 Prozent langsamer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Emissionen &#8211; K\u00fchles ZenBook Pro 15 UX535<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ger\u00e4uschemissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Idle stehen die L\u00fcfter meistens still. Unter Last drehen sie dann bis maximal 42 dB(A) h\u00f6rbar auf. Das&nbsp;Schwestermodell&nbsp;und das Lenovo bleiben hier ruhiger, aber das Dell, Acer und der&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;sind lauter. Insgesamt ordnet sich das UX535 also in der Mitte ein, was die Lautst\u00e4rke angeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Temperatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Idle bleibt alles k\u00fchl, Gleiches gilt f\u00fcr die Handballenauflagen in jeder Situation, selbst im Stress. Bei gro\u00dfer Last werden maximal 44 \u00b0C erreicht, der Hitze-Hotspot liegt auf der unteren Seite mittig zum Display hin. Das ist auch angesichts der darumliegenden, k\u00fchleren Temperaturen ein recht guter Wert; bis auf das&nbsp;Schwestermodell&nbsp;werden alle Konkurrenten unter Last hei\u00dfer, teils deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die sechs CPU-Kerne starten den Stresstest mit 4,2 GHz, also ann\u00e4hernd dem maximalen Turbotakt f\u00fcr alle Kerne gemeinsam. Der Takt sinkt aber sehr fr\u00fch ab, nach einer Stunde liegt er immerhin noch bei 3,4 GHz, allerdings nicht konstant, vielmehr pendelt die Leistung zwischen 3 und 3,6 GHz. Die Temperaturen erreichen schon sehr schnell \u00fcber 80 \u00b0C, dann werden die Taktraten abgesenkt, die Temperatur gehen nach einer Stunde auf nahezu 90 \u00b0C hoch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Takt der Grafikkarte sinkt ebenfalls, von urspr\u00fcnglichen 1,53 GHz auf 960 MHz. Auch diese Taktrate ist keineswegs konstant, sie schwankt oftmals zwischen diesem und einem bis zu 400 MHz h\u00f6heren Wert. Die Temperatur liegt hier bei noch angenehmen 77 \u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das System erholt sich recht z\u00fcgig wieder, ein erneuter Durchgang des 3DMark 11 f\u00f6rderte keinen Leistungsverlust zutage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lautsprecher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stereo-Lautsprecher sind wie so oft nicht das Gelbe vom Ei. Immerhin sind die Mitten recht gut abgestimmt, sodass der Klang noch in Ordnung geht, bei lauter Wiedergabe vibrieren die Handballenauflagen ein wenig. Aber die H\u00f6hen und nat\u00fcrlich vor allem die B\u00e4sse sind, gelinde gesagt, ausbauf\u00e4hig, Gleiches gilt f\u00fcr die Maximallautst\u00e4rke. Ein Anschluss externer Audioger\u00e4te ist angeraten, hierf\u00fcr bietet sich neben HDMI und USB der kombinierte Klinkenanschluss an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieverwaltung &#8211; Gro\u00dfer Akku, gute Laufzeiten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemessen an der Konkurrenz mit 4K-Display ist der Verbrauch recht niedrig: Die 4K-Kontrahenten verbrauchen etwa 30 Prozent mehr, haben aber auch keine GPU im sparsameren Max-Q-Design. Aber vor allem das&nbsp;ThinkPad X1 Extreme&nbsp;konsumiert beim Gaming mehr, leistet aber nicht unbedingt mehr. Die FullHD-Kontrahenten haben beim Verbrauch einen Vorteil: Das&nbsp;Schwestermodell, ebenfalls mit Max-Q, aber mit sparsameren FullHD- statt 4K-Display, zieht etwa 23 Prozent weniger Strom aus der Dose, hat jedoch einen schw\u00e4cheren Prozessor. Der&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;verbrauchte im Schnitt sogar mehr, bei geringerer Leistung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das 150-W-Netzteil ist gro\u00dfz\u00fcgig dimensioniert und f\u00e4ngt auch die tempor\u00e4ren Lastspitzen von 123 W problemlos auf, bei durchschnittlicher Last verbraucht der Laptop etwa 83 W.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akkulaufzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Asus ZenBook verf\u00fcgt \u00fcber einen recht gro\u00dfen Akku (96 Wh) und kommt damit auf gute Laufzeiten, die durchschnittlichen Multimedia-Laptops halten 46 Prozent k\u00fcrzer durch. Interessanterweise hat das&nbsp;Dell XPS 15&nbsp;ein \u00e4hnlich langes Durchhalteverm\u00f6gen, obwohl dessen Akku nur 80 Wh aufweist, die CPU nominell etwas besser ist und die GPU kein Max-Q-Design aufweist. Das&nbsp;Schwestermodell&nbsp;mit 70-Wh-Akku und schw\u00e4cherer Hardware h\u00e4lt 23 Prozent l\u00e4nger durch, aber die \u00fcbrige Konkurrenz schneidet signifikant schlechter ab. Der&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;wird gleich um 30 Prozent geschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beinahe zw\u00f6lf Stunden im Videotest und \u00fcber zehn Stunden im WLAN-Test sind insgesamt sehr gute Werte; unter Vollast h\u00e4lt das ZenBook beinahe zwei Stunden durch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit &#8211; Screenpad ist eine Besonderheit, Ryzen k\u00f6nnte bereichern<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ZenBook Pro 15 UX535 f\u00fchlt sich hochwertig verarbeitet an und kann mit vielen Pluspunkten wie dem farbgenauen 4K-Display mit schmalen R\u00e4ndern, der guten Akkulaufzeit sowie seinem moderaten Verbrauch und seiner K\u00fchlung \u00fcberzeugen. Das ins TouchPad integrierte Screenpad ist ein echter Hingucker und bietet n\u00fctzliche Zusatz-Bedienelemente f\u00fcr Content Creators.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Echte Negativpunkte gibt es eigentlich nicht, aber durchaus Dinge, die uns ein wenig st\u00f6ren. Dass man erst verklebte Gummif\u00fc\u00dfe abkratzen muss, um zwecks Wartung an versteckte Schrauben zu gelangen, ist so ein Punkt. Etwas \u00e4rgerlich ist auch der signifikante Leistungsverlust im Akkumodus, der die Mobilit\u00e4t der durchaus leistungsaffinen Zielgruppe einschr\u00e4nkt. Aber gerade f\u00fcr diese Zielgruppe d\u00fcrfte das ZenBook ein wenig mehr Zen bieten &#8211; ein Ryzen Prozessor w\u00fcrde dem ZenBook gut zu Gesicht stehen, dann w\u00e4re auch die mangelnde Leistungskonstante pass\u00e9, hier verschenkt Asus Potential.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ZenBook-Pro-Serie ist Asus Subnotebook-Reihe der Oberklasse. Der direkte&nbsp;Vorg\u00e4nger&nbsp;mit Screenpad ist das&nbsp;Asus ZenBook Pro 15 UX580GE, welches bereits zwei Jahre alt ist. Vor einem Jahr kamen dann die Pro-Duo-Modelle mit noch gr\u00f6\u00dferem Zweit-Display heraus. Jetzt macht Asus in Sachen Screenpad-Gr\u00f6\u00dfe wieder einen Schritt zur\u00fcck, ansonsten gibt es eine neue CPU\/GPU-Kombination. 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